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Gruppe Guetersloh, Dienstag, 18. August 2009
Ein Aufruf der Attac Regionalgruppe Gütersloh
Liebe Freundinnen und Freunde,
CDU/CSU, FDP und die Atomlobby wollen sich von dem Jahre 2000 zwischen der damaligen rot-grünen Bundesregierung und den vier großen Energiekonzernen geschlossenen Atomkonsens verabschieden, der beginnend mit 2010 schrittweise ein Abschalten von Atomreaktoren vorsieht.
Das sollten wir nicht unbeantwortet hinnehmen. Deshalb ziehen wir am Freitag um 14.45 Uhr - ausgerüstet mit Strahlenschutzanzügen und -masken, einem Geigerzähler, Transparenten und Alarmsirenen - vor die Gütersloher Parteibüros von CDU und FDP, um hier Atommüll zu deponieren. Wir gehen davon aus, dass beide Parteien mit der Lagerung strahlender Atommüll-Fässer in ihren Büros auch keine Probleme haben werden. Nur wenn diese sich von den Bestrebungen ihrer Parteiführung distanzieren und sich zum Atomkonsens bekennen, bleiben sie auch von unserer "Endlagerung" verschont. Dann werden wir mit dem Atommüll deren Bundesgeschäftsstellen besuchen müssen.
Kommt deshalb zahlreich zur Anti-Atom-Aktion. Jede / Jeder kann mitmachen !!!
Treffpunkt in Gütersloh ist am Freitag um 14.45 h am Zumhagenhof 5 (in der Nähe von der Brockhägerstr. / Minipreis )
weiterlesen Atomkraft? NEIN DANKE
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Italiens Kommunisten
Der von großem Medieninteresse begleitete Parteitag der "Rifondazione Comunista" (PRC), einer der zwei großen Kommunisteischen Parteien Italiens, ist nun vorüber und überraschend ist Paolo Ferrero als Sieger der Wahl zum Vorsitzenden hervorgegangen.
Damit hat die radikalere Strömung innerhalb der Partei die Oberhand gewonnen. Eine ein erster Entschluss wurde sofort gefasst:
Die Partei wird ab jetzt mit dem Hammer und Sichel Symbol in den Wahlkampf ziehen.
Verständlich das dies den Parteien der herrschenden Klasse nicht gefällt.
Damit hat die radikalere Strömung innerhalb der Partei die Oberhand gewonnen. Eine ein erster Entschluss wurde sofort gefasst:
Die Partei wird ab jetzt mit dem Hammer und Sichel Symbol in den Wahlkampf ziehen.
Verständlich das dies den Parteien der herrschenden Klasse nicht gefällt.
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CCC informiert: Fingerabdruck im Reisepass
Thomas, Dienstag, 16. Oktober 2007
Hier die aktuelle Pressemeldung des CCC.Ab 1. November startet die Erfassung der Fingerabdrücke aller reisewilligen Bürger der Bundesrepublik auf den Meldeämtern. Nach Beginn der Speicherung des digitalen Gesichtsbildes auf einem Funkchip vor zwei Jahren wird damit das Projekt biometrische Vollerfassung der Gesamtbevölkerung fortgesetzt. Der Chaos Computer Club (CCC) weist nochmals auf die Risiken und Nebenwirkungen des ePasses hin, die insbesondere Senioren betreffen werden. Viele ältere Mitbürger werden bei der Abnahme von Fingerabdrücken Probleme bekommen. Erfahrungen sowie internationale und deutsche Studien zeigen, dass weit über 10% der Senioren damit rechnen müssen, keine erfassbaren Fingerabdrücke zu haben. Daher erwartet sie unweigerlich eine Diskriminierung durch verschärfte Kontrollen und lange Wartezeiten. Neben den Senioren werden auch intensiv mit den Händen arbeitende Menschen mit derartigen Benachteiligungen zu kämpfen haben.
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The Coke side of Life
Gruppe Bielefeld, Mittwoch, 22. August 2007
Komm mit auf die Coke side of Life – Erlebe den Schrecken!
Coca Cola – wohlwollender Arbeitgeber oder skrupellose Ausbeuter?
Eine Ausarbeitung der SDAJ Gruppe Bielefeld
Schaut man mal im Internet unter coca-cola-gmbh.de/unternehmensverantwortung nach, sieht die Antwort des Unternehmens folgendermaßen aus:
So, die Selbstdarstellung von Coca Cola. Schauen wir nun, was für Geschichten uns die Wirklichkeit erzählt.
Coca Cola – wohlwollender Arbeitgeber oder skrupellose Ausbeuter?
Eine Ausarbeitung der SDAJ Gruppe Bielefeld
Schaut man mal im Internet unter coca-cola-gmbh.de/unternehmensverantwortung nach, sieht die Antwort des Unternehmens folgendermaßen aus:
„Ein wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses als Unternehmen ist, auch Verantwortung für die Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten, zu übernehmen. Das bedeutet für uns, ein offenes Ohr für die Menschen und ihre Bedürfnisse zu haben und einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten. Dabei sehen wir unseren Beitrag in vier wesentlichen Bereichen:
• Im Markt
• Als Arbeitgeber
• Engagement für unsere Umwelt
• Engagement vor Ort
Am Markt ist für uns international und national vorbildliches Geschäftsverhalten gegenüber Verbrauchern, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern eine Selbstverständlichkeit. Als Arbeitgeber fördern wir ein faires Arbeitsplatzklima und setzen uns für die Interessen unserer Mitarbeiter ein. In unserem unternehmerischen Handeln ist nachhaltiger Umweltschutz ebenso selbstverständlich wie der Dienst für die Gemeinschaft.“
So, die Selbstdarstellung von Coca Cola. Schauen wir nun, was für Geschichten uns die Wirklichkeit erzählt.
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Brückeneinsturz mit Ansage
Thomas, Freitag, 3. August 2007
So tragisch wie der Einsturz der Brücke in Minneapolis auch ist, genauso verschwiegen werden auch in unseren Medien die wahren Gründe dieser Katastrophe.
Im Politblog sind die Ursachen des Einsturzes und das, was unsere Medien daraus machen, gut zusammengestellt.
Im Politblog sind die Ursachen des Einsturzes und das, was unsere Medien daraus machen, gut zusammengestellt.
CCC ruft zum Boykott der biometrischen Vollerfassung auf
Thomas, Montag, 18. Juni 2007
Freitag letzter Woche wurde das neue Passgesetz im Bundesrat durchgewunken. Damit werden ab dem 1. November zusätzlich zum digitalen Gesichtsbild die Abdrücke zweier Finger in den Reisepass aufgenommen. Erneut wurde trotz der Kritik aller Experten eine teure Sicherheitssimulation ohne Nutzen beschlossen.Unter den Beteiligten ist längst klar, dass die Einführung der Fingerabdrücke in den Reisepass kein Mehr an Sicherheit bringt. Stattdessen wird die gesamte Bevölkerung nun auf den Meldeämtern erkennungsdienstlich behandelt. CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn:
Wie Kriminelle werden die Bürger gezwungen, ihre Fingerabdrücke beim Staat abzuliefern, ohne dass die Bundesregierung jemals sinnvoll begründet hat, warum diese biometrische Vollerfassung nötig ist.
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Dichtung? Wahrheit?
Thomas, Donnerstag, 15. März 2007
Während sich Hal Faber amüsiert, »ebenso kauzig kommt die Nachricht einher, dass im Fall der "Kofferbombenattentäter" eine gelöschte Festplatte einfach nur gespiegelt werden musste, auf dass die gelöschten Daten rekonstruiert werden konnten. Sollte das stimmen, sind Terroristen EDV-Einsteiger, die tatsächlich jeden Link in einer Mail anklicken, die Jungfrauen im Paradies als Preview.exe ankündigt.«, vielleicht mal ein genauerer Blick auf den Link (Hervorhebung durch mich):
¡Hola! Sie wurde also erst gespiegelt und dann rekonstruiert; es wurde – wirklich wider Erwarten Hal Fabers? – also nicht das fragliche Objekt direkt untersucht sondern erst einmal eine Kopie angelegt. Bin kein Forensiker, aber bei gehackten System soll man das meines Wissens genau so machen: Orginal als Beweis usw. aufheben und nur mit Kopien arbeiben, wo möglich …
Unter Verschwörungstheoriegesichtspunkten spannender erscheinen mir aber die weiteren Ausführungen:
Hmm. Da kommt also in Deutschland eine angebliche Platte des Haupverdächtigen an, der zugegeben haben soll, »Bombenbauanleitungen auf seinen Computer gespeichert« zu haben, und nach »forensischer« Datenwiederherstellung (was wurde zur Löschung verwandt — "del"?) findet man nun also Bombenbauanleitungen? Sicher, kann alles so gewesen sein, aber komisch klingt das schon, oder?
Örks, das ist in unserem Land mittlerweile auch schon rechtswidrig, um nicht zu sagen strafbar? Augenscheinlich war der 11.09.2001, rückblickend betrachtet, ein voller Erfolg; der Wahn ob des »Kampfes gegen den Terror« mäht eine Freiheit nach der anderen nieder.
Zeitreise: Hat Helmut Kohl mittlerweile die damaligen Spender genannt, oder steht noch immer das »Ehrenwort« – das Wort »Ehre« in diesem Zusammenhang, das ist schon fast Ironie – über dem Grundgesetz?
Wir erinnern uns: »Helmut Kohl stellt das den anonymen Spendern gegebene Ehrenwort über das Gesetz. […] Kohl will sein Ehrenwort nicht brechen – der Eid, den er bei der Verpflichtung als Bundeskanzler geleistet hat, ist ihm da nicht so wichtig. Bei der Amtsübernahme schwor er, „dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflicht gewi ssenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde“.« Politik und Justiz, sind dies die sprichwörtlichen zwei Krähen?
Jedenfalls stimmt es nachdenklich, sich zu erinnern an die Zeit vor 2001, zu lesen über den ungesühnten und bis heute trotzig gelebten Bruch des Amtseides eines Bundeskanzlers, zu sinnieren über ein Bußgeld von 300.000 Mark — aber eben keine Bestrafung, noch mal zu rekapitulieren wie das war mit dem aktentechnischen Großreinemachen im Kanzleramt mit dem Ende der Ära Kohl.
Während also Volksvertreter ganz offensichtlich straflos Gesetze mißachten können, wird dasStimmvieh Volk mehr und mehr kriminalisiert und vorsorglich unter Generalverdacht und -überwachung gestellt? Den Eindruck kann man bekommen, aber ist ja alles ja nur wegen der Terrorabwehr (und der »Rechteinhaber« vulgo Musik- und Filmindustrie, die mangels Konzept für den Umgang mit den neuen Möglichkeiten diese vorzugsweise verdongelt (HD nur über verschlüsselte Signalwege) und/oder unbenutzbar macht (DRM)). Seufz, wer kann bei der Interessenlage noch guten Gewissens »Nein!« sagen?
Wie auch immer, diese »Kofferbomber« sind eigentlich von Polizei wie Politik gern gesehen, können sie doch gradezu hervorragend als Schreckgespenst dienen, zu dessen Niederstreckung der deutsche Mic hel gerne Speichel- und Spermaprobe beisteuert und auch sonst verständig nickt, wenn er weitere Einschränkungen seiner Freiheiten und seines intimen Lebensbereichs hinnehmen soll:
Ok, ich kann nicht mehr. Ich gestehe: ich habe einen Schulferienkalender aus dem Internet heruntergeladen und sogar ausgedruckt — bin ich nun auch eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung, muß ich bald mit Christian Klar mir den Flur teilen?
Ja: Gefahrenabwehr ist notwendig. Auch Prävention. Gewährleistet bleiben muß aber die Verhältnismäßigkeit – und da verlieren deutsche Politiker sich schon mal in Aktivismus. Wenn in Deutschland der Zugang so überwacht wird wie in China und so zensiert wie im Iran, was ist dann gewonnen, ja, wer hat dann gewonnen?
Forensikern beim Bundeskriminalamt (BKA) ist es gelungen, die Daten einer gelöschten Festplatte zu rekonstruieren, die im Laptop eines der mutmaßlichen "Kofferbomben-Attentäter" eingebaut war. Die gelöschte Festplatte wurde von den Forensikern zunächst gespiegelt und dann rekonstruiert, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Dabei fanden die BKA-Spezialisten die Bauanleitung für die Kofferbomben.
¡Hola! Sie wurde also erst gespiegelt und dann rekonstruiert; es wurde – wirklich wider Erwarten Hal Fabers? – also nicht das fragliche Objekt direkt untersucht sondern erst einmal eine Kopie angelegt. Bin kein Forensiker, aber bei gehackten System soll man das meines Wissens genau so machen: Orginal als Beweis usw. aufheben und nur mit Kopien arbeiben, wo möglich …
Unter Verschwörungstheoriegesichtspunkten spannender erscheinen mir aber die weiteren Ausführungen:
Das BKA hatte die Festplatte [aus einem Laptop] vor wenigen Wochen von den libanesischen Behörden überreicht bekommen. […] Der nach dem Attentatsversuch in den Libanon geflohene Hamad hatte sich dort den Behörden gestellt, zuvor aber die Da ten seines Laptops gelöscht. Diese wurden nun von BKA-Forensikern wiederhergestellt. Hamad selbst hatte bereits […] erklärt, dass er Bombenbauanleitungen auf seinen Computer gespeichert hatte.
Hmm. Da kommt also in Deutschland eine angebliche Platte des Haupverdächtigen an, der zugegeben haben soll, »Bombenbauanleitungen auf seinen Computer gespeichert« zu haben, und nach »forensischer« Datenwiederherstellung (was wurde zur Löschung verwandt — "del"?) findet man nun also Bombenbauanleitungen? Sicher, kann alles so gewesen sein, aber komisch klingt das schon, oder?
Zusammen mit […] soll Hamad in seiner Kölner Wohnung tagelang das Internet nach geeigneten Bauanleitungen durchforstet und diese auf dem Laptop gespeichert haben.
Örks, das ist in unserem Land mittlerweile auch schon rechtswidrig, um nicht zu sagen strafbar? Augenscheinlich war der 11.09.2001, rückblickend betrachtet, ein voller Erfolg; der Wahn ob des »Kampfes gegen den Terror« mäht eine Freiheit nach der anderen nieder.
Zeitreise: Hat Helmut Kohl mittlerweile die damaligen Spender genannt, oder steht noch immer das »Ehrenwort« – das Wort »Ehre« in diesem Zusammenhang, das ist schon fast Ironie – über dem Grundgesetz?
Wir erinnern uns: »Helmut Kohl stellt das den anonymen Spendern gegebene Ehrenwort über das Gesetz. […] Kohl will sein Ehrenwort nicht brechen – der Eid, den er bei der Verpflichtung als Bundeskanzler geleistet hat, ist ihm da nicht so wichtig. Bei der Amtsübernahme schwor er, „dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflicht gewi ssenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde“.« Politik und Justiz, sind dies die sprichwörtlichen zwei Krähen?
Jedenfalls stimmt es nachdenklich, sich zu erinnern an die Zeit vor 2001, zu lesen über den ungesühnten und bis heute trotzig gelebten Bruch des Amtseides eines Bundeskanzlers, zu sinnieren über ein Bußgeld von 300.000 Mark — aber eben keine Bestrafung, noch mal zu rekapitulieren wie das war mit dem aktentechnischen Großreinemachen im Kanzleramt mit dem Ende der Ära Kohl.
Während also Volksvertreter ganz offensichtlich straflos Gesetze mißachten können, wird das
Wie auch immer, diese »Kofferbomber« sind eigentlich von Polizei wie Politik gern gesehen, können sie doch gradezu hervorragend als Schreckgespenst dienen, zu dessen Niederstreckung der deutsche Mic hel gerne Speichel- und Spermaprobe beisteuert und auch sonst verständig nickt, wenn er weitere Einschränkungen seiner Freiheiten und seines intimen Lebensbereichs hinnehmen soll:
In einer Rede (PDF-Datei) vor dem 10. europäischen Polizeikongress in Berlin war BKA-Präsident Jörg Ziercke ausführlich auf den Fall der "Kofferbomber" eingegangen. Sie dienten Ziercke als Beispiel für die dringende Notwendigkeit von Online-Durchsuchungen verdächtiger Rechner. Die mutmaßlichen Täter hätten sowohl die Bombenbauanleitung wie ein islamisches "Rechtsgutachten" aus dem Internet kopiert, mit dem sie ihre Tat rechtfertigen wollten.
Ok, ich kann nicht mehr. Ich gestehe: ich habe einen Schulferienkalender aus dem Internet heruntergeladen und sogar ausgedruckt — bin ich nun auch eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung, muß ich bald mit Christian Klar mir den Flur teilen?
Ja: Gefahrenabwehr ist notwendig. Auch Prävention. Gewährleistet bleiben muß aber die Verhältnismäßigkeit – und da verlieren deutsche Politiker sich schon mal in Aktivismus. Wenn in Deutschland der Zugang so überwacht wird wie in China und so zensiert wie im Iran, was ist dann gewonnen, ja, wer hat dann gewonnen?
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Open Source im Regenwald
Thomas, Montag, 5. Februar 2007
Digitale Alphabetisierung in Venezuela
Richtig eng für die venezolanische Regierung unter Präsident Hugo Chávez wurde es bislang nur einmal. 2002 versuchten Putschisten - angeführt von konservativer Unternehmerschaft - das Land unter ihre Kontrolle zu bekommen . Zwar vereitelten die zu "ihrem Präsidenten" haltende Bevölkerung sowie das dem Putschaufruf nicht folgende Militär den Umsturzversuch in jenen Apriltagen, dennoch gaben die alten Eliten des Landes keine Ruhe. Zum Ende des Jahres machten sie erneut einen Anlauf zum Umsturz, einer ihrer stärksten Hebel war, den nationalen Geldhahn zuzudrehen. Die Chávez-Gegner brachten durch Aussperrungen und Sabotageakte die Ölförderung des Landes zum Erliegen. Ihr Kalkül: Wenn die Öl- und damit Geldquellen des Landes versiegen, kommt die Wirtschaft zum Erliegen und dann wird niemand Chávez eine Träne hinterherweinen.
Richtig eng für die venezolanische Regierung unter Präsident Hugo Chávez wurde es bislang nur einmal. 2002 versuchten Putschisten - angeführt von konservativer Unternehmerschaft - das Land unter ihre Kontrolle zu bekommen . Zwar vereitelten die zu "ihrem Präsidenten" haltende Bevölkerung sowie das dem Putschaufruf nicht folgende Militär den Umsturzversuch in jenen Apriltagen, dennoch gaben die alten Eliten des Landes keine Ruhe. Zum Ende des Jahres machten sie erneut einen Anlauf zum Umsturz, einer ihrer stärksten Hebel war, den nationalen Geldhahn zuzudrehen. Die Chávez-Gegner brachten durch Aussperrungen und Sabotageakte die Ölförderung des Landes zum Erliegen. Ihr Kalkül: Wenn die Öl- und damit Geldquellen des Landes versiegen, kommt die Wirtschaft zum Erliegen und dann wird niemand Chávez eine Träne hinterherweinen.
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