Aktiv Geschichtsrevisionismus bekämpfen! Jugend iniziert Straßenumbennenung
Gruppe Guetersloh, Freitag, 13. Juli 2012
Hermann Simon war Leiter der heutigen LWL- Klinik in Gütersloh, weswegen die Straße des Hauptgebäudes der Klinik seinen Namen trägt.
Doch entgegen seiner Leistungen als Leitung der Nervenklinik und anderer vermeintlichen Leistungen im medizinischen Bereich steht die Grundlage für wohl einer der schlimmsten faschistischen Verbrechen an der Menschheit. Durch das Begründen des „Personenkreises Minderwertiger“ legte Simon die Grundlage für die Rassenhygiene und die Euthanasie im 3. Reich. Auf die Frage ob zu Ehren eines solchen Menschen eine Straße benannt sein sollte, können wir als aufgeklärte Menschen nur mit „Nein“ antworten.
Aus diesem Grund wird die SDAJ Gütersloh die Hermann-Simon-Str. zur Paul-Wulf-Str. umbenennen.
Paul Wulf wurde 1932 im jugendlichen Alter von 11 Jahren, in die jugendpsychiatrische „Idiotenanstalt“ nach Marsberg verlegt. Gesunde und „kranke“ Kinder mussten hier unter menschenunwürdigen Bedingungen zusammen leben. Sie waren den Anstalts-„Ärzten“ und ihren „rassen-hygienischen Maßnahmen“ ausgesetzt. Seine Eltern beantragten seine Sterilisation, um ihn vor dem KZ zu bewahren. Nach seiner Entlassung aus der Klinik beteiligte er sich aktiv am Widerstand gegen den Hitler Faschismus. Auch nach 1945 setzte er sich aktiv für Aufklärung über die NS Zeit ein und engagierte sich zuletzt vor seinem Tod 1999, gegen den NATO Angriffskrieg in Jugoslawien.
Rechtes Gedankengut aus Gütersloh verbannen! Hermann Simon Str. umbenennen!
Gruppe Guetersloh, Freitag, 13. Juli 2012
Dieses Zitat des „aktiven Förderers der nationalsozialistischen Rassenhygiene“ (NW vom 7.3.2012) und Namesgeber einer Gütersloher Straße schlägt aktuell wieder große Wellen. Mehrere Jahre nachdem ein Anlauf zur Umbenennung der Hermann-Simon Straße gescheitert war, wird nun wieder öffentlich über eine Namensänderung diskutiert.
Wir die SDAJ unterstützen diesen Antrag, zur Umbenennung der „Herman-Simon Straße“, weil es nicht sein kann, das Gütersloher Straßen nach Sozialdarwinisten und Faschisten benannt werden und ihnen damit, einen Ehrenplatz in unserer Stadt manifestiert wird.
Es ist die richtige Konsequenz, diese Straße umzubenennen, gerade zur jetzigen Zeit, damit unsere Stadt einen weiteren Schritt in Richtung „Nazifreie Zone Gütersloh“ macht.
Doch wer entscheidet darüber, welche Straßen wie benannt werden?
Das deutsche Bürgertum konnte schon immer aus unverständlichen Gründen, die Verbrechen der Faschisten „verzeihen“ und haben besonders nach der Konterrevolution in der DDR, alles daran gesetzt die deutsche „Leitkultur“ nach faschistischen Vorbildern zu formen. Dazu gehörte es anscheinend auch, Straßen nach Vorbereitern der Rassenhygiene zu benennen.
WIR SAGEN:
Straßen zu benennen nach Vorbereitern der faschistischen Rassenhygiene?
NAMESÄNDERUNG JETZT!
Wie krank die Ideenwelt des "biologistisch-sozialdarwinistisch“ durchsetzten Psychiaters Simon, der die Zwangssterilisation von "Minderwertigen" und "Ballastexistenzen" forderte und unterstützte, war zeigt ein weiteres Zitat von 1931: "Es wird wieder gestorben werden müssen. Eine starke Rücksichtnahme auf die Kranken und Schwachen [ist] eine Grausamkeit gegen die Gesunden und Tüchtigen (...)."
Mit solchen faschistischen Aussagen schaffte er die Grundlagen für die spätere Euthanasie im Nationalsozialismus. Ist dies eine Person für Gütersloher Straßenschilder?
Bis weit über die Grenzen Güterslohs hinaus regt sich mittlerweile Widerstand. So vergibt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) seit 2009 den Hermann-Simon-Preis nicht mehr und auch die Krankenhaus- und Gesundheitsabteilung des Landschaftverbandes werde den politischen Gremien empfehlen, den Namen Hermann Simon als Bezeichnung für Institute und Gebäude nicht weiter zu verwenden. (NW)
Wir fordern auch und gerade in Gütersloh endlich zu handeln und den Namen Hermann Simon aus Güterslohs Straßen zu verbannen und durch einen angemessenen Namen zu ersetzen.
Stoppt die Kriegsvorbereitungen im Nahen Osten! Hände weg von Syrien und Iran!
Gruppe Guetersloh, Samstag, 9. Juni 2012
Der Sitzungsraum des UN-Sicherheitsrats in New York. (Foto: Scott Garner, CC)Erklärung der AG Antimilitarismus des Bundesvorstands der SDAJ
Der neue französische Präsident Francois Hollande, der noch im Wahlampf zum linken Hoffnungsträger für Frankreich und ganz Europa hochstilisiert wurde, machte den Auftakt für eine nochmalige Verschärfung der Kriegsvorbereitungen gegen Syrien. Er fordert einen UN-Beschluss für eine militärische Intervention in Syrien. Die USA planen bereits für ein solches Eingreifen und die amerikanische UN-Botschafterin meint, man solle nötigenfalls auch “unter Umgehung des Sicherheitsrates” tätig werden. Die Bundesrepublik gibt sich – noch – moderat. Angeblich setze man auf den Verhandlungsweg und auf diplomatische Lösungen, zumindest solange ein UN-Mandat für einen militärischen Angriff nicht in Sicht sei.
Doch Außenminister Westerwelle fordert weitere Sanktionen gegen Syrien, der syrische Botschafter wurde aus der BRD ausgewiesen und unter deutschem Vorsitz hat eine “Working Group” die Arbeit aufgenommen, die bereits jetzt für die Zeit nach einem Sturz der Regierung Assads die vollständige Liberalisierung der syrischen Wirtschaft plant. Außerdem wurde nun bekannt, dass Israel die von Deutschland an es gelieferten U-Boote mit Atomwaffen bestückt. Die BRD steht also in einer Front mit den übrigen Kriegstreibern.
Anlass für den neuerlichen Vorstoss gegen Syrien ist ein Massaker, das in der syrischen Stadt Houla an 100 Personen begangen wurde. Ohne dass eine unabhängige Untersuchung vorliegt, ist für die Kriegstreiber bereits klar, wer für die Tat allein verantwortlich zu machen ist: die syrische Regierung. Der Vorgang erinnert an das sogenannte Massaker von Racak, das 1999 den Anlass für den Krieg gegen Jugoslawien lieferte.
Mit einem Sturmgewehr bewaffnet patroulliert ein FSA-Mitglied die westsyrische Grenzstadt Zabadani. (Foto: Freedom House, CC)
Auf den Krieg gegen Jugoslawien beziehen sich auch die syrischen Aufständischen, allerdings positiv. Der Exilaktivist Radwan Ziadeh vergleicht die Free Syrian Army (FSA) mit der kosovarischen UÇK, einer terroristischen Organisation von Kriminellen also. Die FSA ist eine von ausländischen Mächten unterstütze und ausgerüstete Bürgerkriegsmiliz, deren Kalkül darin besteht, ein militärisches Eingreifen des Westens zu provozieren. Auch der Syrian National Council, in dem die Muslimbrüder immer mehr Einfluss gewinnen, verfolgt die Strategie der Eskalation des Konflikts und der militärischen Intervention.Letztlich zielen die Drohungen gegen Syrien immer auch gegen den Iran. Sollte sein Verbündeter Syrien fallen, wäre dies ein harter Schlag für den Iran und ein Schritt voran für die imperialistischen Vormachtsbestrebungen im Nahen Osten.
Ob mit oder ohne UN-Resolution – Keine militärische Intervention in Syrien! Die imperialistische Einflussnahme und die Unterstützung und Aufrüstung der “Rebellengruppen” muss gestoppt werden! Syrien darf kein zweites Libyen werden! Wir wenden uns gegen die Kriegsdrohungen und Sanktionen, die die Völker Syriens und Irans treffen!
Megaphone Nr.2 / 2012 erschienen! Nazifreie Zonen schaffen!
Gruppe Guetersloh, Samstag, 12. Mai 2012
Besser selber machen: Nazifreie Zonen schaffen!
In dieser Ausgabe unserer Klein Zeitung „Megaphone“, möchten wir die letzten Naziaktivitäten 2010 / 2011 und antifaschistische Reaktionen in Gütersloh darstellen. Im Sommer 2010 wurde eine Kneipe, wo vorher unsere Sommercamp Soliparty stattgefunden hat, von Nazis in der Nacht mit Steinen attackiert und mit Sprüchen beschmiert. Im Sommer 2011 gab es mehrere Anschläge und Propagandaflugblätter von der Kameradschaft GT gegen Antifaschisten und Migrantinnen. Derzeit „befasst“ sich der Staatschutz Bielefeld mit diesem Thema, aber ein ernsthaftes Handeln gegen diese braune Seuche, ist von staatlicher Seite, nicht in Sicht. Das hat uns auch das Mindener Landgericht und die Bielefelder Polizei bewiesen, in dem sie an Heiligabend 2011 in Bielefeld, einen Naziaufmarsch gegen das „Arbeiter Jugendzentrum-ajz“ genehmigte und die Nazis durch Bielefeld spazieren ließ. 6500 Gegendemonstranten haben einen lautstarken Protest, an mehreren Orten in der Stadt durchgeführt, konnten aber den Naziaufmarsch nicht verhindern. Zuletzt hat der Staatschutz Bielefeld zum wiederholten Mal klar gemacht, dass er anscheinend nicht fähig oder gewillt ist die Ermittlungen gegen Makss Damage & Kameradschaft ernsthaft aufzunehmen. Stattdessen propagiert er in einem NW-Artikel, dass die örtliche Kameradschaft Gütersloh nur im Internet präsent wäre und die Ermittlungen derzeit behindert sind, weil der Server dieser Homepage in den USA steht. So probiert der Staatschutz gerade, die ganze Naziproblematik auf den üblichen Weg zu relativieren und zu ignorieren.
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8. Mai: Wir wurden befreit – kapituliert haben die anderen!
Gruppe Guetersloh, Montag, 7. Mai 2012
Schon kurz nach der Machtübertragung an Hitler wurden Mitglieder der KPD, SPD und der Gewerkschaften in Konzentrationslager verschleppt. Viele von ihnen haben den Tag der Befreiung nicht mehr erlebt. Der sogenannte Reichsarbeitsdienst, sorgte dafür, dass tausende Menschen zu Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen wurden, ohne Rechte, geschweige denn einer Vertretung in Form von Betriebsräten. Die Gewerkschaften waren zu diesem Zeitpunkt schon zerschlagen.
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Am 16. Mai 2012 SV Aktion - Diese Schule ist Nazifreie Zone!
Gruppe Guetersloh, Montag, 7. Mai 2012

Die Schülerinnenvertretung (SV) der Anne Frank Gesamtschule Gütersloh, erklärt am 16. Mai in einer Pausenaktion, ihre Schule zu einer „Nazifreien Zone“. Die Aktion ist Teil des Schulprojekts „Schule ohne Rassismus! Schule mit Courage!“ und wird von der Schulleitung und der Schulpflegschaft (Elternvertretung) mit unterstützt.
Der Termin wurde ursprünglich, laut SV für den 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus angesetzt, um mit dieser symbolischen Aktion, auf das Vergessen und Verfälschen dieses Tages, im Geschichtsunterricht und Medien aufmerksam zu machen.
Warum eine Nazifreie Schule?:
In einer gemeinsamen Erklärung von Schülerinnenvertretung, Schulleitung und Schulpflegschaft, den auch wir als SDAJ unterstützen, schreibt die SV:
„Rassistische Hetze gegen Migranten und Migrantinnen lässt uns den wahren Verursacher unserer Perspektivlosigkeit nicht erkennen und die falschen verurteilen. Die Nazis spalten uns Schüler in Rasse, soziale Herkunft, Geschlecht und Religion. Das widerspricht der Philosophie von Gesamtschulen und der Forderung „Eine Schule für Alle!“, des letzten Bildungsstreiks.“
Die rassistische Spaltung in „Deutscher“ und „Ausländischer“ Arbeiter benachteiligt ausländische Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und erschwert solidarisches Miteinander im Betrieb. Gegen die Verursacher dieser Entwicklungen können wir uns nur gemeinsam wehren, um eine „Schule für Alle“ zu schaffen, in der Rassismus und Geschichtsverfälschung kein Platz haben. Wir wenden uns gegen die Verharmlosung der Nazi-Ideologie und stellen uns gemeinsam gegen Rechts.
Wir setzen uns unabhängig von unserer Herkunft gemeinsam für eine bessere Schule ein! Von Nazis und anderen Rassisten – ob offen oder hinter „Islamkritik“ versteckt – lassen wir uns nicht spalten. Sie haben an unserer Schule nichts verloren.
Für sie heißt es hier: „Kein Platz für Nazis!“
Das Jahr 2012 wird für uns die SDAJ genutzt, um die bundesweite SDAJ Kampagne in Gütersloh, mit dem Namen „Nazifreie Stadt/Zone Gütersloh“ durchzuführen. Diese Kampagne soll vor allem Interessensvertretungspolitische Organisationen, wie SVen & Gewerkschaften, in der antifaschistischen Arbeit an den Schulen und in den Betrieben zusammenführen. Darüber hinaus unterstützen wir Schülervertretungen, die das Projekt „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“, an ihrer Schule durchführen.
Eine Nazifreie Zone bedeutet nicht nur, dass sich Schüler/Innen und Lehrer/Innen für eine Schule gegen Rassismus aussprechen, sondern rassistische und faschistische Meinungen gar nicht geduldet werden. Die SVen im Kreis Gütersloh müssen die Erkenntnis entwickeln, dass Nazis von Grund auf, gegen die Interessen von uns Schülern stehen.
Die Forderungen der Bildungsstreiks: „Eine Schule für alle! Gegen eine Elitebildung in der Gesellschaft!“, bedeutet das wir uns nicht in Haupt, Real und Gymnasiasten spalten lassen. Dem stehen die herrschenden rechten Interessen, der bürgerlichen Demokratie entgegen.
Denn um den Kapitalismus und seine Produktionsweise zu erhalten, benötigt man hier zu Lande, eine Elite und eine Arbeiterbildung, die uns Schüler im späteren Leben hart arbeiten lässt und die Reproduktion der Kapitalisten erst möglich macht.
Wer gegen den Faschismus kämpfen will, muss dafür sorgen, dass die Menschen im Betrieb und in der Schule ihre gemeinsamen Interessen erkennen – unabhängig von Nationalität oder Hautfarbe, aber abhängig von ihrer Stellung in der Gesellschaft. Und wer den Kampf für die Interessen der Lohnabhängigen führen will, muss dafür sorgen, dass Rassisten und Rassismus unter unseren Kolleginnen und Kollegen, in unseren Schulen und in unseren Interessensvertretungen keinen Platz haben.
Klasse statt Rasse eben: Wo wir lernen und arbeiten, müssen wir nazifreie Zonen schaffen.
Weitere Infos: Megaphone Nr.2 / 2012 – Nazifreie Zonen schaffen! MegaphoneNr.2_2012-NazifreieZonenschaffen.pdf
Euro-Krise oder Krise des Kapitalismus? - Georg Fülberth in Bielefeld mit der DKP Bielefeld
Gruppe Guetersloh, Montag, 7. Mai 2012

Er stellt die Frage, was „Das Kapital“ von Karl Marx mit der gegenwärtigen Finanzkrise zu tun hat. Es geht um die Funktionsweise des Kapitalismus, die Entstehung von Krisen und vor allem zu diskutieren, wie aktuell die Marxsche Theorie ist im Verständnis der heutigen Vorgänge in Wirtschaft und Gesellschaft.
Prof. Dr. phil. Georg Fülberth lehrte Politikwissenschaft an der Uni Marburg und publiziert regelmäßig in der "UZ", "Marxistische Blätter", „Der Freitag“, und „Junge Welt“. In seinem jüngsten Werk „Das Kapital - Kompakt“ (PapyRossa Verlag, 2011) beschreibt er die Grundlagen der Marxschen Ökonomie leicht verständlich für die Menschen, „die fest annehmen, sie fänden niemals in ihrem Leben die Zeit, die drei Bände des ‚Kapital‘ von Karl Marx zu lesen.“
Anhang:
Her mit dem schönen Leben! Unbefristete Übernahme und 6,5% mehr Lohn sind muss!
Gruppe Guetersloh, Freitag, 4. Mai 2012
Wir, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), erklären uns solidarisch mit den aktuellen Arbeitskämpfen in der Metall- und Elektroindustrie.

Die Unternehmer bezeichnen die Forderungen nach 6,5% mehr Lohn, unbefristeter Übernahme und einem Ausbau der Mitbestimmung der Betriebsräte bei Leiharbeit als „nicht akzeptabel, völlig daneben, schädlich“. Wir sagen: Die Forderungen sind mehr als berechtigt!
Die Produktivität steigt Jahr für Jahr und damit auch der Profit der Unternehmer. Das funktioniert, weil wir wesentlich mehr Werte schaffen, als wir als Lohn ausgezahlt bekommen. Auch wenn die 6,5% durchgesetzt werden, wird sich daran nur wenig ändern. Wir verkaufen unsere Arbeitskraft weit unter ihrem Wert. Freiwillig wird uns niemand mehr bezahlen, wir müssen es uns erkämpfen.
Gleiches gilt für die unbefristete Übernahme: Rund 50% aller Auszubildenden werden nach der Ausbildung nicht übernommen. Die Stahlbranche hat mit ihren Tarifabschlüssen im letzten Jahr gezeigt, dass dieses Ziel erreichbar ist. Also: Gemeinsam für unbefristete Übernahme im erlernten Beruf und in Vollzeit!
Die Unternehmer haben in den letzten Jahren das Mittel Leiharbeit für sich entdeckt. Es dient vor allem der Lohndrückerei, schließlich verdient ein Leiharbeiter bis zu 40% weniger als ein Festangestellter. Warum? Weil Leiharbeit uns spaltet: in Festangestellte und Leiharbeiter. Das schwächt die Kampfbereitschaft der gesamten Belegschaft, denn Leiharbeit schürt die Angst der Stammbelegschaft, bald selber durch einen „Zeiti“ ersetzt zu werden. Die Leiharbeiter können so leicht entlassen werden, dass sie sich nicht trauen, sich für ihre Interessen einzusetzen. Das verhindert gemeinsame Aktionen und Solidarität im Betrieb. Unsere Interessen werden wir also am besten durchsetzen können, wenn wir an einem Strang ziehen und uns nicht spalten lassen. Die Forderung nach dem Ausbau des Mitspracherechts für Betriebsräte ist natürlich ein Schritt in die richtige Richtung, doch langfristig kann die Forderung nur lauten: Verbot von Leiharbeit.
Wir unterstützen euch in euren Forderungen und euren Arbeitskämpfen! Lassen wir uns nicht gegen einander ausspielen, sondern sorgen wir lieber zusammen dafür, dass unsere Forderungen vollständig durchgesetzt werden!
Her mit dem schönen Leben!
Flugblatt zur Tarifrunde der Metall- & Elektroindustrie 2012
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Auf zum Festival der Jugend 2012 nach Köln! Zeit zu feiern, Zeit zu kämpfen! Nazifreie Zonen schaffen!
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 26. April 2012
Alle zwei Jahre geht’s rund im Kölner Jugendpark: die SDAJ feiert das Festival der Jugend.Dieses Jahr vom Freitag, 25. Mai bis Montag, 28. Mai. 4 Tage lang feiern, diskutieren, Kraft tanken – mit spannenden und hochwertigen politischen Runden und einem Musik- und Kulturprogramm das sich sehen lassen kann!
Festival der Jugend heißt…
… Feiern!
Sei es beim antifaschistischen Bandkontest am Freitagabend, beim Konzert mit Derbst One, Coconut Butts und La Papa Verde und Elektroparty am Samstag oder bei traditionellen Arbeiterliedern mit Achim Bigus am Sonntag- genug Grund und Gelegenheit zum Feiern und Tanzen gibt’s beim Festival bestimmt!
Festival der Jugend: Line Up!
… Diskutieren und lernen!

Vier Tage Zeit, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, die Interessen der Kapitalisten zu ergründen und Widerstand gegen Krise, Krieg und Faschismus zu organisieren.
„Nazifreie Zonen schaffen- aber wie?!“ – was können wir der zunehmenden rassistischen und nationalistischen Propaganda entgegensetzen, wie können wir Nazis und Rassisten das Wasser abgraben? Diskussion mit VertreterInnen aus SchülerInnenvertretungen, Gewerkschaften und antifaschistischen Gruppen.
Spar- und Hilfspakete und kein Ende in Sicht? – wie muss unsere Antwort auf die kapitalistische Krise und das EU-Diktat aussehen? Diskussion mit VertreterInnen unserer europäischen Schwesterorganisationen über die Perspektiven des Kampfes gegen die Krise.
Übernahme statt Leiharbeit! Wie können wir unser Recht auf Übernahme nach der Ausbildung gegen die Konzerne durchsetzen, die Leiharbeit und andere prekäre Beschäftigungsformen ausweiten? Diskussion mit Betriebs- und GewerkschaftsvertreterInnen über die strategische Bedeutung der Leiharbeit und den Widerstand dagegen.
Was steckt hinter den Kriegsdrohungen gegen Iran und der Zuspitzung der Lage in Syrien?
Das sind nur einige der Themen, die wir gemeinsam diskutieren wollen. Weitere Themen sind: Bildungsstreik und SV-Arbeit, Warum solidarisch sein mit Cuba?, ACTA, Energiepolitik, Ursachen der Schuldenkrise, Erwerbssituation junger Frauen, Workshops zu SV- und Gewerkschaftsarbeit… Mehr zum politischen Programm folgt bald!
… aktiv werden!

Vier Tage Zeit, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, die Interessen der Kapitalisten zu ergründen und Widerstand gegen Krise, Krieg und Faschismus zu organisieren.
„Nazifreie Zonen schaffen- aber wie?!“ – was können wir der zunehmenden rassistischen und nationalistischen Propaganda entgegensetzen, wie können wir Nazis und Rassisten das Wasser abgraben? Diskussion mit VertreterInnen aus SchülerInnenvertretungen, Gewerkschaften und antifaschistischen Gruppen.
Spar- und Hilfspakete und kein Ende in Sicht? – wie muss unsere Antwort auf die kapitalistische Krise und das EU-Diktat aussehen? Diskussion mit VertreterInnen unserer europäischen Schwesterorganisationen über die Perspektiven des Kampfes gegen die Krise.
Übernahme statt Leiharbeit! Wie können wir unser Recht auf Übernahme nach der Ausbildung gegen die Konzerne durchsetzen, die Leiharbeit und andere prekäre Beschäftigungsformen ausweiten? Diskussion mit Betriebs- und GewerkschaftsvertreterInnen über die strategische Bedeutung der Leiharbeit und den Widerstand dagegen.
Was steckt hinter den Kriegsdrohungen gegen Iran und der Zuspitzung der Lage in Syrien?
Das sind nur einige der Themen, die wir gemeinsam diskutieren wollen. Weitere Themen sind: Bildungsstreik und SV-Arbeit, Warum solidarisch sein mit Cuba?, ACTA, Energiepolitik, Ursachen der Schuldenkrise, Erwerbssituation junger Frauen, Workshops zu SV- und Gewerkschaftsarbeit… Mehr zum politischen Programm folgt bald!
… aktiv werden!
Das Kultur- und Sportprogramm bietet viele Möglichkeiten selbst aktiv zu werden: Künstlerisch beim Poetry Slam, Theaterworkshop und in der Graffiti-Area oder sportlich beim antirassistischen Fußballturnier und dem legendären Hamburger Demo-5-Kampf.
Mitmachen!
„Zeit zu feiern- Zeit zu kämpfen! – Nazifreie Zonen schaffen!“ – ist das Motto des Festivals. Du willst dabei sein? Dann nicht lang zögern- meld dich unter infos@sdaj-owl.de
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neue Megaphone Extra - Antimilitarismus erschienen!
Gruppe Guetersloh, Freitag, 6. April 2012
Die Megaphone ist die Kleinzeitung der SDAJ Gütersloh/OWL. Zum diesjährigen Ostermarsch, beschäftigt sich die aktuelle Extra-Kleinzeitungsausgabe mit dem Schwerpunkt: Antimilitarismus. Schau doch mal rein!
Megaphone Extra 01/12:
1.Bundeswehr raus Schulen, Unis und Jobcentern!
2.Kampfdörfer in der Senne bedeutet, Kriegsvorbereitung für den Nahen Osten!
Megaphone-Extra_04_2012_Antimilitarismus.pdf
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Ostermarsch 2012 -Detmold 13 Uhr - Zivilmilitärische Zusammenarbeit stoppen!
Gruppe Guetersloh, Montag, 2. April 2012
Aufruf zum Ostermarsch OWL/Senne 2012:
Dafür demonstrieren wir zu Ostern:
Immer deutlicher entwickelt sich die NATO zur weltweiten Interventionsmacht. Ob Kriegseinsätze in Afghanistan oder Libyen:
Unbeeindruckt von völkerrechtlichen Regeln setzten die NATO-Staaten Militär ein, um ihre wirtschaftlichen und strategischen Interessen durchzusetzen. Humanitäre Beweggründe dienen dabei der Verschleierung dieser Ziele. Trotz der weltweiten Sorge der Menschen über die Gefahren der Atomkraft, lagern in den NATO-Arsenalen über 9000 Atomsprengköpfe, die die Menschheit mehrfach vernichten können.
Mit Krieg und Rüstung wird Geld verdient: Deutschland hat sich Platz 3 der Rüstungsexportnationen gesichert. Auch in NRW sitzen die Profiteure des Krieges wie Rheinmetall und Thyssen-Krupp. Zwei Drittel der weltweiten Rüstungsausgaben von jährlich über 1084 Milliarden Dollar vergeuden die Staaten der NATO für Rüstung und Krieg. Schon 81 Milliarden Dollar jährlich würden reichen, um den weltweiten Hunger zu beenden.
Wir fordern den Abzug der Truppen aus Afghanistan und Verhandlungen für eine zivile Lösung des Konfliktes. Wir setzen uns ein für den sofortigen, endgültigen Abzug der Atombomben aus Deutschland und die Verschrottung der Atomwaffen weltweit.
Drohende militärischen Interventionen gegen Syrien und Iran widersetzen wir uns.
In unserer Region – in der Senne - werden seit mehr als 100 Jahren Soldaten für Kriegseinsätze trainiert. Kriege fangen mit der Vorbereitung an.
Die Befürworter des Truppenübungsplatzes Senne schüren bei den Menschen in der Region die Angst vor Arbeitsplatzverlust bei Abzug des Militärs.
Die Anrainerkommunen befürchten eine weitere Verschärfung ihrer finanziellen Notsituation durch den Verlust an Wirtschaftskraft.
Krieg und Militär sind die denkbar schlechtesten Garanten für Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Wohlstand.
Nein zum Truppenübungsplatz Senne - wir fordern die sofortige Einstellung der Kriegsübungen in der Senne, den Abbau der Kampfdörfer und eine zivile Zukunft für die Senne!
Die Bundeswehr ist nach eigenen Angaben in 8 Ländern aktiv und wird zur „Armee im Einsatz“ umgerüstet. Statt bisher 7.000 Soldaten sollen demnächst 15.000 gleichzeitig in Kriegseinsätze geschickt werden. Die Aussetzung der Wehrpflicht dient nicht dem Frieden, sondern soll die Bundeswehr
flexibler machen und für den weltweiten Einsatz rüsten. Für diese Kriegspolitik und um neue Soldaten wirbt die Bundeswehr in der Öffentlichkeit, in Arbeitsagenturen und auch an Schulen.
Das Schulministerium NRW hat mit der Bundeswehr eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die der Bundeswehr einen bevorzugten Zugang zu den Schulen verschafft. Gegen diese Werbe-kampagne wehren sich SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern, Gewerkschaften, Kinderschutz-organisationen und
antimilitaristische Gruppen.
Ebenfalls auf örtlicher Ebene angekommen ist die Zivil-militärische Zusammenarbeit. Unter dem Deckmantel der Katastrophenhilfe nutzt die Bundeswehr das Technische Hilfswerk und andere Einrichtungen aus, um flächendeckend lokale Strukturen zu schaffen, die nicht nur im Kriegsfall, sondern auch bei anderen inneren Krisen und Konflikten unter Führung der Bundeswehr zum Einsatz kommen sollen. Das trifft auch auf die Entwicklung an den Universitäten, wo
zivile Einrichtungen für militärische Forschung missbraucht werden.
Rüstung und Militär verhindern die Lösung der drängenden Fragen unserer Zeit. Eine klima- und umweltgerechte Politik, die die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten beseitigt, ist nur im Frieden und mit Abrüstung möglich.
Zivil-militärische Zusammenarbeit stoppen! Kein Werben fürs Töten und Sterben!
Nein zur Bundeswehr im Kriegseinsatz – gegen die Militarisierung der Gesellschaft!
Allein die Internationale Solidarität wird die Cuban 5 befreien!
Gruppe Guetersloh, Freitag, 16. März 2012

Die Inhaftierung der fünf Kubaner ist ein Angriff auf alle, die weltweit für soziale und demokratische Rechte kämpfen.
Während bei uns die Bildung kaputt gespart wird, die Menschen sich mit Hartz IV oder Leiharbeit über Wasser halten müssen und vielen Jugendlichen jede Zukunftsperspektive genommen wird, hat das kubanische Volk ein alternatives Gesellschaftssystem aufgebaut. Auf Kuba sind das Recht auf Bildung, das Recht auf Arbeit, das Recht auf kostenlose Gesundheitsversorgung und das Recht auf demokratische Mitbestimmung Realität. Doch die Herrschenden der kapitalistischen Staaten, allen voran die USA, versuchen dieses System zu diskreditieren.
Nicht nur mit ihrer medialen und politischen Propaganda greifen sie Kuba an. Sie schrecken nicht davor zurück, mit exilkubanischen Gruppen zusammenzuarbeiten, die Menschen ermorden, militärische Invasionen durchführen und terroristische Anschläge verüben. Die seit 13 Jahren in den USA inhaftierten Kubaner haben lediglich Informationen über diese Organisationen gesammelt, um weitere Verbrechen zu verhindern. Viele Menschenleben konnten so gerettet werden. Schließlich informierte Kuba sogar die US-Behörden, als es das Leben von US-Bürgern gefährdet sah.
Als Dank wurden die fünf Kubaner inhaftiert und zu langen Haftstrafen verurteilt, die von der UN als willkürlicher Freiheitsentzug bewertet wurden. Unter extremen Haftbedingungen wurden ihre Grundrechte immer wieder verletzt. René González, der bisher als einziger freigelassen wurde, erhielt die Auflage, sich 3 weitere Jahre in Florida aufzuhalten, was bedeutet, dass sein Leben ständig durch die dort aktiven exilkubanischen Gruppierungen bedroht ist.
Gerardo, Fernando, Antonio, Ramón und René wurden von den USA dafür bestraft, dass sie die eigenständige Entwicklung ihres Landes und des Sozialismus auf Kuba geschützt haben. Das Zeichen, das die USA setzten, ist eine deutliche Drohung gegen all jene, die sich für eine soziale und gerechte Gesellschaft einsetzen und diese verteidigen. Nur gemeinsam und solidarisch können wir diesem Angriff entgegentreten. Unsere Solidarität gilt allen Menschen, die für eine Alternative zur kapitalistischen Ausbeutung kämpfen, und allen Staaten, die ihren eigenen Weg gehen, um eine alternative Gesellschaft aufbauen. Deshalb gilt unsere Solidarität den Cuban 5 und dem sozialistischen Kuba.
Nur die internationale Solidarität kann Gerechtigkeit und Freiheit für die fünf Kubaner erzwingen. Daher fordern wir die sofortige Freilassung von Gerardo Hernández, Fernando González, Antonio Guerrero, und Ramón Labañino, sowie die sofortige Erlaubnis für die Ausreise von René González nach Kuba.
Solidarisiert Euch mit den Cuban 5! Solidarisiert euch mit dem kubanischen Volk!
Kommt am 17. März 2012 zu den Kundgebungen vor der Botschaft in Berlin und vor den Konsulaten in Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig, Hamburg und München!
Cuban-5-Flyer
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Frauen – die großen Krisengewinnerinnen?
Gruppe Guetersloh, Freitag, 9. März 2012
„Die Krisengewinnerinnen“ titelte der Tagesanzeiger zu Beginn der Krise. Jobs wurden gestrichen, Kurz- und Leiharbeit nahmen massiv zu, was vor allem Männer betraf.Doch bedeutet das im Umkehrschluss, dass Frauen die „Krisengewinnerinnen“ sind?
Frauenarbeit – atypisch und prekär
Es ist nichts neues, dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt werden, doch die Zahlen sind hart: über 70% der Prekärbeschäftigten und 80% aller Teilzeitbeschäftigten sind Frauen.
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Deutsche Konzerne auf Frauenjagd!
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 8. März 2012

„Frauen in Führung“ wird immer mehr zum Thema in den hiesigen Vorstandsetagen. Beginnend mit dem Vorstoß der Telekom, eine 30%-Quote für das Management einzuführen, verging lange Zeit kein Monat in dem nicht ein Großkonzern mindestens eine, manchmal sogar gleich zwei Frauen in den Vorstand berief. „Daimler & Co gehen auf Frauenjagd“ titelte die FAZ: „Wer jetzt noch keine Frau in Vorstand oder Aufsichtsrat vorzuweisen hat, der muss sich sputen, die Führung wird weiblicher, überall. Und wer will schon als der letzte Macho-Laden dastehen?“ Sogar die Gewerkschaften sind auf das Thema eingestiegen und entblöden sich oftmals nicht mit einer Studie der Unternehmensberater aus dem Hause McKinsey zu argumentieren, die beweise, dass ein größerer Anteil von Frauen in Führungspositionen schließlich die Unternehmensgewinne steigere. Na, dann!
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Solidarität mit den Streikenden im öffentlichen Dienst!
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 8. März 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst!
Wir sind solidarisch mit Eurem Arbeitskampf. Wir finden eure Lohnforderung von 6,5 % oder mindestens 200€ absolut angebracht – genauso wie die Forderung nach unbefristeter Übernahme und 100€ mehr für Azubis.
Die Arbeitgeber sagen, angesichts der Verschuldung der Kommunen seien diese Forderungen überzogen. Das ist aber nicht der Fall. Mit dem letzten Tarifabschluss von 2010 wurde eine Entgelterhöhung beschlossen, die nicht einmal die Inflationsrate ausgeglichen hat. Und natürlich werden die Kosten für den Lebensunterhalt weiter steigen: Mindestens 2% Inflation soll es auch dieses Jahr wieder geben. Das heißt, allein um das gleiche im Geldbeutel zu behalten müssen es schon mehrere Prozent Erhöhung sein. Und die auch im öffentlichen Dienst ständig ansteigende Arbeitsverdichtung muss aufgefangen werden: Der ständige Stellenabbau muss gestoppt werden, die Jugend braucht eine Zukunft, die Übernahme der Auszubildenden muss her!
Zur Verschuldung der Kommunen und des Bundeshaushaltes: Sie sind nicht naturgegeben sondern Folge falscher Politik. Es ist eine politische Entscheidung seit Jahren auf Unternehmens-, Vermögens- und Reichensteuer in Milliardenhöhe zu verzichten. Es ist ebenso eine politische Entscheidung, weitere hunderte Milliarden für die Rettung von Banken zur Verfügung zu stellen und ihre Profite nicht anzutasten. Während also Banken und Konzerne geschont werden, soll nun an Sozialausgaben und den Löhnen im öffentlichen Dienst gespart werden.
Unsere Meinung dazu ist: Nicht die Banken und Konzerne – nein, Ihr seid es Wert! Und Ihr müsst für die Verbesserung Eurer Löhne und Arbeitsbedingungen kämpfen. Deshalb sind wir solidarisch mit eurem Streik und unterstützen euren Arbeitskampf. Lassen wir es gemeinsam nicht zu, das die Kosten der Krise auf uns abgewälzt werden, während Banken und Konzerne Milliarden Gewinne einfahren.
Wir die SDAJ Gütersloh, begrüßen die gestern stattgefundenen Warnstreiks in Bielefeld und Gütersloh, an denen insgesamt 1500 Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmern, des öffentlichen Dienst teilgenommen haben. Stellungnahme der Verdi Bielefeld
Besonders aber begrüßen wir als sozialistische Jugendorganisation, das mehrere Azubis der ZAB (Zentral Akademie für Gesundheitswesen), aus Solidarität zu ihren Kollegen, sich an dem Warnstreik beteiligten. Trotz Aussage von der Geschäftsleitung des Klinikums, der Warnstreik sei nur eine „aktive Mittagspause“, beteiligten sich gestern insgesamt 250 Mitarbeiter der Stadtwerke, der städt. Kindertagesstätten, der städt. Bibliothek, Verwaltung und Grünpflege an dem Streik. NW Artikel 08.03.2012
Wenn die Beschäftigten des Klinikums Gütersloh, am 21. März wieder in den Warnstreik treten, werden wir auch dort vor Ort sein, um uns mit den Streikenden zu solidarisieren.Mit solidarischen Grüßen,
Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend
Keine Nazis in Dresden! 10.000 demonstrieren gegen Nazis und sächsische Verhältnisse!
Gruppe Guetersloh, Montag, 20. Februar 2012
Dresden im Februar 2012 nazifrei! (Stellungnahme)
Dort, wo vor drei Jahren noch 7.000 Nazis durch die Straße
n marschierten, zogen heute mehr als 10.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Spektren entlang. Mit ihrem Protestzug feierten sie nicht nur den Erfolg, der durch den antifaschistischen Konsens des Bündnisses möglich wurde, sondern kritisierten vor allem die „sächsischen Verhältnisse“.Ermittlungsbehörden und Regierung hatten 2010 und 2011 alles dafür gegeben, antifaschistischen Protest zu kriminalisieren. Sie stellten Blockaden als Straftaten dar, hoben Immunitäten auf, ließen das Büro des Bündnisses und angrenzende Räume, etwa den Roten Baum e.V. durch SEK-Einheiten stürmen, verfolgten FahnenträgerInnen mithilfe des Vorwurfs des Schweren Landfriedensbruchs und mindestens vierzig Menschen mithilfe des Paragraphen 129 (Bildung einer kriminellen Vereinigung). In einer Funkzellenabfrage sammelten sie rechtswidrig mehr als eine Millionen Verbindungsdaten und 50.000 Bestandsdaten. Sie ernteten dafür nicht nur durch Politik und Experten in ganz Deutschland massive Kritik. Lautstark widersetzten sich die TeilnehmerInnen der Demo heute gegen diese Art von Vorgehen gegen antifaschistischen Protest.
Bodo Ramelow (DIE LINKE Thüringen), Abschlussredner der Demonstration, erklärte den heutigen Tag kurzerhand zum schönsten seines Lebens und ergänzte, dass es nur dem breiten Protest des Bündnisses zu verdanken sei, dass die Nazis im Februar 2012 keinen Stich sahen.
Wir bedanken uns bei allen, die in den letzten drei Jahren keine Mühen gescheut haben, sich auch von der Kriminalisierung nicht abschrecken ließen und mit uns gemeinsam die Nazis blockierten. Für sie alle war dieser Tag der Lohn aller Anstrengungen.
Quelle: http://www.dresden-nazifrei.com/
Es haben sich erneut in diesem Jahr, über 11.000 Menschen aus der ganzen BRD in Dresden versammelt, um einen weiteren möglichen Naziaufmarsch in 2012 nun endgültig zur Geschichte zu machen. Wir die SDAJ, waren mit dem „NRW - Dresden Nazifrei Bündnis“ vor Ort und haben die entschlossene antifaschistische Demonstration supported.
Die Demo hat gezeigt, dass Zehntausende bereit und entschlossen sind, gegen die autokratischen sächsischen Verhältnisse, geeint unter der antifaschistischen Fahne, für das Recht auf ein Leben ohne Nazis & staatliche Repression einzutreten. Die jahrelange Arbeit des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“ und allen die sich nicht von Repression abschrecken lassen haben, gilt es zu verdanken, dass Dresden seit langem wieder zur nazifreien Stadt wurde.
Den Faschisten ist es in diesem Jahr nicht gelungen, für einen weiteren „Trauermarsch“ zu mobilisieren. Die braunen Geschichtsverfälscher haben dieses Mal, auf eine weiteren Aufzug verzichtet und sind zu Hause geblieben.
Damit hat sich gezeigt, dass seit dem NSU Skandal, dem lauter werden eines NPD Verbots und vor allem seit den erfolgreichen entschlossenen Massenblockaden in den letzten 2 Jahren, das den Nazis ihre vorher dagewesene Mobilisierungsfähigkeit den Rest gegeben wurde. Das die Demonstration in diesem Jahr nicht, mit Literweise Pfefferspray seitens der Polizei kriminalisiert wurde, liegt vor allem daran, dass es sich die Herrschenden in Sachsen, zur Zeit nicht leisten können, eine friedliche antifaschistische Demonstration gegen Nazis, Repression und deutsche Opfermythen, mit massiven Schlagstock & Wasserwerfer Einsatz eskalieren zu lassen.
Wir unterstützen die Einschätzung des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“, das der 13. und 18.Februar 2012 zwei siegreiche Tage, für die antifaschistische Bewegung in Deutschland sind, im Kampf gegen die jahrelangen Naziaufmärsche in Dresden und die damit verbundenen „sächsistischen“ Repressionen.
Für den 3.März(Münster) & den 1. Mai (Dortmund) 2012 mobilisieren bereits jetzt, lokal und bundesweit Antifaschisten und AntifaschistInnen, um dort genauso entschlossen keinen Fußbreit, keinen Meter den Faschisten zu lassen!
Solidarische antifaschistische Grüße,
SDAJ Gütersloh
Medienschau:
junge welt:
http://www.jungewelt.de/2012/02-20/038.php http://www.jungewelt.de/2012/02-20/022.php
Dresdener Medien:
http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=12209&showNews=1117326
http://www.dnn-online.de/web/dnn/specials/dresden-gedenken/detail/-/specific/Freude-und-Erleichterung-nach-dem-friedlichen-18-Februar-in-Dresden-Lob-auch-von-der-Polizei-3736178347
MDR:
http://www.mdr.de/sachsen/dresden/demonstrationen100.html
BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist
Gruppe Guetersloh, Sonntag, 5. Februar 2012

"Hier dokumentieren wir den Aufruf des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“, der auch vom SDAJ-Bundesverband unterstützt wird:"
Aller guten Dinge sind Drei
In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.
Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.
Wir wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen. Daher werden wir am 13. Februar 2012 den „Täterspuren“-Mahngang durchführen, um an die NS-Geschichte in Dresden zu erinnern.
„Sagen, was man tut, und tun, was man sagt“ – durch dieses Motto war unser Handeln der letzten Jahre geprägt. Dabei bleibt es! Uns eint das Ziel, den Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Unser Ziel ist dabei nicht die Auseinandersetzung mit der Polizei. Wir sind entschlossen, den Naziaufmarsch zu blockieren – von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.
„Unsere Vielfalt ist unsere Stärke“ – das war unser Credo der letzten Jahre. Dabei bleibt es! Mit einem breiten Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, religiösen Gruppen sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen haben wir deutlich gemacht: Blockaden sind legitim, und Dresden geht uns alle an!
AntifaschistInnen wurden in den letzten Monaten vermehrt mit staatlichen Repressionen überzogen. Rechtswidrige Funkzellenabfragen, politisch motivierte Strafverfahren, selbst Immunitätsaufhebungen werden uns nicht einschüchtern. Versuchen von außen, uns mittels der Extremismustheorie zu spalten, setzen wir unsere Solidarität entgegen. Wir lassen uns nicht spalten. Ziviler Ungehorsam ist unser Recht, unsere Blockaden sind legitim!
Lassen wir uns nicht einschüchtern! Wir protestieren im Februar in Dresden auch gegen die staatliche Aushöhlung des Versammlungsrechts und einen Schnüffel-Staat. In Dresden soll bewusst das Rechtsordnungsprinzip der Verhältnismäßigkeit verschoben werden, um einen „gläsernen Demonstranten“ zu schaffen. Wir treten dem entschieden entgegen. Dabei stehen wir zusammen gegen alle Versuche der Einschüchterung und der Beschneidung unserer Bürgerrechte.
Auch 2012 werden wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren. Die Mordserie der in Sachsen untergetauchten Nazis zeigt einmal mehr, wie wichtig entschlossenes antifaschistisches Handeln ist. Antifaschistisches Engagement darf nicht kriminalisiert, sondern muss unterstützt werden. Jahrelang sind Anschläge, Nazigewalt und Waffenfunde in der Naziszene bagatellisiert worden. Schluss damit!
Wir geben den Nazis keinen Meter Straße preis. Wir blockieren sie in Dresden: bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Weitere Infos:
http://nrwdresden.blogsport.de/
http://www.dresden-nazifrei.com/
Konzertankündigung: Bejarano & Microphone-Mafia
Gruppe Guetersloh, Freitag, 3. Februar 2012
„Per La Vita – Für das Leben“
Konzert und Lesung
Freitag, 3. Februar 2012, 20.00 Uhr
im Forum der Anne-Frank-Schule Gütersloh
Düppelstraße 25B (Einlass: 19.30 Uhr)
Eintritt: 8,00 € (erm. 4,00 €)
Esther Bejarano (eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters im KZ Auschwitz), ihre Tochter Edna und ihr Sohn Joram Bejarano geben ein außergewöhnliches Konzert mit der Kölner Hip-Hop-Band “Microphone Mafia”. Die Veranstaltung beginnt mit einer kurzen Lesung von Esther Bejarano aus ihrer Biographie “Wir leben trotzdem”. Ein Konzert gegen Antisemitismus und Rassismus, für Toleranz und Völkerverständigung. Ein spannender Mix aus traditioneller Musik und modernem Rap.
Eintrittskarten sind erhältlich im VVK (Servicecenter Gütersloh, Berliner Straße 63, Tel.2113636; Jugendkulturring/Die Weberei, Tel: 05241-234780; Anne-Frank-Schule) oder an der Abendkasse.
Weitere Informationen sind im Flyer erhältlich.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die GEW Gütersloh 

02.02.2012: Talk gegen Rechts mit Ulla Jelpke
Gruppe Guetersloh, Sonntag, 29. Januar 2012
Nazis ziehen eine Spur von Mord und Terror durchs Land, Sarrazin liefert geistiges Futter für dumpfen Rassismus, Nazis demonstrieren von Bielefeld bis Dresden. An den Stammtischen der Republik, der „Bild“ Redaktion und an vielen anderen Orten werden Themen wie die „Todesstrafe“, „korrupte Politik“, „Ausländerkriminalität“ und „Harz 4 Abzocke“ besprochen. Während Nazis in Gütersloh Anschläge verüben, werden Jugendliche an ihren Bildschirmen mit rechter Propaganda verschiedenster Art versorgt.
Es ist Zeit nachzudenken und zu handeln.
Daher lädt „Courage gegen Rechts“ am 2.Februar um 19.30 Uhr zu
einer „Talkshow“ in die „Weberei“ in Gütersloh ein.
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Im Januar auf nach Berlin!
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 22. Dezember 2011

Im November 1918 machten die Arbeiter und Soldaten in Deutschland Schluss mit dem ersten Weltkrieg. Sie verweigerten sich den Befehlen des Kaisers, der Militaristen und der Konzernbosse. Sie stürzten die Monarchie und riefen die Freie Sozialistische Republik Deutschlands aus. Angeführt wurden die Revolutionäre von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die am 15. Januar 1919 von rechtsradikalen Freikorps-Soldaten erschossen wurden. Am 15. Januar 2012 demonstrieren wir in Berlin gegen Krieg, Faschismus und Imperialismus und erinnern an die beiden Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands und den russischen Revolutionär Wladimir I. Lenin. Schon früh warnten Luxemburg und Liebknecht vor den Kriegsvorbereitungen des deutschen Reiches. Sie kämpften im Parlament gegen die Finanzierung des Krieges und trennten sich angesichts des Rechtskurses der SPD von ihrer Partei. Sie setzten sich für die Bildung von Arbeiterräten und die Rechte der Arbeiter ein. Es gelang, den 8-Stunden-Arbeitstag durchzusetzen, genauso wie das Wahlrecht für Frauen. Nach mehreren Monaten von Massenstreiks, Barrikadenkämpfen scheiterte die sozialistische Revolution jedoch. Ihre Anführer wurden von der Gegenrevolution gejagt und ermordet.
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