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Gruppe Guetersloh, Sonntag, 5. Mai 2013
Aktionsbericht:
Unsere Forderung nach einem Ausbildungsgesetz, welches die Konzerne, flächendeckend dazu zwingen soll, in einen Ausbildungsfond einzuzahlen und Azubis einzustellen und zu übernehmen, oder die Forderung nach einem Verbot von Leiharbeit, sind für uns als klassenbewusste Arbeiterjugend, in Zeiten von dauerhaften Angriffen des Kapitals auf die ArbeiterInnen und Arbeitsrechte wichtiger denn je!
In der aktuellen Einzelhandels-Tarifrunde haben die Arbeitgeberverbände, den Manteltarifvertrag und alle Gehalts- und Lohntarifverträge gekündigt. Mit den aktuellen bundesweiten Warnstreiks, im Metallbereich, bei der Post, Lufthansa und bei Amazon, setzen sich die Kolleginnen und Kollegen, für eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und für höhere Löhne ein. Wir stellen uns solidarisch und unterstützen die Tarif-Forderungen, der Gewerkschaften „Verdi“ und „IG-Metall“, da es für uns als Arbeiterklasse notwendig ist, für unsere Interessen im Betrieb und in der Gesellschaft zu kämpfen. Dies können wir jedoch nur mit einem hohen Organisationsgrad der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und Gewerkschaften erreichen, welche vor Ort eine schlagfertige Kampfkraft gegen die Angriffe des Kapitals stellen müssen, um ihre Errungenschaften (wie z.B. Rente, Unfallschutz, Urlaub etc.) zu verteidigen.
Aus diesem Grund haben wir uns auch dieses Jahr, am 1.Mai an der Bielefelder DGB Demo, mit einer Fahne und einem Transparent, mit der Aufschrift „Leiharbeit abschaffen!“ beteiligt. Auf der Demo haben wir uns dem Block der „TKIP und DIDF Bielefeld“ angeschlossen, die zum 1.Mai internationale Arbeiterlieder, über ein Mikrofon abspielten und dabei „Hoch die internationale Solidarität!“ skandierten.
Bei der anschließenden Kundgebung im Ravensberger Park, haben wir an unserem Infostand, selbstgemachte Cuba Libré verkauft, das neue Zukunftspapier der SDAJ mit Interessierten diskutiert und in einigen guten Gesprächen, mit Gewerkschaftern und befreundeten Organisationen, wie der DKP und VVN BdA, Spenden für unser Cuba-Solidaritätsprojekt sammeln können.
Wie schon im letzten Jahr, hatten wir wieder einen Stand, der Tageszeitung „Junge Welt“ aufgebaut, um neue Probeabo´s zu sammeln und neue Leserinnen und Leser für die Zeitung zu gewinnen. Außerdem wurden ca. 200 Freiexemplare, unter den Teilnehmern der DGB Kundgebung verteilt.
Für das kommende Jahr 2014, planen wir zum 1.Mai wieder einen Infostand im „Ravensberger Park“ und einen gemeinsamen roten Block mit der DKP und der VVN BdA, auf der DGB Demo.
Es lebe der 1.Mai! Proletarier aller Länder vereinigt euch!
Aktionstag in Gütersloh: Umverteilen nur durch Klassenkampf!
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 18. April 2013
Wir die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Gütersloh und die SchülerInnenvertretung der Anne Frank Gesamtschule, haben uns am 13.April, in der Gütersloher Innenstadt, mit einem Transparent welches die Aufschrift trug, „Leiharbeit abschaffen! - Strike Back! Das Kapital schlägt zu, wir schlagen zurück“, an den bundesweiten „Umverteilen“ Aktionen beteiligt. Das „Gütersloher Bündnis für soziale Gerechtigkeit“ hatte zu einer sog. „Rückwärtsdemo“ in der Berliner Str. aufgerufen, um u.a. für die Einführung einer flächendeckenden Reichensteuer und eine einmalige Vermögensabgabe, symbolisch rückwärts zu demonstrieren. Rund 30 Aktivisten des regionalen Bündnisses bestehend aus Linkspartei, Attac und Gewerkschaftern, beteiligten sich am 13.04, an der Aktion in der Gütersloher Innenstadt.(NW berichtete 16.04.2013)
Bei einem Zwischenstopp auf dem Kolbeplatz, vor dem Volksbanklokal „Bankery“, haben wir neben einem Redebeitrag von Ludger Klein-Ridder, zur „demokratischen Kontrolle der Banken“, Parolen wie
„Brecht die Macht der Banken und Konzerne!“und an anderer Stelle
„Siemens, Daimler, Bertelsmann-der Hauptfeind steht im eigenen Land“laut entgegnet und dabei den gemeinsamen bundesweiten Aufruf mit der DidF Jugend, „Her mit der Kohle! Es geht um unsere Zukunft!“ verteilt.
An der Ecke zur Schulstr. in der Innenstadt, gab es Redebeiträge, ohne konkreten Bezug, von Gewerkschaftern (DGB) zur Hartz4 und Rentenpolitik. Der Betriebsratsvorsitzende des Städt. Klinikums Gütersloh sprach ergänzend von einer „Zwei Klassen Medizin“.
Doch warum „rückwärts“ und nicht entschlossen -solidarisch „vorwärts“ demonstrieren?
Der Sprecher des Bündnisses (Rainer Westphal), begründete die fragwürdige Aktionsform mit: „Wir demonstrieren hier rückwärts, weil in den letzten 20 Jahren und besonders seit der schwarz/gelben Koalition 2005 in der BRD, eine rückwärtsgewandte Politik betrieben wurde. Das müssen wir verhindern, wir brauchen Fortschritt in Deutschland!“.
„Brecht die Macht, der Banken und Konzerne!“ und „Siemens, Daimler, Bertelsmann – der Hauptfeind steht im eigenen Land!“, sind unsere Antworten an die Parteien im Bundestag, die deutsche Wirtschaft und ihrer Vertreter des größten Konzerns, der EU, die von der kapitalistischen Krise in Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Zypern profitieren. Genau aus diesem Grund müssen in Zukunft, solche Demonstrationen von Gewerkschaftern und Betriebsaktiven in Gütersloh, vor Betrieben wie z.B. Bertelsmann, Miele und Draht Wolf abgehalten werden, damit die Beschäftigen ein Bewusstsein dafür bekommen, das jede unbezahlte Überstunde, jeder Lohnverzicht durch interne Werksvertragsregelungen und vor allem jeder Streikverzicht, ein zusätzlicher Profit für die Kapitalisten ist und diesen ungerecht verteilten Reichtum in Deutschland erst ermöglichen.
„Hartz 4 muss weg, wir brauchen eine Grundsicherung der Renten, Steueroasen aufdecken, für eine Vermögenssteuer!“
Alles schön und gut…Doch ist damit wirklich der Klassenwiderspruch, zwischen den Verursachern und Profiteuren der kapitalistischen Krise und uns als Arbeiterklasse aufgelöst? Können wir wirklich davon ausgehen, dass diese sozusagen „einmaligen“ Errungenschaften, für uns als Arbeiterklasse im Kapitalismus, von den herrschenden Parteien im Bundestag durchgesetzt werden und zu einer solidarischen, humanistischen und demokratischen Gesellschaft führen?
Wir sagen Nein, das reicht nicht aus! Umverteilen nur durch Klassenkampf!
In der Bundesrepublik häuft sich der Reichtum bei den Banken und Konzernen. Sie machen Milliardengewinne. Die Anzahl der Milliardäre liegt hierzulande bei über 100, die Zahl der Millionäre bei 800.000! Diesem Reichtum steht bittere Armut auf der anderen Seite gegenüber. Offiziell gibt es 3,14 Mio. Arbeitslose, hinzukommen diejenigen, die aus der Statistik verschwinden. Es fehlen 300.000 Ausbildungsplätze.
Jeder vierte Beschäftigte ist Niedriglöhner. Seit Beginn der Krise 2009 werden die Banken und die Finanzmärkte für die anhaltende Umverteilung verantwortlich gemacht. Allerdings hat sich der Staat in den letzten Jahren als zuverlässiger Helfer aller Großunternehmen bei der Umverteilung von unten nach oben erwiesen, also auch der industriellen Großkonzerne.
Die gesellschaftliche Spaltung in arm und reich hat seine Ursache in der Spaltung in besitzende und nicht besitzende Klassen: Die Eigentümer der Unternehmen, die Großaktionäre, die Unternehmerclans und ihr Management profitieren davon.
Ihnen gegenüber stehen die Arbeiter, Angestellten, Azubis, Studierenden und SchülerInnen. Sie sind gezwungen, mit immer weniger Lohn, Gehalt oder Vergütung auszukommen. Der Staat und die herrschenden Parteien CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP sind diejenigen, die die stattfindende Umverteilung ausführen. Mit Hilfe der Schuldenbremse werden Kommunen finanziell an die Wand gedrückt, im Öffentlichen Dienst wird gekürzt.
Gleichzeitig reserviert der Staat Milliarden für den Krisenschutz der Banken und Konzerne und für's Militär. Gerade jetzt vor der Bundestagswahl versuchen die herrschenden Parteien, sich wieder ein soziales Image zu geben. Beispielsweise die SPD, die angeblich ihr Herz für MieterInnen entdeckt, aber durch ihre Sozialpolitik hunderttausende HartzIV EmpfängerIn-nen aus ihren Wohnungen vertreibt.
Gegen die Umverteilung von unten nach oben helfen uns nicht die, die gestern den Niedrig-lohnsektor geschaffen haben und heute als Retter des Sozialstaates auftreten. Wir müssen uns zur Wehr setzen gegen die herrschenden Parteien, die Banken und Konzerne. Wir unter-stützen die Forderung nach einer Vermögenssteuer. Wir kämpfen aber auch darum, dass der gesellschaftlichen Reichtum aus den Händen der Banken und Konzernen und ihrem Staat in die Hände der SchülerInnen, Azubis, Studis und ArbeiterInnen gelangt.
Dafür ist weit mehr nötig, als eine Vermögenssteuer.
Dazu ist aber auch nötig, das Eigentum an den Banken und Konzernen selbst anzutasten!
>> Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne!
>> Gesetzlicher Mindestlohn von 12 EUR pro Stunde!
>> Unbefristete Übernahme im erlernten Beruf!
>> Verbot von Leiharbeit!
>> Für ein Ausbildungsgesetz - wer nicht ausbildet, muss zahlen!
sdaj_umfairteilen_flyer.pdf
Bundeswehrfreie Zone schaffen! Keine Kooperation mit Militaristen auf der Rietberger Berufsmesse
Gruppe Guetersloh, Samstag, 16. Februar 2013
Keine Kooperation mit Militaristen in Schulen, Jobmessen oder Arbeitsämtern

Wir die SDAJ Gütersloh waren heute am 16.02, zusammen mit ca.20 FriedensaktivistInnen, vor dem Schulhofgelände des Rietberger Gymnasiums und haben dort mit Flugblättern, Transparent und Lautsprecherwagen gegen die Teilnahme der Bundeswehr auf der 8. Rietberger Berufsmesse protestiert.
Es ist 8:45 Uhr und es kam bereits kurz nach unserem Auftreten, ein Vertreter der Schule zu uns und teilte uns mit, dass alle die an diesem Protest beteiligt sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen sind, weil öffentlicher Protest gegen die Bundeswehr, im Schulgebäude von der Schulleitung nicht gestattet wird.
Wie sensibel die bürgerliche Gesellschaft, auf Widerstand gegen Militarismus und Krieg reagiert, zeigt sich bspw. auch heute an der prompten Polizeipräsenz mit 3 Streifenwagen – Von uns könnte die Gefahr ausgehen, die Veranstaltung zu stören. “Wir wünschen viel Erfolg, aber sie müssen verstehen, das wir beide Missionen gleich vertreten müssen.“
In einigen guten Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, hat sich heraus gestellt, dass sie die Berufsmesse nur besuchen, weil es eine Pflichtveranstaltung der Schule ist und das ihnen die Bundeswehr, keine Perspektive nach Schule bietet.
Pressemitteilung der SDAJ Gütersloh (15.02):
Bundeswehrfreie Zonen schaffen!
Keine Kooperation mit Militaristen auf der Rietberger Berufsmesse!
Mit Hochglanzbroschüren und Werbespots bewirbt die Bundeswehr, auf der 8. Rietberger Berufsmesse ihre Ausbildungsangebote und Studiengänge, am Rietberger Schulzentrum. Sie orientieren dabei auf Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse und behaupten ein Arbeitsplatz beim Bund biete ihnen „sichere Karrieremöglichkeiten“ – dabei ist die Bundeswehr alles andere, als ein normaler Arbeitgeber und keineswegs auf dem zivilen Arbeitsmarkt so anerkannt wie behauptet wird.
Der „sichere“ Job bleibt eine leere Versprechung. Wer bei der Bundeswehr eine Ausbildung bekommen will, muss sich als Berufssoldat 8 oder 12 Jahre verpflichten. Ohne eine Verpflichtung zum Kriegseinsatz im Ausland, der häufig im Zinksarg, im Rollstuhl oder in der Psychiatrie endet, ist eine Ausbildung bei der Bundeswehr nicht drin. Das blenden die Offiziere in ihren Propagandavorträgen gerne aus.
Besonders nach der Abschaffung der Wehrpflicht und des Zivildienstes, möchte die Bundeswehr ihre zivilmilitärische Zusammenarbeit intensivieren, um den Beruf als Soldat in unserer Gesellschaft wieder salonfähig zu machen.
Während es an hunderttausenden Ausbildungs- und Arbeitsplätzen fehlt und der Jugend nach ihrer Entlassung aus den chronisch unterfinanzierten Schulen, in vielen Fällen nur noch der Weg zur Leiharbeitsbude oder zum Jobcenter als Perspektive gegeben wird, nutz die Bundeswehr diese Perspektivlosigkeit aus, um Schülerinnen und Schülern einen „totsicheren Job“ als Berufssoldat schmackhaft zu machen. Und selbst mit Abitur in der Tasche ist das Leben kein Wunschkonzert. Denn ohne Eltern mit dem nötigen Kleingeld können sich immer weniger Jugendliche den Besuch an der Uni leisten. Diese Aussichtslosigkeit nutzt die Bundeswehr scharmlos als fruchtbaren Boden ihrer Propaganda aus.
Deshalb fordern wir:
- Bundeswehr raus aus Schulen, Berufsmessen und Arbeitsämtern!
- Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze!
- Keinen Mensch, Keinen Cent der Bundeswehr!
Aktionsbericht: Mahnwache gegen den Krieg in Syrien
Gruppe Guetersloh, Samstag, 27. Oktober 2012
Wir die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Gütersloh, haben gestern mit FriedensaktivistInnen eine Antikriegs-Mahnwache auf dem Berliner Platz in Gütersloh veranstaltet. Wir waren vor Ort mit einem Transparent mit der Aufschrift: „Hände weg von Syrien und Iran!“ und einem Redebeitrag, um auch in Gütersloh ein Zeichen für Frieden und Solidarität zwischen den Völkern zu setzen. Mit der Antikriegs-Mahnwache richteten wir uns gegen die von dem türkischen Parlament bewilligte „generelle Einsatzerlaubnis“ für Angriffe auf syrischen Boden und gegen jegliche militärische, logistische, oder politische Unterstützung der deutschen Bundesregierung. Entgegen aller Friedensproteste der türkischen Bevölkerung und einer Beileidsbekundung der syrischen Regierung, für den Granatenbeschuss auf ein türkisches Dorf nahe der syrischen Grenze, mobilisiert das NATO Mitglied Türkei nun im NATO Rat für eine Intervention in Syrien und beschießt unterdessen mit Panzern syrische Militäreinrichtungen.Pressemitteilung der AG Antimilitarismus
(Bundesvorstand SDAJ):
Blumen für Stukenbrock 2012: 45 Jahre Antikriegstag in Stukenbrock!
Gruppe Guetersloh, Sonntag, 9. September 2012
Neben dem aktuellen Streit mit der lokal CDU, um die Wiederanbringung der Roten Fahne auf dem Obelisken, standen die Redebeiträge und Grußwörter von der LandesschülerInnenvertretung (LSV - NRW), Hubert Kniesburges (Vorsitzender des AK Blumen für Stukenbrock), Aktionsbündnis Freie Senne, Michael Sommer (Bundesvorsitzender des DGB) und weiteren, auf der diesjährigen Mahn & Gedenkkundgebung, gegen die Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegen, gegen bevorstehende NATO-Kriege in Syrien und Iran, gegen die Militarisierung der Gesellschaft durch Bundeswehreinsätze an Schulen und Universitäten, gegen Neonazismus und dessen Förderung und Tolerierung durch staatliche Stellen, gegen die noch lagernden Atomwaffen in unserem Land, für Atomwaffenfreie Zonen in Europa und im Nahen Osten, für Frieden, für Demokratie und Menschenwürde.
Wir die SDAJ Gütersloh, haben uns dieses Jahr am Antikriegstag in Stukenbrock, mit einem Kranz vor dem Obelisken, Roten Fahnen und Transparent, Infostand und fleißigen Sympathisantinnen, die Junge Welt Zeitung verteilten und Kaffee und Kuchen ausgeschenkten, an der diesjährigen Veranstaltung beteiligt, um Spenden für den Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock zu sammeln.
Eine weitere Ausgabe unserer Kleinzeitung "Megaphone", mit einer Stellungnahme zum Antikriegstag 2012, wurde von uns im Vorfeld veröffentlicht und dort verteilt.
„…Wir die SDAJ Gütersloh, mahnen am Antikriegstag, die Verbrechen der Wehrmacht und des Faschismus und gedenken dabei vor dem Obelisken auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof, an die Opfer des Strafgefangenenlager 326 in Stukenbrock.
Blumen für Stukenbrock ist für uns als sozialistischer Jugendverband, eine der wichtigsten antimilitaristischen und antifaschistischen Veranstaltungen in OWL, weil sie nicht nur die Verbrechen des Hitlerfaschismus mahnt, sondern auch deutlich macht, dass heute immer noch imperialistische Kriege für die Interessen des Kapitals, von deutschen Boden aus vorbereitet und geführt werden…“
Die Toten mahnen uns, nie wieder Krieg!
weiterlesen Blumen für Stukenbrock 2012: 45 Jahre Antikriegstag in Stukenbrock!
Aktiv Geschichtsrevisionismus bekämpfen! Jugend iniziert Straßenumbennenung
Gruppe Guetersloh, Freitag, 13. Juli 2012
Hermann Simon war Leiter der heutigen LWL- Klinik in Gütersloh, weswegen die Straße des Hauptgebäudes der Klinik seinen Namen trägt.
Doch entgegen seiner Leistungen als Leitung der Nervenklinik und anderer vermeintlichen Leistungen im medizinischen Bereich steht die Grundlage für wohl einer der schlimmsten faschistischen Verbrechen an der Menschheit. Durch das Begründen des „Personenkreises Minderwertiger“ legte Simon die Grundlage für die Rassenhygiene und die Euthanasie im 3. Reich. Auf die Frage ob zu Ehren eines solchen Menschen eine Straße benannt sein sollte, können wir als aufgeklärte Menschen nur mit „Nein“ antworten.
Aus diesem Grund wird die SDAJ Gütersloh die Hermann-Simon-Str. zur Paul-Wulf-Str. umbenennen.
Paul Wulf wurde 1932 im jugendlichen Alter von 11 Jahren, in die jugendpsychiatrische „Idiotenanstalt“ nach Marsberg verlegt. Gesunde und „kranke“ Kinder mussten hier unter menschenunwürdigen Bedingungen zusammen leben. Sie waren den Anstalts-„Ärzten“ und ihren „rassen-hygienischen Maßnahmen“ ausgesetzt. Seine Eltern beantragten seine Sterilisation, um ihn vor dem KZ zu bewahren. Nach seiner Entlassung aus der Klinik beteiligte er sich aktiv am Widerstand gegen den Hitler Faschismus. Auch nach 1945 setzte er sich aktiv für Aufklärung über die NS Zeit ein und engagierte sich zuletzt vor seinem Tod 1999, gegen den NATO Angriffskrieg in Jugoslawien.
Rechtes Gedankengut aus Gütersloh verbannen! Hermann Simon Str. umbenennen!
Gruppe Guetersloh, Freitag, 13. Juli 2012
Dieses Zitat des „aktiven Förderers der nationalsozialistischen Rassenhygiene“ (NW vom 7.3.2012) und Namesgeber einer Gütersloher Straße schlägt aktuell wieder große Wellen. Mehrere Jahre nachdem ein Anlauf zur Umbenennung der Hermann-Simon Straße gescheitert war, wird nun wieder öffentlich über eine Namensänderung diskutiert.
Wir die SDAJ unterstützen diesen Antrag, zur Umbenennung der „Herman-Simon Straße“, weil es nicht sein kann, das Gütersloher Straßen nach Sozialdarwinisten und Faschisten benannt werden und ihnen damit, einen Ehrenplatz in unserer Stadt manifestiert wird.
Es ist die richtige Konsequenz, diese Straße umzubenennen, gerade zur jetzigen Zeit, damit unsere Stadt einen weiteren Schritt in Richtung „Nazifreie Zone Gütersloh“ macht.
Doch wer entscheidet darüber, welche Straßen wie benannt werden?
Das deutsche Bürgertum konnte schon immer aus unverständlichen Gründen, die Verbrechen der Faschisten „verzeihen“ und haben besonders nach der Konterrevolution in der DDR, alles daran gesetzt die deutsche „Leitkultur“ nach faschistischen Vorbildern zu formen. Dazu gehörte es anscheinend auch, Straßen nach Vorbereitern der Rassenhygiene zu benennen.
WIR SAGEN:
Straßen zu benennen nach Vorbereitern der faschistischen Rassenhygiene?
NAMESÄNDERUNG JETZT!
Wie krank die Ideenwelt des "biologistisch-sozialdarwinistisch“ durchsetzten Psychiaters Simon, der die Zwangssterilisation von "Minderwertigen" und "Ballastexistenzen" forderte und unterstützte, war zeigt ein weiteres Zitat von 1931: "Es wird wieder gestorben werden müssen. Eine starke Rücksichtnahme auf die Kranken und Schwachen [ist] eine Grausamkeit gegen die Gesunden und Tüchtigen (...)."
Mit solchen faschistischen Aussagen schaffte er die Grundlagen für die spätere Euthanasie im Nationalsozialismus. Ist dies eine Person für Gütersloher Straßenschilder?
Bis weit über die Grenzen Güterslohs hinaus regt sich mittlerweile Widerstand. So vergibt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) seit 2009 den Hermann-Simon-Preis nicht mehr und auch die Krankenhaus- und Gesundheitsabteilung des Landschaftverbandes werde den politischen Gremien empfehlen, den Namen Hermann Simon als Bezeichnung für Institute und Gebäude nicht weiter zu verwenden. (NW)
Wir fordern auch und gerade in Gütersloh endlich zu handeln und den Namen Hermann Simon aus Güterslohs Straßen zu verbannen und durch einen angemessenen Namen zu ersetzen.
Megaphone Nr.2 / 2012 erschienen! Nazifreie Zonen schaffen!
Gruppe Guetersloh, Samstag, 12. Mai 2012
Besser selber machen: Nazifreie Zonen schaffen!
In dieser Ausgabe unserer Klein Zeitung „Megaphone“, möchten wir die letzten Naziaktivitäten 2010 / 2011 und antifaschistische Reaktionen in Gütersloh darstellen. Im Sommer 2010 wurde eine Kneipe, wo vorher unsere Sommercamp Soliparty stattgefunden hat, von Nazis in der Nacht mit Steinen attackiert und mit Sprüchen beschmiert. Im Sommer 2011 gab es mehrere Anschläge und Propagandaflugblätter von der Kameradschaft GT gegen Antifaschisten und Migrantinnen. Derzeit „befasst“ sich der Staatschutz Bielefeld mit diesem Thema, aber ein ernsthaftes Handeln gegen diese braune Seuche, ist von staatlicher Seite, nicht in Sicht. Das hat uns auch das Mindener Landgericht und die Bielefelder Polizei bewiesen, in dem sie an Heiligabend 2011 in Bielefeld, einen Naziaufmarsch gegen das „Arbeiter Jugendzentrum-ajz“ genehmigte und die Nazis durch Bielefeld spazieren ließ. 6500 Gegendemonstranten haben einen lautstarken Protest, an mehreren Orten in der Stadt durchgeführt, konnten aber den Naziaufmarsch nicht verhindern. Zuletzt hat der Staatschutz Bielefeld zum wiederholten Mal klar gemacht, dass er anscheinend nicht fähig oder gewillt ist die Ermittlungen gegen Makss Damage & Kameradschaft ernsthaft aufzunehmen. Stattdessen propagiert er in einem NW-Artikel, dass die örtliche Kameradschaft Gütersloh nur im Internet präsent wäre und die Ermittlungen derzeit behindert sind, weil der Server dieser Homepage in den USA steht. So probiert der Staatschutz gerade, die ganze Naziproblematik auf den üblichen Weg zu relativieren und zu ignorieren.
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Am 16. Mai 2012 SV Aktion - Diese Schule ist Nazifreie Zone!
Gruppe Guetersloh, Montag, 7. Mai 2012

Die Schülerinnenvertretung (SV) der Anne Frank Gesamtschule Gütersloh, erklärt am 16. Mai in einer Pausenaktion, ihre Schule zu einer „Nazifreien Zone“. Die Aktion ist Teil des Schulprojekts „Schule ohne Rassismus! Schule mit Courage!“ und wird von der Schulleitung und der Schulpflegschaft (Elternvertretung) mit unterstützt.
Der Termin wurde ursprünglich, laut SV für den 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus angesetzt, um mit dieser symbolischen Aktion, auf das Vergessen und Verfälschen dieses Tages, im Geschichtsunterricht und Medien aufmerksam zu machen.
Warum eine Nazifreie Schule?:
In einer gemeinsamen Erklärung von Schülerinnenvertretung, Schulleitung und Schulpflegschaft, den auch wir als SDAJ unterstützen, schreibt die SV:
„Rassistische Hetze gegen Migranten und Migrantinnen lässt uns den wahren Verursacher unserer Perspektivlosigkeit nicht erkennen und die falschen verurteilen. Die Nazis spalten uns Schüler in Rasse, soziale Herkunft, Geschlecht und Religion. Das widerspricht der Philosophie von Gesamtschulen und der Forderung „Eine Schule für Alle!“, des letzten Bildungsstreiks.“
Die rassistische Spaltung in „Deutscher“ und „Ausländischer“ Arbeiter benachteiligt ausländische Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und erschwert solidarisches Miteinander im Betrieb. Gegen die Verursacher dieser Entwicklungen können wir uns nur gemeinsam wehren, um eine „Schule für Alle“ zu schaffen, in der Rassismus und Geschichtsverfälschung kein Platz haben. Wir wenden uns gegen die Verharmlosung der Nazi-Ideologie und stellen uns gemeinsam gegen Rechts.
Wir setzen uns unabhängig von unserer Herkunft gemeinsam für eine bessere Schule ein! Von Nazis und anderen Rassisten – ob offen oder hinter „Islamkritik“ versteckt – lassen wir uns nicht spalten. Sie haben an unserer Schule nichts verloren.
Für sie heißt es hier: „Kein Platz für Nazis!“
Das Jahr 2012 wird für uns die SDAJ genutzt, um die bundesweite SDAJ Kampagne in Gütersloh, mit dem Namen „Nazifreie Stadt/Zone Gütersloh“ durchzuführen. Diese Kampagne soll vor allem Interessensvertretungspolitische Organisationen, wie SVen & Gewerkschaften, in der antifaschistischen Arbeit an den Schulen und in den Betrieben zusammenführen. Darüber hinaus unterstützen wir Schülervertretungen, die das Projekt „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“, an ihrer Schule durchführen.
Eine Nazifreie Zone bedeutet nicht nur, dass sich Schüler/Innen und Lehrer/Innen für eine Schule gegen Rassismus aussprechen, sondern rassistische und faschistische Meinungen gar nicht geduldet werden. Die SVen im Kreis Gütersloh müssen die Erkenntnis entwickeln, dass Nazis von Grund auf, gegen die Interessen von uns Schülern stehen.
Die Forderungen der Bildungsstreiks: „Eine Schule für alle! Gegen eine Elitebildung in der Gesellschaft!“, bedeutet das wir uns nicht in Haupt, Real und Gymnasiasten spalten lassen. Dem stehen die herrschenden rechten Interessen, der bürgerlichen Demokratie entgegen.
Denn um den Kapitalismus und seine Produktionsweise zu erhalten, benötigt man hier zu Lande, eine Elite und eine Arbeiterbildung, die uns Schüler im späteren Leben hart arbeiten lässt und die Reproduktion der Kapitalisten erst möglich macht.
Wer gegen den Faschismus kämpfen will, muss dafür sorgen, dass die Menschen im Betrieb und in der Schule ihre gemeinsamen Interessen erkennen – unabhängig von Nationalität oder Hautfarbe, aber abhängig von ihrer Stellung in der Gesellschaft. Und wer den Kampf für die Interessen der Lohnabhängigen führen will, muss dafür sorgen, dass Rassisten und Rassismus unter unseren Kolleginnen und Kollegen, in unseren Schulen und in unseren Interessensvertretungen keinen Platz haben.
Klasse statt Rasse eben: Wo wir lernen und arbeiten, müssen wir nazifreie Zonen schaffen.
Weitere Infos: Megaphone Nr.2 / 2012 – Nazifreie Zonen schaffen! MegaphoneNr.2_2012-NazifreieZonenschaffen.pdf
Auf zum Festival der Jugend 2012 nach Köln! Zeit zu feiern, Zeit zu kämpfen! Nazifreie Zonen schaffen!
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 26. April 2012
Alle zwei Jahre geht’s rund im Kölner Jugendpark: die SDAJ feiert das Festival der Jugend.Dieses Jahr vom Freitag, 25. Mai bis Montag, 28. Mai. 4 Tage lang feiern, diskutieren, Kraft tanken – mit spannenden und hochwertigen politischen Runden und einem Musik- und Kulturprogramm das sich sehen lassen kann!
Festival der Jugend heißt…
… Feiern!
Sei es beim antifaschistischen Bandkontest am Freitagabend, beim Konzert mit Derbst One, Coconut Butts und La Papa Verde und Elektroparty am Samstag oder bei traditionellen Arbeiterliedern mit Achim Bigus am Sonntag- genug Grund und Gelegenheit zum Feiern und Tanzen gibt’s beim Festival bestimmt!
Festival der Jugend: Line Up!
… Diskutieren und lernen!

Vier Tage Zeit, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, die Interessen der Kapitalisten zu ergründen und Widerstand gegen Krise, Krieg und Faschismus zu organisieren.
„Nazifreie Zonen schaffen- aber wie?!“ – was können wir der zunehmenden rassistischen und nationalistischen Propaganda entgegensetzen, wie können wir Nazis und Rassisten das Wasser abgraben? Diskussion mit VertreterInnen aus SchülerInnenvertretungen, Gewerkschaften und antifaschistischen Gruppen.
Spar- und Hilfspakete und kein Ende in Sicht? – wie muss unsere Antwort auf die kapitalistische Krise und das EU-Diktat aussehen? Diskussion mit VertreterInnen unserer europäischen Schwesterorganisationen über die Perspektiven des Kampfes gegen die Krise.
Übernahme statt Leiharbeit! Wie können wir unser Recht auf Übernahme nach der Ausbildung gegen die Konzerne durchsetzen, die Leiharbeit und andere prekäre Beschäftigungsformen ausweiten? Diskussion mit Betriebs- und GewerkschaftsvertreterInnen über die strategische Bedeutung der Leiharbeit und den Widerstand dagegen.
Was steckt hinter den Kriegsdrohungen gegen Iran und der Zuspitzung der Lage in Syrien?
Das sind nur einige der Themen, die wir gemeinsam diskutieren wollen. Weitere Themen sind: Bildungsstreik und SV-Arbeit, Warum solidarisch sein mit Cuba?, ACTA, Energiepolitik, Ursachen der Schuldenkrise, Erwerbssituation junger Frauen, Workshops zu SV- und Gewerkschaftsarbeit… Mehr zum politischen Programm folgt bald!
… aktiv werden!

Vier Tage Zeit, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, die Interessen der Kapitalisten zu ergründen und Widerstand gegen Krise, Krieg und Faschismus zu organisieren.
„Nazifreie Zonen schaffen- aber wie?!“ – was können wir der zunehmenden rassistischen und nationalistischen Propaganda entgegensetzen, wie können wir Nazis und Rassisten das Wasser abgraben? Diskussion mit VertreterInnen aus SchülerInnenvertretungen, Gewerkschaften und antifaschistischen Gruppen.
Spar- und Hilfspakete und kein Ende in Sicht? – wie muss unsere Antwort auf die kapitalistische Krise und das EU-Diktat aussehen? Diskussion mit VertreterInnen unserer europäischen Schwesterorganisationen über die Perspektiven des Kampfes gegen die Krise.
Übernahme statt Leiharbeit! Wie können wir unser Recht auf Übernahme nach der Ausbildung gegen die Konzerne durchsetzen, die Leiharbeit und andere prekäre Beschäftigungsformen ausweiten? Diskussion mit Betriebs- und GewerkschaftsvertreterInnen über die strategische Bedeutung der Leiharbeit und den Widerstand dagegen.
Was steckt hinter den Kriegsdrohungen gegen Iran und der Zuspitzung der Lage in Syrien?
Das sind nur einige der Themen, die wir gemeinsam diskutieren wollen. Weitere Themen sind: Bildungsstreik und SV-Arbeit, Warum solidarisch sein mit Cuba?, ACTA, Energiepolitik, Ursachen der Schuldenkrise, Erwerbssituation junger Frauen, Workshops zu SV- und Gewerkschaftsarbeit… Mehr zum politischen Programm folgt bald!
… aktiv werden!
Das Kultur- und Sportprogramm bietet viele Möglichkeiten selbst aktiv zu werden: Künstlerisch beim Poetry Slam, Theaterworkshop und in der Graffiti-Area oder sportlich beim antirassistischen Fußballturnier und dem legendären Hamburger Demo-5-Kampf.
Mitmachen!
„Zeit zu feiern- Zeit zu kämpfen! – Nazifreie Zonen schaffen!“ – ist das Motto des Festivals. Du willst dabei sein? Dann nicht lang zögern- meld dich unter infos@sdaj-owl.de
weiterlesen Auf zum Festival der Jugend 2012 nach Köln! Zeit zu feiern, Zeit zu kämpfen! Nazifreie Zonen schaffen!
Allein die Internationale Solidarität wird die Cuban 5 befreien!
Gruppe Guetersloh, Freitag, 16. März 2012

Die Inhaftierung der fünf Kubaner ist ein Angriff auf alle, die weltweit für soziale und demokratische Rechte kämpfen.
Während bei uns die Bildung kaputt gespart wird, die Menschen sich mit Hartz IV oder Leiharbeit über Wasser halten müssen und vielen Jugendlichen jede Zukunftsperspektive genommen wird, hat das kubanische Volk ein alternatives Gesellschaftssystem aufgebaut. Auf Kuba sind das Recht auf Bildung, das Recht auf Arbeit, das Recht auf kostenlose Gesundheitsversorgung und das Recht auf demokratische Mitbestimmung Realität. Doch die Herrschenden der kapitalistischen Staaten, allen voran die USA, versuchen dieses System zu diskreditieren.
Nicht nur mit ihrer medialen und politischen Propaganda greifen sie Kuba an. Sie schrecken nicht davor zurück, mit exilkubanischen Gruppen zusammenzuarbeiten, die Menschen ermorden, militärische Invasionen durchführen und terroristische Anschläge verüben. Die seit 13 Jahren in den USA inhaftierten Kubaner haben lediglich Informationen über diese Organisationen gesammelt, um weitere Verbrechen zu verhindern. Viele Menschenleben konnten so gerettet werden. Schließlich informierte Kuba sogar die US-Behörden, als es das Leben von US-Bürgern gefährdet sah.
Als Dank wurden die fünf Kubaner inhaftiert und zu langen Haftstrafen verurteilt, die von der UN als willkürlicher Freiheitsentzug bewertet wurden. Unter extremen Haftbedingungen wurden ihre Grundrechte immer wieder verletzt. René González, der bisher als einziger freigelassen wurde, erhielt die Auflage, sich 3 weitere Jahre in Florida aufzuhalten, was bedeutet, dass sein Leben ständig durch die dort aktiven exilkubanischen Gruppierungen bedroht ist.
Gerardo, Fernando, Antonio, Ramón und René wurden von den USA dafür bestraft, dass sie die eigenständige Entwicklung ihres Landes und des Sozialismus auf Kuba geschützt haben. Das Zeichen, das die USA setzten, ist eine deutliche Drohung gegen all jene, die sich für eine soziale und gerechte Gesellschaft einsetzen und diese verteidigen. Nur gemeinsam und solidarisch können wir diesem Angriff entgegentreten. Unsere Solidarität gilt allen Menschen, die für eine Alternative zur kapitalistischen Ausbeutung kämpfen, und allen Staaten, die ihren eigenen Weg gehen, um eine alternative Gesellschaft aufbauen. Deshalb gilt unsere Solidarität den Cuban 5 und dem sozialistischen Kuba.
Nur die internationale Solidarität kann Gerechtigkeit und Freiheit für die fünf Kubaner erzwingen. Daher fordern wir die sofortige Freilassung von Gerardo Hernández, Fernando González, Antonio Guerrero, und Ramón Labañino, sowie die sofortige Erlaubnis für die Ausreise von René González nach Kuba.
Solidarisiert Euch mit den Cuban 5! Solidarisiert euch mit dem kubanischen Volk!
Kommt am 17. März 2012 zu den Kundgebungen vor der Botschaft in Berlin und vor den Konsulaten in Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig, Hamburg und München!
Cuban-5-Flyer
100,9 KiB
8 Klicks
Solidarität mit den Streikenden im öffentlichen Dienst!
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 8. März 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst!
Wir sind solidarisch mit Eurem Arbeitskampf. Wir finden eure Lohnforderung von 6,5 % oder mindestens 200€ absolut angebracht – genauso wie die Forderung nach unbefristeter Übernahme und 100€ mehr für Azubis.
Die Arbeitgeber sagen, angesichts der Verschuldung der Kommunen seien diese Forderungen überzogen. Das ist aber nicht der Fall. Mit dem letzten Tarifabschluss von 2010 wurde eine Entgelterhöhung beschlossen, die nicht einmal die Inflationsrate ausgeglichen hat. Und natürlich werden die Kosten für den Lebensunterhalt weiter steigen: Mindestens 2% Inflation soll es auch dieses Jahr wieder geben. Das heißt, allein um das gleiche im Geldbeutel zu behalten müssen es schon mehrere Prozent Erhöhung sein. Und die auch im öffentlichen Dienst ständig ansteigende Arbeitsverdichtung muss aufgefangen werden: Der ständige Stellenabbau muss gestoppt werden, die Jugend braucht eine Zukunft, die Übernahme der Auszubildenden muss her!
Zur Verschuldung der Kommunen und des Bundeshaushaltes: Sie sind nicht naturgegeben sondern Folge falscher Politik. Es ist eine politische Entscheidung seit Jahren auf Unternehmens-, Vermögens- und Reichensteuer in Milliardenhöhe zu verzichten. Es ist ebenso eine politische Entscheidung, weitere hunderte Milliarden für die Rettung von Banken zur Verfügung zu stellen und ihre Profite nicht anzutasten. Während also Banken und Konzerne geschont werden, soll nun an Sozialausgaben und den Löhnen im öffentlichen Dienst gespart werden.
Unsere Meinung dazu ist: Nicht die Banken und Konzerne – nein, Ihr seid es Wert! Und Ihr müsst für die Verbesserung Eurer Löhne und Arbeitsbedingungen kämpfen. Deshalb sind wir solidarisch mit eurem Streik und unterstützen euren Arbeitskampf. Lassen wir es gemeinsam nicht zu, das die Kosten der Krise auf uns abgewälzt werden, während Banken und Konzerne Milliarden Gewinne einfahren.
Wir die SDAJ Gütersloh, begrüßen die gestern stattgefundenen Warnstreiks in Bielefeld und Gütersloh, an denen insgesamt 1500 Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmern, des öffentlichen Dienst teilgenommen haben. Stellungnahme der Verdi Bielefeld
Besonders aber begrüßen wir als sozialistische Jugendorganisation, das mehrere Azubis der ZAB (Zentral Akademie für Gesundheitswesen), aus Solidarität zu ihren Kollegen, sich an dem Warnstreik beteiligten. Trotz Aussage von der Geschäftsleitung des Klinikums, der Warnstreik sei nur eine „aktive Mittagspause“, beteiligten sich gestern insgesamt 250 Mitarbeiter der Stadtwerke, der städt. Kindertagesstätten, der städt. Bibliothek, Verwaltung und Grünpflege an dem Streik. NW Artikel 08.03.2012
Wenn die Beschäftigten des Klinikums Gütersloh, am 21. März wieder in den Warnstreik treten, werden wir auch dort vor Ort sein, um uns mit den Streikenden zu solidarisieren.Mit solidarischen Grüßen,
Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend
Keine Nazis in Dresden! 10.000 demonstrieren gegen Nazis und sächsische Verhältnisse!
Gruppe Guetersloh, Montag, 20. Februar 2012
Dresden im Februar 2012 nazifrei! (Stellungnahme)
Dort, wo vor drei Jahren noch 7.000 Nazis durch die Straße
n marschierten, zogen heute mehr als 10.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Spektren entlang. Mit ihrem Protestzug feierten sie nicht nur den Erfolg, der durch den antifaschistischen Konsens des Bündnisses möglich wurde, sondern kritisierten vor allem die „sächsischen Verhältnisse“.Ermittlungsbehörden und Regierung hatten 2010 und 2011 alles dafür gegeben, antifaschistischen Protest zu kriminalisieren. Sie stellten Blockaden als Straftaten dar, hoben Immunitäten auf, ließen das Büro des Bündnisses und angrenzende Räume, etwa den Roten Baum e.V. durch SEK-Einheiten stürmen, verfolgten FahnenträgerInnen mithilfe des Vorwurfs des Schweren Landfriedensbruchs und mindestens vierzig Menschen mithilfe des Paragraphen 129 (Bildung einer kriminellen Vereinigung). In einer Funkzellenabfrage sammelten sie rechtswidrig mehr als eine Millionen Verbindungsdaten und 50.000 Bestandsdaten. Sie ernteten dafür nicht nur durch Politik und Experten in ganz Deutschland massive Kritik. Lautstark widersetzten sich die TeilnehmerInnen der Demo heute gegen diese Art von Vorgehen gegen antifaschistischen Protest.
Bodo Ramelow (DIE LINKE Thüringen), Abschlussredner der Demonstration, erklärte den heutigen Tag kurzerhand zum schönsten seines Lebens und ergänzte, dass es nur dem breiten Protest des Bündnisses zu verdanken sei, dass die Nazis im Februar 2012 keinen Stich sahen.
Wir bedanken uns bei allen, die in den letzten drei Jahren keine Mühen gescheut haben, sich auch von der Kriminalisierung nicht abschrecken ließen und mit uns gemeinsam die Nazis blockierten. Für sie alle war dieser Tag der Lohn aller Anstrengungen.
Quelle: http://www.dresden-nazifrei.com/
Es haben sich erneut in diesem Jahr, über 11.000 Menschen aus der ganzen BRD in Dresden versammelt, um einen weiteren möglichen Naziaufmarsch in 2012 nun endgültig zur Geschichte zu machen. Wir die SDAJ, waren mit dem „NRW - Dresden Nazifrei Bündnis“ vor Ort und haben die entschlossene antifaschistische Demonstration supported.
Die Demo hat gezeigt, dass Zehntausende bereit und entschlossen sind, gegen die autokratischen sächsischen Verhältnisse, geeint unter der antifaschistischen Fahne, für das Recht auf ein Leben ohne Nazis & staatliche Repression einzutreten. Die jahrelange Arbeit des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“ und allen die sich nicht von Repression abschrecken lassen haben, gilt es zu verdanken, dass Dresden seit langem wieder zur nazifreien Stadt wurde.
Den Faschisten ist es in diesem Jahr nicht gelungen, für einen weiteren „Trauermarsch“ zu mobilisieren. Die braunen Geschichtsverfälscher haben dieses Mal, auf eine weiteren Aufzug verzichtet und sind zu Hause geblieben.
Damit hat sich gezeigt, dass seit dem NSU Skandal, dem lauter werden eines NPD Verbots und vor allem seit den erfolgreichen entschlossenen Massenblockaden in den letzten 2 Jahren, das den Nazis ihre vorher dagewesene Mobilisierungsfähigkeit den Rest gegeben wurde. Das die Demonstration in diesem Jahr nicht, mit Literweise Pfefferspray seitens der Polizei kriminalisiert wurde, liegt vor allem daran, dass es sich die Herrschenden in Sachsen, zur Zeit nicht leisten können, eine friedliche antifaschistische Demonstration gegen Nazis, Repression und deutsche Opfermythen, mit massiven Schlagstock & Wasserwerfer Einsatz eskalieren zu lassen.
Wir unterstützen die Einschätzung des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“, das der 13. und 18.Februar 2012 zwei siegreiche Tage, für die antifaschistische Bewegung in Deutschland sind, im Kampf gegen die jahrelangen Naziaufmärsche in Dresden und die damit verbundenen „sächsistischen“ Repressionen.
Für den 3.März(Münster) & den 1. Mai (Dortmund) 2012 mobilisieren bereits jetzt, lokal und bundesweit Antifaschisten und AntifaschistInnen, um dort genauso entschlossen keinen Fußbreit, keinen Meter den Faschisten zu lassen!
Solidarische antifaschistische Grüße,
SDAJ Gütersloh
Medienschau:
junge welt:
http://www.jungewelt.de/2012/02-20/038.php http://www.jungewelt.de/2012/02-20/022.php
Dresdener Medien:
http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=12209&showNews=1117326
http://www.dnn-online.de/web/dnn/specials/dresden-gedenken/detail/-/specific/Freude-und-Erleichterung-nach-dem-friedlichen-18-Februar-in-Dresden-Lob-auch-von-der-Polizei-3736178347
MDR:
http://www.mdr.de/sachsen/dresden/demonstrationen100.html
BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist
Gruppe Guetersloh, Sonntag, 5. Februar 2012

"Hier dokumentieren wir den Aufruf des Bündnisses „Dresden Nazifrei!“, der auch vom SDAJ-Bundesverband unterstützt wird:"
Aller guten Dinge sind Drei
In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.
Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.
Wir wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen. Daher werden wir am 13. Februar 2012 den „Täterspuren“-Mahngang durchführen, um an die NS-Geschichte in Dresden zu erinnern.
„Sagen, was man tut, und tun, was man sagt“ – durch dieses Motto war unser Handeln der letzten Jahre geprägt. Dabei bleibt es! Uns eint das Ziel, den Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Unser Ziel ist dabei nicht die Auseinandersetzung mit der Polizei. Wir sind entschlossen, den Naziaufmarsch zu blockieren – von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.
„Unsere Vielfalt ist unsere Stärke“ – das war unser Credo der letzten Jahre. Dabei bleibt es! Mit einem breiten Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, religiösen Gruppen sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen haben wir deutlich gemacht: Blockaden sind legitim, und Dresden geht uns alle an!
AntifaschistInnen wurden in den letzten Monaten vermehrt mit staatlichen Repressionen überzogen. Rechtswidrige Funkzellenabfragen, politisch motivierte Strafverfahren, selbst Immunitätsaufhebungen werden uns nicht einschüchtern. Versuchen von außen, uns mittels der Extremismustheorie zu spalten, setzen wir unsere Solidarität entgegen. Wir lassen uns nicht spalten. Ziviler Ungehorsam ist unser Recht, unsere Blockaden sind legitim!
Lassen wir uns nicht einschüchtern! Wir protestieren im Februar in Dresden auch gegen die staatliche Aushöhlung des Versammlungsrechts und einen Schnüffel-Staat. In Dresden soll bewusst das Rechtsordnungsprinzip der Verhältnismäßigkeit verschoben werden, um einen „gläsernen Demonstranten“ zu schaffen. Wir treten dem entschieden entgegen. Dabei stehen wir zusammen gegen alle Versuche der Einschüchterung und der Beschneidung unserer Bürgerrechte.
Auch 2012 werden wir den Naziaufmarsch in Dresden blockieren. Die Mordserie der in Sachsen untergetauchten Nazis zeigt einmal mehr, wie wichtig entschlossenes antifaschistisches Handeln ist. Antifaschistisches Engagement darf nicht kriminalisiert, sondern muss unterstützt werden. Jahrelang sind Anschläge, Nazigewalt und Waffenfunde in der Naziszene bagatellisiert worden. Schluss damit!
Wir geben den Nazis keinen Meter Straße preis. Wir blockieren sie in Dresden: bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Weitere Infos:
http://nrwdresden.blogsport.de/
http://www.dresden-nazifrei.com/
02.02.2012: Talk gegen Rechts mit Ulla Jelpke
Gruppe Guetersloh, Sonntag, 29. Januar 2012
Nazis ziehen eine Spur von Mord und Terror durchs Land, Sarrazin liefert geistiges Futter für dumpfen Rassismus, Nazis demonstrieren von Bielefeld bis Dresden. An den Stammtischen der Republik, der „Bild“ Redaktion und an vielen anderen Orten werden Themen wie die „Todesstrafe“, „korrupte Politik“, „Ausländerkriminalität“ und „Harz 4 Abzocke“ besprochen. Während Nazis in Gütersloh Anschläge verüben, werden Jugendliche an ihren Bildschirmen mit rechter Propaganda verschiedenster Art versorgt.
Es ist Zeit nachzudenken und zu handeln.
Daher lädt „Courage gegen Rechts“ am 2.Februar um 19.30 Uhr zu
einer „Talkshow“ in die „Weberei“ in Gütersloh ein.
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Faschistische Organisationen verbieten! Verfassungsschutz auflösen!
Gruppe Guetersloh, Samstag, 26. November 2011
Pressemitteilung der AG Antifaschismus des Bundesvorstands der SDAJ
Beinahe täglich tauchen neue Details über die Hintergründe des rechten Terros auf. Geheimdienste und Polizeibehörden sind verstrickt in das Netzwerk von legalen und illegalen faschistischen Organisationen, von denen die sog. „NSU“ die brutale Spitze des Eisbergs war. Seien es polizeiliche Ermittlungen, die folgenlos blieben, seien es V-Leute im Umfeld von RechtsterroristInnen. Durch sie wurden rechte Straftaten verdeckt und Nazis finanziell unterstützt. Das Vorgehen von Verfassungsschutz, MAD und anderen Behörden erleichterte und ermöglichte die Taten, die jetzt der Öffentlichkeit bekannt wurden. Jahrelang konnten sie unter Beobachtung staatlicher Stellen ihre Ideologie in die Tat um setzen.
Die Entrüstung, die manche Politiker jetzt zur Schau stellen ist unglaubwürdig. Migrantinnen und Migranten, Antifaschistinnen und Antifaschisten sowie andere Demokraten sind seit Jahren mit rechtem Terror konfrontiert: ob auf Demonstrationen, bei der politischen Arbeit oder durch physische Übergriffe. Die „Zwickauer“-Gruppe“ mit ihrer Mordserie ging noch einen Schritt weiter. Seit 1989 gab es in Deutschland jedoch mittlerweile 150 Morde mit rechtem Hintergrund. Diese Zahl war Antifaschistinnen und Antifaschisten längst bekannt, doch wurden sie nie ernst genommen.
Die Gruppierung, die sich „Nationalsozialistischer Untergrund“ nannte, bestand nicht aus Einzeltätern. Die rechtsterroristische Szene agiert auf dem Boden, der ihnen durch NPD, sogenannten freien Kameradschaften und „Autonomen Nationalisten“ bereitet wird. Diese Kräfte sind es, die mehrmals im Jahr Großaufmärsche wie in Dresden, Dortmund und Bad Nenndorf in Niedersachsen durchführen können.
Daran werden sie weder von jetzt so betretenen Innenministern, noch von Polizeipräsidenten gehindert, sondern im Gegenteil mit martialischen Großeinsätzen beschützt. Antifaschistinnen und Antifaschisten, die sich ihnen in den Weg stellen, werden mit Repression und Überwachung verfolgt. Steuergelder wandern im Zuge der Parteienfinanzierung auf die Konten der NPD. Rechte SchülerInnenzeitungen und CDs werden auf Schulhöfen verteilt. Naziumtriebe werden nicht nur nicht verfolgt, sondern staatlich garantiert. Und nicht zuletzt wird das politische Klima von Politikern wie Sarazzin und Medien von „BILD“ bis „SPIEGEL“ mit ihrer rassistischen Hetze vergiftet. Gerade die sogenannten „Rechtspopulisten“ schaffen mit ihrer Hetze in Zeiten der Krise, beispielsweise über die „faulen Griechen“ einen Nährboden, für rassistisches Gedankengut.
Schon wird der Ruf von konservativen Politikern laut, man müsse jetzt nicht nur gegen „Rechtsextremisten“, sondern genauso gegen „Linksextremisten“ vorgehen. Die Verharmlosung der Rechten geht also weiter. Nicht die geistigen Urheber der Nazimörder, nicht „Rechtspopulisten“, die mit ihrer Hetze gegen Migrantinnen und Migranten sowie Muslime ein rassistisches Klima schaffen, sondern ihre Gegner werden zur Zielscheibe staatlichen Handelns.
Wir fordern: Schluss damit!
NPD und aller anderen faschistischen Organisationen verbieten! Verfassungsschutz auflösen! Schafft nazifreie Zonen!
Pfingstcamp NRW 2011 - 10.06 - 13.06.11 in Ahaus
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 24. Mai 2011
Vom 10. bis zum 13.06.2011 in Ahaus

Die SDAJ-Landesverbände Ruhr- und Rheinland-Westfalen veranstalten alle 2 Jahre ein regionales Pfingstcamp. Dieses Jahr findet es vom 10. bis zum 13.06. auf der Wiese gegenüber vom Brennstäbe-Zwischenlager in Ahaus statt.
Von Diskussionen und Workshops über Sport bis zu Konzerten und Kultur wird euch wieder ein reichhaltiges Programm geboten.
Konzerte und Musik
Freitag: Hartmut (Punk), Derbst One (Rap), The Malfunction (Grunge), Die Albinos (Rock)
Samstag: Plush Fish (Ska aus Russland), form/prim (Rap), The Coconut Butts (Ska)
Sonntag: Achim Bigus (Arbeiterlieder)
Diskussionsrunden
Schluss mit dem Krieg – her mit dem Frieden!
Strike Back: Leiharbeit abschaffen!
Her mit unseren Rechten: wie weiter nach dem Bildungsstreik?
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen: konkrete Antifaarbeit
Strike Back: Städte in Not?! Was tun gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf unsere Kosten?
100 Jahre Frauentag und warum die Frauen- auch eine Männerfrage ist
Für eine Umwelt nach unseren Interessen
Schlafplatz, politische Runden, Konzerte und Verpflegung (Frühstück und Mittag – auch für VeganerInnen) – Alles inklusive für 25Euro!
Ort
Wiese gegenüber vom Atomzwischenlager, Ammeln 59, 48683 Ahaus
7min mit dem Bus 774 von Ahaus Bahnhof aus bis Haltestelle Jägerhaus. Oder nutzt den Shuttleservice ab Ahaus Bf (bitte vorher melden).
Doors open ab Freitag 16Uhr
¡No pasarán! Massenblockaden verhindern Naziaufmarsch in Dresden
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 22. Februar 2011

Am 19. Februar 2011 wollten Faschisten in Dresden mit einem „Trauermarsch“ die Bombardierung der Stadt am 13. und 14. Februar 1945 für ihr revisionistisches Geschichtsbild vereinnahmen. Aus deutschen Tätern wollten sie deutsche Opfer machen.
Doch über 20.000 AntifaschistInnen machten es den gerade mal 2.000 Neonazis unmöglich sich zu sammeln, geschweige denn zu demonstrieren. Das zivilgesellschaftliche Bündnis „Dresden Nazifrei!“ konnte den Erfolg vom letzten Jahr wiederholen, als 12.000...
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19.02 - Dresden Nazifrei!
Gruppe Guetersloh, Freitag, 28. Januar 2011

Aufruf des Bündnis "Dresden Nazifrei!"
2011 – Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist!
Nazifrei – Dresden stellt sich quer!
2010 ist es uns erstmalig gelungen, Europas größten Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Grundlage unseres Erfolges war die Spektren übergreifende Zusammenarbeit zwischen Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen. Mit unserer klaren Ankündigung, den Naziaufmarsch durch Blockaden zu stoppen, haben wir gemeinsam den Raum des symbolischen Protestes verlassen. Die Entschlossenheit tausender Menschen, sich mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams den Nazis in den Weg zu stellen, machten die Blockaden zu einem Erfolg.
weiterlesen 19.02 - Dresden Nazifrei!
LLL Wochenende 2011
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 14. Dezember 2010
Auch 2011 gedenken wir den am 15. Januar 1919 ermorderten
revolutionären Sozialisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg
und dem Nach dem Tode Lenins am 21. Januar 1924 wird auch er
in das Gedenken einbezogen.
8. JaNUAR 2o11:
XVI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz
Einlass ab 10 Uhr
9. JANUAR 2o11:
Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung
Start um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte
der Sozialisten in Friedrichsfelde
KOMMT MIT NACH BERLIN!
Der Landesverband Ruhr-Westfalen organisiert wie schon in den
letzten Jahren einen Bus nach Berlin. Eine Karte für den Bus
kostet nur 25€. Wenn du Lust hast, mitzukommen, schreibe
einfach eine Mail an: sdaj.ruhrwestfalen@riseup.net
WEITERE INFOS:
http://www.ll-demo.de
http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de
http://sdajruhrwestfalen.blogsport.eu


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