Erklärung der SDAJ Dortmund
Gruppe Guetersloh, Sonntag, 8. August 2010
den 29. Juli 2010
In der Nacht von Mittwoch, dem 28. Juli, auf Donnerstag, den 29. Juli
2010, kam es zu Provokationen und physischen Angriffen auf Mitglieder
der Dortmunder SDAJ-Gruppe seitens einer Gruppe von Leuten, die
teilweise der antideutschen Szene, teils der Gruppierung
"Gegenstandpunkt" bzw. "illoyal" zuzuordnen sind.
In der besagten Nacht begab sich eine Gruppe von 4 SDAJ-Mitgliedern um
ca. 1h zum Szenetreff rund um die Kneipe "Hirsch-Q" in der Dortmunder
Brückstraße. Dort waren zwischen 50-100 Leute aus dem alternativen und
linken Spektrum versammelt.
Bereits unmittelbar nach ihrer Ankunft kam es zu Provokationen gegenüber
einzelnen Personen, die als Mitglieder der SDAJ erkannt wurden (so
wurden beispielsweise Kronkorken und ähnliches geworfen). Es folgten
Beschimpfungen z.B. als Antisemiten, die die Situation weiter anheizten.
Mittlerweile hatte sich eine ca. 15 Personen starke Gruppe gebildet, die
die SDAJ-Mitglieder bedrängte und aus deren Reihen es zu einer ersten
physischen Aggression gegenüber einem SDAJler kam, was die Situation
weiter eskalieren ließ. Nach weiteren Beleidigungen ("NSDAJ") und
verbalen Provokationen sowie dem Überschütten mit Bier folgte erneut
eine handgreifliche Auseinandersetzung, in deren Folge ein SDAJler zu
Boden geworfen und auf den am Boden liegenden daraufhin eingetreten wurde.
Nur das beherzte Eingreifen der übrigen SDAJ-Mitglieder und anderer in
der Nähe befindlicher Personen konnte Schlimmeres verhindern.
Die SDAJ Dortmund stellt hierzu fest:
. Die Angriffe auf Mitglieder der SDAJ waren eindeutig politisch
motiviert und werden daher als Angriff auf unsere gesamte Organisation
verstanden.
. Der hier beschrieben Vorfall reiht sich ein in eine mittlerweile lange
Folge von Anfeindungen und Provokationen aus der antideutschen Szene
gegenüber der SDAJ und unserer Dortmunder Gruppe, aber auch gegenüber
vielen anderen linken und fortschrittlichen Gruppierungen und
Organisationen.
. Insofern verstehen wir diesen Angriff als einen Angriff auf alle
antifaschistischen, linken und fortschrittlichen Kräfte.
. Der vergangene Mittwoch zeigt eine neue Qualität dieser Angriffe auf,
die gekennzeichnet ist durch ein erhöhtes Aggressionspotential und die
Bereitschaft zur offen gewalttätigen Auseinandersetzung von Seiten der
antideutschen Szene.
. Auch theoretisch erreicht die Provokation einen traurigen Höhepunkt in
der unmittelbaren Gleichsetzung der SDAJ mit faschistischen
Organisationen und dem historischen Faschismus in Deutschland.
Die politischen Hintergründe der an diesem Abend offen provokativ und
gewalttätig aufgetretenen Personen mögen vielfältig sein, in ihrer
Grundtendenz setzen sich, wie an diesem Beispiel offensichtlich wird,
klar antideutsche Ideologien durch. Mit ihren ständigen Provokationen
und Anfeindungen, mit der unsäglichen Gleichsetzung der SDAJ mit der
NSDAP und dem Nationalsozialismus und mit der offenen Gewaltbereitschaft
gegenüber Mitgliedern der SDAJ ist die Argumentation und das Handeln
dieser Personen ihrem Wesen nach nicht fortschrittlich, sondern reaktionär.
Diese Ideologien und das daraus resultierende Handeln dienen, entgegen
ihren radikalen antifaschistischen Phrasen, objektiv betrachtet der
Spaltung und Zersetzung der antifaschistischen und allgemein
fortschrittlichen Kräfte. Die Nutznießer sind vor allem faschistische
Organisationen, wie es sich in Dortmund besonders deutlich zeigt. In
letzter Konsequenz wird dadurch die Gegenwehr gegen die herrschenden und
sich zuspitzenden gesellschaftlichen Verhältnisse gelähmt und behindert.
Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend steht in der
antifaschistischen Tradition von Organisationen, die einen
entscheidenden Beitrag zum Widerstand gegen den Faschismus geleistet
haben. Unser bisheriges und aktuelles politisches Handeln richtet sich
entschieden gegen jedwede Form des Rassismus und gegen alle
faschistoiden und faschistischen Kräfte in dieser Gesellschaft. Unser
Kampf zur Überwindung des Kapitalismus ist zweifelsfrei international,
wenngleich wir ihn vor allem dort führen (müssen), wo wir leben und
arbeiten.
Die SDAJ Dortmund wird sich solidarisch mit allen linken und
antifaschistischen Kräften gegen diese Angriffe zur Wehr setzen und auch
in Zukunft für die Interessen der arbeitenden und lernenden Jugend
eintreten!
Wir laden alle fortschrittlich gesinnten Personen, Gruppen und
Organisationen ein, diese Kämpfe mit uns zu führen: für Arbeits- und
Ausbildungsplätze, für eine bessere Bildung, gegen Rassismus und
Faschismus, für Gleichberechtigung, für ein Leben in Frieden!
SDAJ Dortmund (Dortmund, 01.08.2010)
sdajdortmund - 2. Aug, 16:19
Quelle:
http://sdajdortmund.twoday.net/
SDAJ - Sommercamp 2010
Gruppe Guetersloh, Freitag, 18. Juni 2010
Wenn Du aber nur allein kämpfst, oder nur bei spontanen Aktionen dabei bist, wirst Du auf Dauer nicht viel gegen die Herrschenden ausrichten können. Sie haben einen großen Apparat auf den sie zurückgreifen können und sind gut organisiert. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns auch organisieren, um gemeinsam und solidarisch unsere politischen Forderungen durchzusetzen.
Bilden, Diskutieren und Kämpfen wir gemeinsam für eine andere Welt. Diese ist nötig & möglich! Beginnen wir auf dem SDAJ-Sommercamp!
SDAJ OWL - Sommercamp 2010
15|07|2010 - 18|07|2010
info@sdaj-owl.de
www.sdaj-owl.de
Orga-Fon: 01520-4773624
Unsere diesjährigen Unterstützer:
DKP - KKE - KNE - VVN BdA - UZ - Junge Welt - DKP Queer - Marxistisches Forum Lippe -
Position - Rote Hilfe - Marxistische Blätter - Caminos - No Flag - Muck
=== Musik = Programm = Kosten ===
>>LA MUSICA<<
>Microphone Mafia
>Mighty Mammut Movement
>La Confianza
>Caminos
>Skings
>Funky Fish and The Skangaroos
>No Flag
>Stereokotzen
>Stoned Airlines
>Achim Bigus
>DJ´s
>>PROGRAMM<<
> Bundeswehrfreie Zonen!
> Grundrechte der Jugend
> Kultur & Klassenkampf
> Linke Medien heute!
> Die Rolle der Partei im Sozialismus
> Hellas: Krise ohne Ausweg?
> OWL: Eine Militärregion macht Krank
> Lateinamerika: Rechtsruck stoppen!
> ClassWar - Just Do It!
> Transpi-Werkstatt
> Hamburger Fünfkampf & Spiele
>> u.v.m.
Kosten:
20 € normal od. 25 € Solikarte
darin enthalten:
-zeltplatz
-3 Frühstück & 3 Mittagessen
-alle Konzerte
Tageskarte: 7 € (Mittagessen + Konzerte)
Abendkasse: 3 € Do. | 5€ Fr | 5 € Sa nur für die Konzerte
der Abend mit Achim Bigus ist für Besucher kostenlos.
Referate sind für jeden Besucher kostenfrei.
Antisemitismus hat keinen Platz bei Antifaschisten
Gruppe Guetersloh, Montag, 31. Mai 2010
Die Kritik an seiner Musik wird jedoch genutzt um antiimperialistische Positionen zu diffamieren und sie als antisemitisch zu stigmatisieren. Wir möchten darauf hinweisen, so berechtigt die Kritik an Makss Damages Texten auch ist, dass der Vorwurf des Antisemitismus im Zusammenhang der internationalistischen Bewegungen inflationär benutzt wird und der auf Indymedia veröffentlichte Artikel klassenanalytische Positionen mit reinem Sexismus, Rassismus und Antisemitismus gleichzusetzen versucht.
Die Theorie und Praxis der SDAJ baut auf einer Gesellschaftsanalyse auf, welche feststellt, dass aus dem konzentrierten Besitz von Produktionsmitteln in den Händen weniger, eine Gesellschaft resultiert, welche Lebensbedingungen schafft, die eines Menschen nicht würdig sind.
Gegen diese Lebensbedingungen kämpfen wir an. Seite an Seite mit allen Menschen, die diese Ausbeutungsverhältnisse verändern wollen.
Seit unserer Gründung 1968 war die SDAJ stets ein antimilitaristischer, antisexistischer, antifaschistischer und deswegen auch ein antiimperialistischer Jugendverband. Das werden wir auch bleiben.
SDAJ Gruppe Gütersloh
Bundesweite Plakatierung der kriminalisierten “Dresden Nazifrei”-Plakate am 28.01.2010
Thomas, Mittwoch, 27. Januar 2010
Aufruf zur bundesweiten Plakatierung der kriminalisierten “Dresden Nazifrei”-Plakate am Donnerstag, 28.01.2010, 16 Uhr
“Dresden-Nazifrei” ist ein breites, zivilgesellschaftliches Bündnis, dem Gewerkschaftsgliederungen, DIE LINKE, der Landesverband der Grünen Berlin, die Jusos, die linksjugend ['solid], Die Linke.SDS, Antifagruppen, etliche Bundestagsabgeordnete und Künstler wie Konstantin Wecker und Bela B. von den „Ärzten“ angehören. Die Beschlagnahmungen lösten einen Sturm des Protestes in der demokratischen Öffentlichkeit auf. Die Linke.SDS rief für den Abend des 20. Januars dazu auf, die Plakate öffentlich zu verkleben, um sich so gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Protestes zu stellen. Dabei wurden die Bundestagsabgeordnete Dorotheé Menzner (Die LINKE) und vier jungendliche Plakatierer festgenommen.
Wir werden diese fortgesetzte Kriminalisierung antifaschistischen Engagements nicht hinnehmen! Nazi-Aufmärsche zu blockieren ist unser Recht und unsere demokratische Pflicht. Es ist ein in Jahrzehnten von sozialen Bewegungen durchgesetzter Standard, dass Blockaden und ähnliche Aktionsformen zivilen Ungehorsams keine Straftaten darstellen, sondern ein Bestandteil demokratischer Protestkultur sind. Dies werden wir uns auch von reaktionären Dresdener Staatsanwälten nicht nehmen lassen. Wir werden weiter mobilisieren, um den Nazi-Aufmarsch in Dresden am 13. Februar gemeinsam und entschlossen mit allen Mitteln des zivilen Ungehorsams zu verhindern.
Um deutlich zu machen, dass wir uns das Recht nicht nehmen lassen, öffentlich dazu aufzurufen, Naziaufmärsch zu blockieren, rufen wir dazu auf, am Donnerstag, 28. Januar 2010 um 16 Uhr bundesweit an vielen Orten die kriminalisierten Plakate zu verkleben. Die Aktionen sollen öffentlich angekündigt werden.
Wir appellieren an Abgeordnete, Gewerkschaftsfunktionäre, KünstlerInnen und sonstige Personen des demokratischen öffentlichen Lebens, sich an den Plakatierungen zu beteiligen und den Plakatierenden einen möglichst großen politischen Schutz vor polizeilicher Repression zu bieten.
Rette Deine Freiheit!
Thomas, Montag, 14. September 2009
Neue Debatte um altes Problem
Gruppe Guetersloh, Mittwoch, 9. September 2009
Busse sollen aus der Fußgängerzone verschwinden

In Gütersloh kommt wieder ein altbekanntes Thema auf den Tisch: die Busse in der Fußgängerzone. Diese würden nämlich, wie mehrere Bürgerinnen und Bürger bestätigten, die Qualität der Fußgängerzone beeinträchtigen und meistens zu schnell fahren.
Ein Schüler sagte:
Mich als Fahrradfahrer stören die Busse hier ziemlich, es heißt ja auch Fußgängerzone. Eine Haltestelle am Anfang und am Ende, dann könnten die außen rum fahren.
Eine durchaus verständliche Sichtweise die viele wahrscheinlich unterschreiben würden. Jedoch werden bei diesem Vorschlag die älteren Bürgerinnen und Bürger vergessen für welche die Haltestation am Berliner-Platz einen weiteren Gang im Moment noch erspart, so vereinzelte Meinungen unter den Befragten. Doch diese Befürchtung wurde vom Seniorenbeirat sogleich verworfen. So seien die Busse neben den Fahrradfahrern eines der größte Probleme in der Innenstadt.
Ihr Vorschlag:
Haltestellen an der Kirchstraße, an der Königsstraße und am Rathhaus könnten häufiger angefahren werden, um das Chaos in der Fußgängerzone zu mildern. Von da aus sei die Innenstadt, selbst von Bürgerinnen und Bürgern, die auf einen Rollator angewiesen seien, bequem zu erreichen.
Aufgefrischt wurde diese Diskussion von der PDL [ Partei Die Linke ], welche vorschlug die Linienbusse aus der Innenstadt zu verbannen und stattdessen einen Shuttle-Bus einzusetzen.
Dieser und auch der von der SDAJ-Gütersloh unterstützte Vorschlag der GNU zum kostenlosen Busfahren werden nun genauer unter die Lupe genommen.
Pressefest 2009
Gruppe Guetersloh, Samstag, 5. September 2009
RF!
Atomkraft? NEIN DANKE
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 18. August 2009
Liebe Freundinnen und Freunde,
CDU/CSU, FDP und die Atomlobby wollen sich von dem Jahre 2000 zwischen der damaligen rot-grünen Bundesregierung und den vier großen Energiekonzernen geschlossenen Atomkonsens verabschieden, der beginnend mit 2010 schrittweise ein Abschalten von Atomreaktoren vorsieht.
Das sollten wir nicht unbeantwortet hinnehmen. Deshalb ziehen wir am Freitag um 14.45 Uhr - ausgerüstet mit Strahlenschutzanzügen und -masken, einem Geigerzähler, Transparenten und Alarmsirenen - vor die Gütersloher Parteibüros von CDU und FDP, um hier Atommüll zu deponieren. Wir gehen davon aus, dass beide Parteien mit der Lagerung strahlender Atommüll-Fässer in ihren Büros auch keine Probleme haben werden. Nur wenn diese sich von den Bestrebungen ihrer Parteiführung distanzieren und sich zum Atomkonsens bekennen, bleiben sie auch von unserer "Endlagerung" verschont. Dann werden wir mit dem Atommüll deren Bundesgeschäftsstellen besuchen müssen.
Kommt deshalb zahlreich zur Anti-Atom-Aktion. Jede / Jeder kann mitmachen !!!
Treffpunkt in Gütersloh ist am Freitag um 14.45 h am Zumhagenhof 5 (in der Nähe von der Brockhägerstr. / Minipreis )
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Kommentare (0)Tags für diesen Artikel: aktionen, tellerrand
No Nato
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 13. August 2009
NATO NO!
Kein Frieden mit der NATO
Im Kalten Krieg 1949 als Militärbündnis gegen den ehemaligen Alliierten UdSSR gegründet, war die NATO während der Blockkonfrontation das wichtigste Instrument zur Bedrohung der sozialistischen Staaten. Das Aufrüsten der NATO-Streitkräfte in Europa mit konventionellen und nuklearen Waffen verursachte permanente Kriegsgefahr in Europa, bei der die Option eines Atomkrieges bewusst einkalkuliert wurde. Nach Ende des kalten Krieges und dem Sturz der Sowjetunion hat die NATO ihren Einfluss auf Osteuropa ausgedehnt. Die Osterweiterung der NATO wird dabei von Russland als Bedrohung empfunden. Der inter-imperialistische Widerspruch zwischen Russland und der NATO ist ein Herd von Spannungen, die - wie im Falle Georgiens - auch zu einer militärischen Konfrontation führen können.
Nach dem Sturz des Sozialismus ist Europa damit keinesfalls sicherer geworden, im Gegenteil. Durch den Verlust dieses Gegenpols ist eine Politik der Zerstückelung von Jugoslawien, die im Angriff der NATO ihren Höhepunkt fand, erst möglich geworden.
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SDAJ Sommercamp
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 6. August 2009
Neben zahlreichen spannenden Referaten wie zum Beispiel zu den Miami 5
oder einem Reisebericht aus Palästina haben wir auch musikalisch einiges
zu bieten.
Gespickt mit Bands aus unserer Region wie z. B. No Flag, Stereokotzen oder Choke out und
unserem Haus- und Hofbarden Achim Bigus ist musikalisch wirklich für
alles gesorgt.
Doch zwischen Referat und Tanzen muss es auch noch etwas anderes geben:
Die AG.
Für alle mehr praktisch veranlagten Typen unter uns haben wir mit "Class
war-Just do it" die perfekte Plattform und sich den "Horizont der
Aktionsformen" erweitern zu lassen. Auch die "Transpi-AG" wird es dieses
Jahr wieder geben.
Die Preise für die vier Tage belaufen sich im Normalticket auf 18€
worin 4 Frühstücke und 3 Mittagsessen enthalten sind.
Für Interessenten mit weniger Geld bieten wir zudem ein Ticket für 15€
an und für jene die unsere Arbeit unterstützen wollen gibt es
auch wieder unser Solidaritätsticket welches 25€ kostet.
Wer nicht kommt ist selber schuld und verpasst es die mit
Revolution geschwängerte OWLsche Luft zu schnuppern.
Mit einem herzlichen Gruß
Eure
SDAJ-OWL
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SDAJ-Sommercamp
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 14. Juli 2009

Wir, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend, sind eine Selbstorganisation von SchülerInnen, Auszubildenden, jungen ArbeiterInnen und StudentInnen. Wir haben uns Bundesweit zusammengeschlossen um für eine Welt zu kämpfen ohne Ausbeutung und Rassismus, in der nicht die Bosse und Reichen das sagen haben, sondern die Menschen die in ihr leben. Dieses Ziel können wir jedoch nicht allein durch eine Verbesserung der bestehenden Verhältnisse erreichen, sondern benötigen dafür einen Bruch mit diesem System, dem Kapitalismus.
Wenn Du aber nur allein kämpfst, oder nur bei spontanen Aktionen dabei bist, wirst Du auf Dauer nicht viel gegen die Herrschenden ausrichten können. Die Herrschenden haben einen großen Apparat auf den sie zurückgreifen können und sind gut organisiert. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns auch organisieren, um gemeinsam und solidarisch zu handeln.
Wir haben uns in der ganzen BRD in der SDAJ zusammengeschlossen, weil wir nicht allein, sondern gemeinsam unsere Ziele erreichen wollen.
Die Preise für die vier Tage belaufen sich im Normalticket auf 18€ worin 4 Abendessen, 3 Frühstücke und 3 Mittagsessen enthalten sind.
Für Interessenten mit weniger Geld bieten wir zudem ein Ticket für 15€ an und für jene die unsere Arbeit nochmals unterstützen wollen gibt es auch wieder unser Solidaritätsticket welches wieder 25€ kostet.

weiterlesen SDAJ-Sommercamp
Geldnot, Israel und Honduras
Gruppe Guetersloh, Mittwoch, 1. Juli 2009
Studienverzicht aus Geldnot
Quelle: Neue Westfählische
Israel besetzt weiter
Ungeachtet großer internationaler Proteste hat Israel grünes Licht zum Bau von 50 Wohnungen gegeben. Laut israelischen Medien gebe es sogar Pläne nach denen 1.450 Wohnungen in der nähe von Jerusalem gebaut werden sollen.
Quelle: Neue Westfählische
FDP unterstützt "Faschisten"
Ausschnitt aus der Jungen Welt zum Militärputsch in Honduras
"Für Empörung sorgte unterdessen ein Bericht, den die FDP-nahe Friedrich-Neumann-Stiftung auf ihrer Homepage veröffentlichte. Unter der Überschrift "Zelaya - mehr Täter als Opfer " wird dort behauptet, die "trotzig-provokanten Reaktionen" Zaleyas auf die Sabotage der für den vergangenen Sonntag geplanten Volksbefragung habe "dem Kongress letztlich keine andere Wahl (gelassen), sollte eine Rückkehr zu Rechtsstaat und zu Verfassungsmäßigkeit in Honduras garantiert werden".
182
Gruppe Guetersloh, Montag, 22. Juni 2009
Vortrag & Diskussion mit Jan Raabe:
Autonome Nationalisten
Do, 25.6. • 19 h • Bürgerwache Siegfriedplatz
Vor knapp sieben Jahren traten Autonome Nationalisten (AN) zum ersten Mal in Erscheinung, warenaber zunächst ein Randphänomen der Neonazi-Szene. War man bei Nazi-Aufmärschen bis dahin
darauf bedacht, sich einen legalen und „sauberen“ Anstrich zu geben, tritt nun ein gewalttätiger Mob
regelmäßig auf. Spätestens seit dem 1. Mai 2008, als Teilnehmer einer Neonazi-Demonstration in
Hamburg Journalisten und Polizeibeamte angriffen, ist klar: Der „autonome“ Flügel der Neonazis ist
stark und mobilisierungsfähig geworden.
Arrogant
Gruppe Guetersloh, Freitag, 19. Juni 2009

Streit um Gesetz zur Speicherung von Kohlendioxid
von Nicole Hille-Priebe
Nachdem es bislang eher so aussah, als würde das Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid in Rekordzeit die politischen Instanzen passieren, ist das Geschrei jetzt groß: Eine Verzögerung könnte "katastrophale Konsequenzen für Deutschland" haben, behauptet die Industrie. Damit sind wohl eher die Folgen für die Energiebranche gemeint, die tatsächlich katastrophal sein werden, wenn sie nicht endlcih auf umweltfreundliche Technologien umschwenkt.
Die Arroganz, mit der RWE, Vattenfall und Co. an Energiekonzepten von vorgestern festhalten, spricht für sich: Wie üblich geht es darum, die Laufzeit von Kraftwerken zu erhöhen, um den maximalen Gewinn abzuschöpfen. Und der Staat soll nicht nur den Großteil der Risiken tragen, sondern auch noch gesetzlich garantieren, dass die Unternehmen machen können, was sie wollen: Das Gesetz ließt sich wie ein Freibrief für die Energiebranche, die wohl auch kräftig an ihm mitgeschrieben hat.
Niemand kann heute sagen, was aus dem Kohlendioxid tief unter der Erde langfristig wird und ob die unterirdischen Speicher überhaupt dicht halten. Dass zur richtigen Erforschung der Technologie die Zeit fehlt, ist kein Argument. Denn es gibt gute, umweltfreundliche Alternativen. Und auch erneuerbare Energien brauchen keine unterirdischen Müllhalden.
Kommentar aus der Printausgabe der Neuen Westfälischen Nr. 138, Donnerstag, 18. Juni 2009
http://www.nw-news.de/
Bildungsstreik 2009
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 9. Juni 2009
Bielefeld, Gütersloh, Minden, Paderborn und Herford sind mit dabei. Seid auch ihr dabei....
Stellungnahme Nordkoreas zum Atomtest
Gruppe Guetersloh, Freitag, 5. Juni 2009
»Zur Zeit zeigen sich einige Länder geschockt von der Nachricht, dass die Demokratische Volksrepublik Korea ihren zweiten Nuklear-Test durchgeführt hat. Aber eine außergewöhnliche Handlung hat ihre außergewöhnlichen Gruende.
Der kürzlich durchgeführte Nuklear-Test der DVRK ist weltweit der 2054. Test. 99,9 Prozent aller Nuklear-Tests haben die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats selbst durchgeführt. Es sind diese Länder, die für die Welt die schwerste Atom-Bedrohung herbeigeführt haben. Von unserem Test aber machen sie Aufhebens, bezeichnen ihn als "Bedrohung des internationalen Friedens" und verhängen mit der UN-Resolution 1718 Sanktionen gegen die DVRK, obwohl wir nur in Selbstverteidigung gegen die wachsende nukleare Bedrohung von Seiten der USA gehandelt haben. Diese von den Scheinheiligen fabrizierte Resolution wurde von der DVRK sofort zurückgewiesen, und wir werden sie auch weiterhin nicht anerkennen.
Quelle: RedGlobe
Kompletter Artikel hier
Stühlchen wechsel dich
Gruppe Guetersloh, Sonntag, 24. Mai 2009
Als Swingerclubs, in denen seriöse Herrschaften bei wechselnden Partnern Befriedigung suchen, präsentieren sich in diesen Tagen die etablierten Parteien.
Nach dem Bäumchen-Wechsel-Dich im Berliner Abgeordnetenhaus - als zuerst eine SPD-Abgeordnete zu den Grünen und eine Woche später eine Grüne zur SPD wechselte - hat heute die bisherige »Linke«-Europapaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann ihren Austritt aus der Partei und ihren Übertritt zur SPD angekündigt.
Damit haben die Delegierten des »Linke«-Europaparteitages am 1. März das richtige Gespür bewiesen, als sie Kaufmann nicht erneut als Kandidatin für das Europaparlament aufstellten.
Kompletter Artikel hier.
weiterlesen Stühlchen wechsel dich
Pfingstcamp der SDAJ 2009
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 14. Mai 2009
Endlich ist es wieder so weit: Das SDAJ-Pfingstcamp steht vor der Tür!
Vom 29.05.-01.06. heißt es dann bei unserem NRW-weitem Camp wieder: spannende Diskussionsrunde, gute Musik, viel Spaß und gute Laune. Sehr stolz macht es uns, dass die Gütersloher Punk-Band "No Flag" auf dem Camp spielen wird.
Genauere Infos entnehmt ihr dem unten stehenden Flyer oder schreibt uns über unser Kontaktformular.
Kosten für das Wochenende: 20€ (incl. Zelten, Konzerte und weiteres Programm, Frühstück und Mittagessen)



Willkommen bei der SDAJ



Das sollten wir nicht unbeantwortet hinnehmen. Deshalb ziehen wir am Freitag um 14.45 Uhr - ausgerüstet mit Strahlenschutzanzügen und -masken, einem Geigerzähler, Transparenten und Alarmsirenen - vor die Gütersloher Parteibüros von CDU und FDP, um hier Atommüll zu deponieren. Wir gehen davon aus, dass beide Parteien mit der Lagerung strahlender Atommüll-Fässer in ihren Büros auch keine Probleme haben werden. Nur wenn diese sich von den Bestrebungen ihrer Parteiführung distanzieren und sich zum Atomkonsens bekennen, bleiben sie auch von unserer "Endlagerung" verschont. Dann werden wir mit dem Atommüll deren Bundesgeschäftsstellen besuchen müssen.