Artikel mit Tag bildung
Verwandte Tags
aktionen 1.mai Aktuelles antifa ausbeutung bildungsabend bildungsstreik bündnisse cuba demo diskussion Festival der Jugend finanzkrise flyer g8 gewerkschaft imperialismus Infos intern kapitalismus kaptialismus konzert lateinamerika leiharbeit lokales medien megaphone militarismus netz position Presse pressefest Pressemitteilung sommercamp stasi 2.0 streik stukenbrock tellerrand Termine ueberwachung umverteilen Verfassungsschutz vortrag aktuelles internationalismus marxismus termine 8.mai eu pfingstcamp Aktionen infos Lokales presse pressemitteilung Tellerrand Bündnisse festival der jugend neu ostermarsch lll wochenende bildungszeitung umfrageAuf zum Pfingstcamp nach Münster! 17.05-20.05
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 23. April 2013

Vom 17. bis 20. Mai findet in Münster erneut ein Pfingstcamp der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) statt. Von Diskussionen, Vorträgen und Workshops über Sport bis zu Konzerten und Kultur wird euch an diesen vier Tagen wieder ein spannendes Programm geboten:
Neben Runden zu Antimilitarismus, Frauenpolitik und Kommunalen Kürzungen soll es auch diesmal in einer Schüli-Runde um Themen gehen, die SchülerInnen in ihrer Schule oder Schülervertretung besonders interessieren. Ausserdem diskutieren wir in einer Runde die Tarifauseinandersetzungen der letzten Monate und das Thema Leiharbeit. In einer Cuba-Runde beschäftigen wir uns damit wie Sozialismus und Demokratie eigentlich in der Praxis aussehen und was es mit den neuen Wirtschaftsreformen dort auf sich hat. Zwischendurch wird es eine Lesung, Filme, ein Fußballtunier und Anderes geben. Abends geht‘s dann gut gelaunt mit Konzerten und Arbeiterliedern am Lagerfeuer oder auf der Tanzfläche weiter.

Tickets und weitere Infos gibt es auf der Camp Homepage oder auf unserem wöchentlichen Gruppenabend, meldet euch einfach: vorstand@sdaj-owl.de
Gute Nacht – G8! Gegen Turboabitur & Leistungsdruck
Gruppe Guetersloh, Montag, 4. Februar 2013
Die NW beschreibt die Situation der Gymnasien als eine sehr gute, alle seien gut vorbereitet und zuverlässig, dass alles gut über die Bühne gehen wird.Die G8 Reform hat tatsächlich für einige Veränderungen an deutschen Gymnasien gesorgt. Die verkürzte Schulzeit bewirkt, dass schon in den unteren Jahrgängen ganztägiger Unterricht erforderlich ist, wodurch der Ausbau von Mensen und anderen Ganztagsangeboten beschleunigt wurde.
Leider nützt das den wenigsten Betroffenen etwas.
Die Nachteile des G8 Systems überwiegen massiv. Zum einen treffen die von der NW beschriebenen neuen Errungenschaften der Gütersloher Gymnasien leider lange nicht auf alle Gymnasien in NRW zu.
Doch auch wenn die Ausstattung der Schule hervorragend ist, so kann ein Abitur nach 8 Jahren Gymnasium nur für die wenigstens eine positive Entwicklung sein. Der Druck der auf den SchülerInnen lastet ist massiv und wirkt sich auch auf die Statistiken von Jugend Burn-Out, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen aus. Der erhöhte Leistungsdruck wirkt sich allerdings nicht nur auf die Psyche der Jugendlichen sondern auch auf das Portmonee der Eltern aus. Seit der G8 Reform (egal in welchem Bundesland) erlebte man einen anschließenden Boom im Nachhilfe Bereich. Das Abitur wird also durch die G8 Reform mehr abhängig von der sozialen Stellung der Familie.
Am Ende bleibt nur noch die Frage warum eigentlich diese Reform eingeführt wurde. Die Regierung möchte uns das Ganze allzu gerne als Chance verkaufen, denn wir haben ja ein Jahr länger Zeit im wahren Leben, etc. Tatsache ist, dass die G8 Reform zunächst eine Idee der Finanzminister war. Ein Jahr weniger Schule bedeutet auch ein Jahr weniger die betroffenen SchülerInnen finanzieren. Und es bedeutet auch ein Jahr länger Steuern zahlen.
Das diese Reform am Ende den SchülerInnen also denen, die es am meisten betrifft am wenigsten nützt scheint egal.
Und der Startschuss ins Unglück erwartet uns erst noch: Der doppelte Abitur Jahrgang!
Die Bundesregierung verkündet es gäbe bundesweit ausreichend Studien Plätze, der einzelne müsse nur in Fach und Ortswahl etwas flexibler sein.
Und die Frage der Wohnräume für die Flut der Studenten scheint noch viel weniger geklärt.
G8 bewirkt eine weitere Aufspaltung der Schülerschaft, durch noch stärkere soziale Selektion.
Der Druck auf alle SchülerInnen der Arbeiterklasse steigt, die Eliteschulen bleiben unangetastet.
Diese Reform dient nicht der lernenden Jugend sondern lediglich der Wirtschaft.
Schule ist der falsche Ort für Ökonomisierung, wir wollen keine Bildungsfabrik, denn Bildung ist kein Produkt oder Rohstoff.
Megaphone Nr.2 / 2012 erschienen! Nazifreie Zonen schaffen!
Gruppe Guetersloh, Samstag, 12. Mai 2012
Besser selber machen: Nazifreie Zonen schaffen!
In dieser Ausgabe unserer Klein Zeitung „Megaphone“, möchten wir die letzten Naziaktivitäten 2010 / 2011 und antifaschistische Reaktionen in Gütersloh darstellen. Im Sommer 2010 wurde eine Kneipe, wo vorher unsere Sommercamp Soliparty stattgefunden hat, von Nazis in der Nacht mit Steinen attackiert und mit Sprüchen beschmiert. Im Sommer 2011 gab es mehrere Anschläge und Propagandaflugblätter von der Kameradschaft GT gegen Antifaschisten und Migrantinnen. Derzeit „befasst“ sich der Staatschutz Bielefeld mit diesem Thema, aber ein ernsthaftes Handeln gegen diese braune Seuche, ist von staatlicher Seite, nicht in Sicht. Das hat uns auch das Mindener Landgericht und die Bielefelder Polizei bewiesen, in dem sie an Heiligabend 2011 in Bielefeld, einen Naziaufmarsch gegen das „Arbeiter Jugendzentrum-ajz“ genehmigte und die Nazis durch Bielefeld spazieren ließ. 6500 Gegendemonstranten haben einen lautstarken Protest, an mehreren Orten in der Stadt durchgeführt, konnten aber den Naziaufmarsch nicht verhindern. Zuletzt hat der Staatschutz Bielefeld zum wiederholten Mal klar gemacht, dass er anscheinend nicht fähig oder gewillt ist die Ermittlungen gegen Makss Damage & Kameradschaft ernsthaft aufzunehmen. Stattdessen propagiert er in einem NW-Artikel, dass die örtliche Kameradschaft Gütersloh nur im Internet präsent wäre und die Ermittlungen derzeit behindert sind, weil der Server dieser Homepage in den USA steht. So probiert der Staatschutz gerade, die ganze Naziproblematik auf den üblichen Weg zu relativieren und zu ignorieren.
weiterlesen Megaphone Nr.2 / 2012 erschienen! Nazifreie Zonen schaffen!
Auf zum Festival der Jugend 2012 nach Köln! Zeit zu feiern, Zeit zu kämpfen! Nazifreie Zonen schaffen!
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 26. April 2012
Alle zwei Jahre geht’s rund im Kölner Jugendpark: die SDAJ feiert das Festival der Jugend.Dieses Jahr vom Freitag, 25. Mai bis Montag, 28. Mai. 4 Tage lang feiern, diskutieren, Kraft tanken – mit spannenden und hochwertigen politischen Runden und einem Musik- und Kulturprogramm das sich sehen lassen kann!
Festival der Jugend heißt…
… Feiern!
Sei es beim antifaschistischen Bandkontest am Freitagabend, beim Konzert mit Derbst One, Coconut Butts und La Papa Verde und Elektroparty am Samstag oder bei traditionellen Arbeiterliedern mit Achim Bigus am Sonntag- genug Grund und Gelegenheit zum Feiern und Tanzen gibt’s beim Festival bestimmt!
Festival der Jugend: Line Up!
… Diskutieren und lernen!

Vier Tage Zeit, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, die Interessen der Kapitalisten zu ergründen und Widerstand gegen Krise, Krieg und Faschismus zu organisieren.
„Nazifreie Zonen schaffen- aber wie?!“ – was können wir der zunehmenden rassistischen und nationalistischen Propaganda entgegensetzen, wie können wir Nazis und Rassisten das Wasser abgraben? Diskussion mit VertreterInnen aus SchülerInnenvertretungen, Gewerkschaften und antifaschistischen Gruppen.
Spar- und Hilfspakete und kein Ende in Sicht? – wie muss unsere Antwort auf die kapitalistische Krise und das EU-Diktat aussehen? Diskussion mit VertreterInnen unserer europäischen Schwesterorganisationen über die Perspektiven des Kampfes gegen die Krise.
Übernahme statt Leiharbeit! Wie können wir unser Recht auf Übernahme nach der Ausbildung gegen die Konzerne durchsetzen, die Leiharbeit und andere prekäre Beschäftigungsformen ausweiten? Diskussion mit Betriebs- und GewerkschaftsvertreterInnen über die strategische Bedeutung der Leiharbeit und den Widerstand dagegen.
Was steckt hinter den Kriegsdrohungen gegen Iran und der Zuspitzung der Lage in Syrien?
Das sind nur einige der Themen, die wir gemeinsam diskutieren wollen. Weitere Themen sind: Bildungsstreik und SV-Arbeit, Warum solidarisch sein mit Cuba?, ACTA, Energiepolitik, Ursachen der Schuldenkrise, Erwerbssituation junger Frauen, Workshops zu SV- und Gewerkschaftsarbeit… Mehr zum politischen Programm folgt bald!
… aktiv werden!

Vier Tage Zeit, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, die Interessen der Kapitalisten zu ergründen und Widerstand gegen Krise, Krieg und Faschismus zu organisieren.
„Nazifreie Zonen schaffen- aber wie?!“ – was können wir der zunehmenden rassistischen und nationalistischen Propaganda entgegensetzen, wie können wir Nazis und Rassisten das Wasser abgraben? Diskussion mit VertreterInnen aus SchülerInnenvertretungen, Gewerkschaften und antifaschistischen Gruppen.
Spar- und Hilfspakete und kein Ende in Sicht? – wie muss unsere Antwort auf die kapitalistische Krise und das EU-Diktat aussehen? Diskussion mit VertreterInnen unserer europäischen Schwesterorganisationen über die Perspektiven des Kampfes gegen die Krise.
Übernahme statt Leiharbeit! Wie können wir unser Recht auf Übernahme nach der Ausbildung gegen die Konzerne durchsetzen, die Leiharbeit und andere prekäre Beschäftigungsformen ausweiten? Diskussion mit Betriebs- und GewerkschaftsvertreterInnen über die strategische Bedeutung der Leiharbeit und den Widerstand dagegen.
Was steckt hinter den Kriegsdrohungen gegen Iran und der Zuspitzung der Lage in Syrien?
Das sind nur einige der Themen, die wir gemeinsam diskutieren wollen. Weitere Themen sind: Bildungsstreik und SV-Arbeit, Warum solidarisch sein mit Cuba?, ACTA, Energiepolitik, Ursachen der Schuldenkrise, Erwerbssituation junger Frauen, Workshops zu SV- und Gewerkschaftsarbeit… Mehr zum politischen Programm folgt bald!
… aktiv werden!
Das Kultur- und Sportprogramm bietet viele Möglichkeiten selbst aktiv zu werden: Künstlerisch beim Poetry Slam, Theaterworkshop und in der Graffiti-Area oder sportlich beim antirassistischen Fußballturnier und dem legendären Hamburger Demo-5-Kampf.
Mitmachen!
„Zeit zu feiern- Zeit zu kämpfen! – Nazifreie Zonen schaffen!“ – ist das Motto des Festivals. Du willst dabei sein? Dann nicht lang zögern- meld dich unter infos@sdaj-owl.de
weiterlesen Auf zum Festival der Jugend 2012 nach Köln! Zeit zu feiern, Zeit zu kämpfen! Nazifreie Zonen schaffen!
Banda Bassotti auf dem UZ Pressefest!!!
Gruppe Guetersloh, Sonntag, 5. Juni 2011
Kommt vorbei! Eintritt frei!

La Banda Bassotti gründeten sich ursprünglich 1981 in Rom als eine Gruppierung politisch aktiver Handwerker, die sich dem Kampf gegen den Franquismus und Faschismus verschrieben hatten und sich für unterdrückte Bevölkerungsteile in vielen Ländern einsetzten.
1987 ging aus dieser Gruppierung die Band Banda Bassotti hervor. Inspiriert wurde ihre Musik damals vor allem durch The Clash und The Specials. Mit ihren revolutionären Texten und Coverversionen internationaler Arbeiterlieder wurden sie schnell ein entscheidender Bestandteil der italienischen Widerstandsszene, immer anwesend auf allen wichtigen Demonstrationen.
1991 veröffentlichten Banda Bassotti ihr erstes Album „Figli della stessa rabbia“, welches sofort ein internationaler Erfolg wurde. Vor allem in Spanien fanden sie großen Zuspruch. So spielten sie bereits auf der Tour zu ihrem zweiten Album allein dort vor über 100.000 Menschen.
1996 entschieden Banda Bassotti, die Band aufzulösen, da es für sie immer schwieriger wurde, Job und Musik unter einen Hut zu bekommen. Vorerst war man durch das viele Touren mit den Kräften am Ende.
2001 kam es glücklicherweise zur Wiedervereinigung. Banda Bassotti beschlossen ein Benefizkonzert zu spielen, zu dem 12.000 Leute aus ganz Europa pilgerten. Von da an ging es mit erweiterter Bandbesetzung kontinuierlich weiter.
Pfingstcamp NRW 2011 - 10.06 - 13.06.11 in Ahaus
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 24. Mai 2011
Vom 10. bis zum 13.06.2011 in Ahaus

Die SDAJ-Landesverbände Ruhr- und Rheinland-Westfalen veranstalten alle 2 Jahre ein regionales Pfingstcamp. Dieses Jahr findet es vom 10. bis zum 13.06. auf der Wiese gegenüber vom Brennstäbe-Zwischenlager in Ahaus statt.
Von Diskussionen und Workshops über Sport bis zu Konzerten und Kultur wird euch wieder ein reichhaltiges Programm geboten.
Konzerte und Musik
Freitag: Hartmut (Punk), Derbst One (Rap), The Malfunction (Grunge), Die Albinos (Rock)
Samstag: Plush Fish (Ska aus Russland), form/prim (Rap), The Coconut Butts (Ska)
Sonntag: Achim Bigus (Arbeiterlieder)
Diskussionsrunden
Schluss mit dem Krieg – her mit dem Frieden!
Strike Back: Leiharbeit abschaffen!
Her mit unseren Rechten: wie weiter nach dem Bildungsstreik?
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen: konkrete Antifaarbeit
Strike Back: Städte in Not?! Was tun gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf unsere Kosten?
100 Jahre Frauentag und warum die Frauen- auch eine Männerfrage ist
Für eine Umwelt nach unseren Interessen
Schlafplatz, politische Runden, Konzerte und Verpflegung (Frühstück und Mittag – auch für VeganerInnen) – Alles inklusive für 25Euro!
Ort
Wiese gegenüber vom Atomzwischenlager, Ammeln 59, 48683 Ahaus
7min mit dem Bus 774 von Ahaus Bahnhof aus bis Haltestelle Jägerhaus. Oder nutzt den Shuttleservice ab Ahaus Bf (bitte vorher melden).
Doors open ab Freitag 16Uhr
Geldnot, Israel und Honduras
Gruppe Guetersloh, Mittwoch, 1. Juli 2009
Studienverzicht aus Geldnot
Quelle: Neue Westfählische
Israel besetzt weiter
Ungeachtet großer internationaler Proteste hat Israel grünes Licht zum Bau von 50 Wohnungen gegeben. Laut israelischen Medien gebe es sogar Pläne nach denen 1.450 Wohnungen in der nähe von Jerusalem gebaut werden sollen.
Quelle: Neue Westfählische
FDP unterstützt "Faschisten"
Ausschnitt aus der Jungen Welt zum Militärputsch in Honduras
"Für Empörung sorgte unterdessen ein Bericht, den die FDP-nahe Friedrich-Neumann-Stiftung auf ihrer Homepage veröffentlichte. Unter der Überschrift "Zelaya - mehr Täter als Opfer " wird dort behauptet, die "trotzig-provokanten Reaktionen" Zaleyas auf die Sabotage der für den vergangenen Sonntag geplanten Volksbefragung habe "dem Kongress letztlich keine andere Wahl (gelassen), sollte eine Rückkehr zu Rechtsstaat und zu Verfassungsmäßigkeit in Honduras garantiert werden".
Bildungsstreik 2009
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 9. Juni 2009
Bielefeld, Gütersloh, Minden, Paderborn und Herford sind mit dabei. Seid auch ihr dabei....
Pfingstcamp der SDAJ 2009
Gruppe Guetersloh, Donnerstag, 14. Mai 2009
Endlich ist es wieder so weit: Das SDAJ-Pfingstcamp steht vor der Tür!
Vom 29.05.-01.06. heißt es dann bei unserem NRW-weitem Camp wieder: spannende Diskussionsrunde, gute Musik, viel Spaß und gute Laune. Sehr stolz macht es uns, dass die Gütersloher Punk-Band "No Flag" auf dem Camp spielen wird.
Genauere Infos entnehmt ihr dem unten stehenden Flyer oder schreibt uns über unser Kontaktformular.
Kosten für das Wochenende: 20€ (incl. Zelten, Konzerte und weiteres Programm, Frühstück und Mittagessen)


Bielefelder Aufruf Bildungsstreik 2009
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 12. Mai 2009

In den vergangenen Jahren haben einschneidende Veränderungen im Bildungssystem stattgefunden.
Die Reformierungsversuche laufen nach wie vor in eine völlig falsche Richtung.
Seit Jahren steht das Bildungssystem im Fokus marktorientierter Reformen. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt aber deutlich, dass Wettbewerbsorientierung und Leistungsdruck verheerende Folgen nach sich ziehen.
Die derzeitigen Zustände im Bildungssystem sind nicht mehr hinnehmbar!
ganz Deutschland zu Protesten in der Woche vom 15.-19. Juni mit einem Bildungsstreik am
17.06.2009.
weiterlesen Bielefelder Aufruf Bildungsstreik 2009
Bielefelder Initiative „Bildungsstreik“
Gruppe Bielefeld, Sonntag, 15. Februar 2009
Durch den Erfolg im November 2008 wird weitergeplant für den Bildungsstreik 2009. Dieser soll nun aber nicht mehr nur von Schülern ausgehen.
Bielefeld hatte sich im vergangen Jahr noch nicht an den Protesten beteiligt. Dies wollen wir jetzt ändern, in dem wir UnterstützerInnen für ein Bildungsbündnis in Bielefeld suchen.
Denn nur in einem großen Bündnis können auch alle Interessen vertreten werden.
Wir plädieren auf eine gute Zusammenarbeit von SchülerInnen, StudentInnen, Azubis, Gewerkschaften, Lehrenden, Eltern und allen anderen die mit dem Bildungssystem, so wie es existiert, nicht zufrieden sind.
Deshalb laden wir Euch herzlich zur Bündnisgründung ein, am Mittwoch, den 18.2.2009 um 19 Uhr in der Universität Bielefeld. Der Raum wird ausgeschildert sein.
Falls es möglich ist, wäre es vorteilhaft, wenn Ihr uns vorher Bescheid sagt, ob Ihr vorhabt zu kommen.
Solidarische Grüße,
Erste Bielefelder Initiative „Bildungsstreik“
Hier wird die Bildung zu Grabe getragen
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 10. Februar 2009

1.000 Schülerinnen und Schüler gingen für ihr Recht auf Bildung auf die Straße. Bundesweit blieben 100.000 dem Unterricht fern. Somit reihte sich Gütersloh in eine große Welle des Protestes ein mit dessen Heftigkeit Politik und Medien wohl nicht gerechnet hätten.
Mit originellen Sprüchen, selbst gemalten Plakaten und viel guter Stimmung setzten die Gütersloher Schülerinnen und Schüler ein kreatives und deutliches Zeichen. Kreativer Höhepunkt war die Erstellung eine überdimensionalen Sarges mit welchem die Bildung symbolisch zu Grabe getragen wurde.
Von der Anne Frank Schule bis zum Berliner Platz schlängelte sich dieser protestierende Trauerzug.
weiterlesen Hier wird die Bildung zu Grabe getragen
KfW verteuert Studentenkredite
Nun ist es offen sichtbar welche Folgen die finanziellen Spritzen zugunsten der Finanzbranche für die Gesellschaft haben wird. Die spendable staatliche Förderbank KfW hat ihre Studienkredite passend zum beginnenden Wintersemester verteuert. Der Zinssatz beträgt nun anstatt 6,29 Prozent, 7,0 Prozent. Zum Vergleich: 2006 lag der Zinssatz noch bei 5,1 Prozent.
Wie die "junge Welt" schrieb hatte KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch im August noch erklärt, mit dem Kredit gebe es keinen Grund mehr, ein Studium allein aus finanziellen Gründen nicht aufzunehmen.
Gerade für Kinder aus der Arbeiterklasse wird dank der Verteuerung, welche Studierende mehrere tausend Euro kosten wird, ein ohnehin schon finanziell kaum zu stemmendes Studium, fast ein Ding der Unmöglichkeit.


Willkommen bei der SDAJ











