Atomkraft? NEIN DANKE
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 18. August 2009
Liebe Freundinnen und Freunde,
CDU/CSU, FDP und die Atomlobby wollen sich von dem Jahre 2000 zwischen der damaligen rot-grünen Bundesregierung und den vier großen Energiekonzernen geschlossenen Atomkonsens verabschieden, der beginnend mit 2010 schrittweise ein Abschalten von Atomreaktoren vorsieht.
Das sollten wir nicht unbeantwortet hinnehmen. Deshalb ziehen wir am Freitag um 14.45 Uhr - ausgerüstet mit Strahlenschutzanzügen und -masken, einem Geigerzähler, Transparenten und Alarmsirenen - vor die Gütersloher Parteibüros von CDU und FDP, um hier Atommüll zu deponieren. Wir gehen davon aus, dass beide Parteien mit der Lagerung strahlender Atommüll-Fässer in ihren Büros auch keine Probleme haben werden. Nur wenn diese sich von den Bestrebungen ihrer Parteiführung distanzieren und sich zum Atomkonsens bekennen, bleiben sie auch von unserer "Endlagerung" verschont. Dann werden wir mit dem Atommüll deren Bundesgeschäftsstellen besuchen müssen.
Kommt deshalb zahlreich zur Anti-Atom-Aktion. Jede / Jeder kann mitmachen !!!
Treffpunkt in Gütersloh ist am Freitag um 14.45 h am Zumhagenhof 5 (in der Nähe von der Brockhägerstr. / Minipreis )
Unabhängig von den mit ihr verbundenen Risiken eignet sich Atomkraft nicht als Weg aus der Energie- und Klimakrise. Der Weiterbetrieb alter Atomkraftwerke oder noch mehr ihr Neubau sind – wie das Wuppertal-Institut in einer aktuellen Studie zeigt – ein Hindernis für den zügigen weiteren Ausbau regenerativer Energiequellen und für die Verbesserung der Energieeffizienz.
Atomkraft muss daher ein Auslaufmodell bleiben. Den Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz gehört die Zukunft.
Wir sagen Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg und wollen dieses in Gütersloh aktionsaktiv zeigen. Anders als CDU/CSU, FDP und die Atomlobby wollen wir einer Risikotechnologie nicht zu einer strahlenden Zukunft verhelfen. Die sieben ältesten deutschen Atomreaktoren müssten sofort abgeschaltet werden.
Am Samstag werden wir ab 10 Uhr vor der Martin-Luther-Kirche in Gütersloh einen Anti-Atom-Infostand durchführen. Von hier aus haben wir vor, den Atomparteien CDU und FDP mit unserem strahlenden Atommüll an ihren Wahlkampfständen einen Besuch abzustatten. Wir wollen mit ihnen "ihre strahlende Zukunft" zu besprechen.
Wer bei den Aktionen mitmachen möchte, melde sich mit Email bei attac-guetersloh@t-online.de oder telefonisch 0171 - 63 46 26 8 bei uns. Jede/ jeder kann mitmachen!
Beiliegend ein Flugblatt mit einer zusammenfassenden Argumentation gegen die Atomenergie. Für die Aktion wird es noch kürzere Handzettel für die Bevölkerung und Mitteilungen an die Presse geben.
Übrigends: Am 5. September gibt es unter dem Motto "MAL RICHTIG ABSCHALTEN!" eine Anti-Atom-Demo in Berlin. Buskarten zur Demo gibt es am Infostand oder über attac-guetersloh@t-online.de .
Weiter Informationen: http://www.anti-atom-treck.de/Kommentar (1)Artikel mit ähnlichen Themen:
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Granville Patton - #1 - 20.06.2011 09:57 - (Antwort)
Es geht den Kraftwerkbetreibern immer nur ums Geld. Sie denken nie an unsere Umwelt, Hauptsache sie haben ihren Profit. Nun sprechen die Firmen davon, dass nicht ausreichend Elektrizität produziert würde ohne die Kraftwerke, jedoch ist dies wieder nur eine der vielen Ausreden um den Ausstieg aus der Atomkraft zu bremsen. Auch die Bundesregierung will den Energiekonzernen entgegenkommen, indem sie den Kraftwerkbetreibern die Erlaubnis erteilen, die Stromkontingente der 7 Kraftwerke, die umgehend deaktiviert werden sollen, auf jüngere Meiler zu übertragen. Ich finde die großen Firmen und die Politiker sollten nicht nur auf ihren Profit achten, sondern mehr auf die Umwelt. Ich werde mich auch weiterhin gegen die Atomkraft einsetzen.


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Das sollten wir nicht unbeantwortet hinnehmen. Deshalb ziehen wir am Freitag um 14.45 Uhr - ausgerüstet mit Strahlenschutzanzügen und -masken, einem Geigerzähler, Transparenten und Alarmsirenen - vor die Gütersloher Parteibüros von CDU und FDP, um hier Atommüll zu deponieren. Wir gehen davon aus, dass beide Parteien mit der Lagerung strahlender Atommüll-Fässer in ihren Büros auch keine Probleme haben werden. Nur wenn diese sich von den Bestrebungen ihrer Parteiführung distanzieren und sich zum Atomkonsens bekennen, bleiben sie auch von unserer "Endlagerung" verschont. Dann werden wir mit dem Atommüll deren Bundesgeschäftsstellen besuchen müssen.