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Gruppe Guetersloh, Sonntag, 2. Dezember 2012
Grundrechte erkämpfen! die Zukunft muss sozialistisch sein!„Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark.“
- Rosa Luxemburg
LLL-Wochenende 2013
Samstag:Auftaktaktion der SDAJ
Diskussionsrunde:
„Arbeiterjugend 2013: Lernen, wie wir kämpfen müssen“ auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt
SDAJ-Infotisch
auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz
SDAJ-Verbandstreffen
LLL-Party von SDAJ & ARAB
Sonntag:
Jugendblock auf der Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demonstration
Im Gegensatz zu Rosa Luxemburgs Zeiten findet in diesem Land zurzeit keine Revolution statt. Aber ganz wie damals gibt es jede Menge Quark: Die Abwälzung der Kosten der Krise des Kapitals auf die Schultern der Lohnabhängigen, der Rentner und der arbeitenden und lernenden Jugend wird mit immer drastischeren Mitteln durchgesetzt. Mit den Hartz-Gesetzen, Niedriglöhnen, Leiharbeit, Rente mit 67 und schonungsloser Kürzungspolitik im Sozial- und Bildungsbereich hat sich die BRD gegenüber ihren Konkurrenten innerhalb der Europäischen Union einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Und den nutzt sie jetzt. Über die Instrumente zur „Euro-Rettung“, wie den dauerhaften Rettungsschirm ESM, die in Wirklichkeit Rettungsschirme für die Banken sind, zwingt der deutsche Imperialismus auch den südlichen EU-Staaten brutale Sparprogramme auf. Gleichzeitig rüsten die Staaten des „demokratischen Westens“ zu einem neuen Krieg, diesmal gegen Syrien. Und auch bei der Kriegshetze ist die Bundesrepublik vorne mit dabei. Angeblich will sie dort die Demokratie fördern. Das behauptet ausgerechnet ein Staat, dessen Geheimdienste zutiefst verstrickt sind in die mörderischen Aktivitäten der Neonazi-Terrorzelle NSU. Das alles ist großer Quark – von einer Gesellschaft, in der die Grundrechte der Jugend auf gute und kostenfreie Bildung, Ausbildung und Arbeit, auf ein Leben in Frieden, ohne Rassismus und Faschismus, auf intakte Umwelt, Mitbestimmung und Gleichberechtigung durchgesetzt sind, sind wir weit entfernt.
Auch zu der Zeit, in der Rosa Luxemburg ihren Satz aufgeschrieben hat, war der Quark groß: Von Kaiser und Generälen im Interesse der deutschen Banken und Konzerne in einen Weltkrieg getrieben, machten die Arbeiter und Soldaten im November 1918 endlich Schluss. Ihre Antwort: Revolution. Ihr Ziel: eine Gesellschaft, in der sich die Grundrechte verwirklichen lassen, eine sozialistische Gesellschaft. Vorgemacht hatten es ihnen die Arbeiter und Bauern in Russland 1917 unter der Führung der Bolschewistischen Partei des Revolutionärs Wladimir Iljitsch Lenin. In Deutschland erreichten die Revolutionäre das Ende des Krieges und die Errichtung einer parlamentarischen Republik. Es gelang, den 8-Stunden-Arbeitstag durchzusetzen, genauso wie das Wahlrecht für Frauen. Nach mehreren Monaten von Massenstreiks und Barrikadenkämpfen scheiterte die sozialistische Revolution jedoch. Ihre Anführer wurden von der Gegenrevolution gejagt und ermordet. Dazu gehörten Rosa Luxemburg und ihr Genosse Karl Liebknecht. Wenn wir am 13. Januar auf die Straße gehen, dann gedenken wir dieser Kämpfer gegen Imperialismus, Faschismus und Krieg.
Luxemburg, Liebknecht und Lenin waren nicht die letzten, die genug hatten vom Quark und ihm die Revolution entgegenstellten. 1959 vertrieb die cubanische Revolution den Diktator Batista und das cubanische Volk machte sich daran, eine Gesellschaft aufzubauen, wie sie auch Ziel der russischen und deutschen Revolutionäre war. Unter schwierigsten Bedingungen verteidigt das sozialistische Cuba seitdem seine Errungenschaften. Trotz ständiger Angriffe, trotz Wirtschaftsblockade und den seit 1990 noch einmal enorm verschärften Existenzbedingungen für die Revolution hält Cuba an einem Weg fest, der der cubanischen Bevölkerung ihre Grundrechte garantiert. Im Geiste der internationalen Solidarität, der auch der Geist Luxemburgs, Liebknechts und Lenins ist, wollen wir am LLL-Wochenende auch unsere Verbundenheit mit der cubanischen Revolution zum Ausdruck bringen und für unser Cuba-Solidaritäts-Projekt „Viva Cuba Socialista! Machen wir den Kapitalismus zur Geschichte“ werben, das 2013 stattfinden wird und in dessen Rahmen wir auch selbst nach Cuba fliegen werden, um uns ganz direkt vor Ort ein Bild davon zu machen, wie die Revolution sich im Kampf gegen den Quark behauptet.
Auf zum Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende 2013!
Euro-Krise oder Krise des Kapitalismus? - Georg Fülberth in Bielefeld mit der DKP Bielefeld
Gruppe Guetersloh, Montag, 7. Mai 2012

Er stellt die Frage, was „Das Kapital“ von Karl Marx mit der gegenwärtigen Finanzkrise zu tun hat. Es geht um die Funktionsweise des Kapitalismus, die Entstehung von Krisen und vor allem zu diskutieren, wie aktuell die Marxsche Theorie ist im Verständnis der heutigen Vorgänge in Wirtschaft und Gesellschaft.
Prof. Dr. phil. Georg Fülberth lehrte Politikwissenschaft an der Uni Marburg und publiziert regelmäßig in der "UZ", "Marxistische Blätter", „Der Freitag“, und „Junge Welt“. In seinem jüngsten Werk „Das Kapital - Kompakt“ (PapyRossa Verlag, 2011) beschreibt er die Grundlagen der Marxschen Ökonomie leicht verständlich für die Menschen, „die fest annehmen, sie fänden niemals in ihrem Leben die Zeit, die drei Bände des ‚Kapital‘ von Karl Marx zu lesen.“
Anhang:
Banda Bassotti auf dem UZ Pressefest!!!
Gruppe Guetersloh, Sonntag, 5. Juni 2011
Kommt vorbei! Eintritt frei!

La Banda Bassotti gründeten sich ursprünglich 1981 in Rom als eine Gruppierung politisch aktiver Handwerker, die sich dem Kampf gegen den Franquismus und Faschismus verschrieben hatten und sich für unterdrückte Bevölkerungsteile in vielen Ländern einsetzten.
1987 ging aus dieser Gruppierung die Band Banda Bassotti hervor. Inspiriert wurde ihre Musik damals vor allem durch The Clash und The Specials. Mit ihren revolutionären Texten und Coverversionen internationaler Arbeiterlieder wurden sie schnell ein entscheidender Bestandteil der italienischen Widerstandsszene, immer anwesend auf allen wichtigen Demonstrationen.
1991 veröffentlichten Banda Bassotti ihr erstes Album „Figli della stessa rabbia“, welches sofort ein internationaler Erfolg wurde. Vor allem in Spanien fanden sie großen Zuspruch. So spielten sie bereits auf der Tour zu ihrem zweiten Album allein dort vor über 100.000 Menschen.
1996 entschieden Banda Bassotti, die Band aufzulösen, da es für sie immer schwieriger wurde, Job und Musik unter einen Hut zu bekommen. Vorerst war man durch das viele Touren mit den Kräften am Ende.
2001 kam es glücklicherweise zur Wiedervereinigung. Banda Bassotti beschlossen ein Benefizkonzert zu spielen, zu dem 12.000 Leute aus ganz Europa pilgerten. Von da an ging es mit erweiterter Bandbesetzung kontinuierlich weiter.
Pfingstcamp NRW 2011 - 10.06 - 13.06.11 in Ahaus
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 24. Mai 2011
Vom 10. bis zum 13.06.2011 in Ahaus

Die SDAJ-Landesverbände Ruhr- und Rheinland-Westfalen veranstalten alle 2 Jahre ein regionales Pfingstcamp. Dieses Jahr findet es vom 10. bis zum 13.06. auf der Wiese gegenüber vom Brennstäbe-Zwischenlager in Ahaus statt.
Von Diskussionen und Workshops über Sport bis zu Konzerten und Kultur wird euch wieder ein reichhaltiges Programm geboten.
Konzerte und Musik
Freitag: Hartmut (Punk), Derbst One (Rap), The Malfunction (Grunge), Die Albinos (Rock)
Samstag: Plush Fish (Ska aus Russland), form/prim (Rap), The Coconut Butts (Ska)
Sonntag: Achim Bigus (Arbeiterlieder)
Diskussionsrunden
Schluss mit dem Krieg – her mit dem Frieden!
Strike Back: Leiharbeit abschaffen!
Her mit unseren Rechten: wie weiter nach dem Bildungsstreik?
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen: konkrete Antifaarbeit
Strike Back: Städte in Not?! Was tun gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf unsere Kosten?
100 Jahre Frauentag und warum die Frauen- auch eine Männerfrage ist
Für eine Umwelt nach unseren Interessen
Schlafplatz, politische Runden, Konzerte und Verpflegung (Frühstück und Mittag – auch für VeganerInnen) – Alles inklusive für 25Euro!
Ort
Wiese gegenüber vom Atomzwischenlager, Ammeln 59, 48683 Ahaus
7min mit dem Bus 774 von Ahaus Bahnhof aus bis Haltestelle Jägerhaus. Oder nutzt den Shuttleservice ab Ahaus Bf (bitte vorher melden).
Doors open ab Freitag 16Uhr
LLL Wochenende 2011
Gruppe Guetersloh, Dienstag, 14. Dezember 2010
Auch 2011 gedenken wir den am 15. Januar 1919 ermorderten
revolutionären Sozialisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg
und dem Nach dem Tode Lenins am 21. Januar 1924 wird auch er
in das Gedenken einbezogen.
8. JaNUAR 2o11:
XVI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz
Einlass ab 10 Uhr
9. JANUAR 2o11:
Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung
Start um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte
der Sozialisten in Friedrichsfelde
KOMMT MIT NACH BERLIN!
Der Landesverband Ruhr-Westfalen organisiert wie schon in den
letzten Jahren einen Bus nach Berlin. Eine Karte für den Bus
kostet nur 25€. Wenn du Lust hast, mitzukommen, schreibe
einfach eine Mail an: sdaj.ruhrwestfalen@riseup.net
WEITERE INFOS:
http://www.ll-demo.de
http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de
http://sdajruhrwestfalen.blogsport.eu
SDAJ - Sommercamp 2010
Gruppe Guetersloh, Freitag, 18. Juni 2010
Wenn Du aber nur allein kämpfst, oder nur bei spontanen Aktionen dabei bist, wirst Du auf Dauer nicht viel gegen die Herrschenden ausrichten können. Sie haben einen großen Apparat auf den sie zurückgreifen können und sind gut organisiert. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns auch organisieren, um gemeinsam und solidarisch unsere politischen Forderungen durchzusetzen.
Bilden, Diskutieren und Kämpfen wir gemeinsam für eine andere Welt. Diese ist nötig & möglich! Beginnen wir auf dem SDAJ-Sommercamp!
SDAJ OWL - Sommercamp 2010
15|07|2010 - 18|07|2010
info@sdaj-owl.de
www.sdaj-owl.de
Orga-Fon: 01520-4773624
Unsere diesjährigen Unterstützer:
DKP - KKE - KNE - VVN BdA - UZ - Junge Welt - DKP Queer - Marxistisches Forum Lippe -
Position - Rote Hilfe - Marxistische Blätter - Caminos - No Flag - Muck
=== Musik = Programm = Kosten ===
>>LA MUSICA<<
>Microphone Mafia
>Mighty Mammut Movement
>La Confianza
>Caminos
>Skings
>Funky Fish and The Skangaroos
>No Flag
>Stereokotzen
>Stoned Airlines
>Achim Bigus
>DJ´s
>>PROGRAMM<<
> Bundeswehrfreie Zonen!
> Grundrechte der Jugend
> Kultur & Klassenkampf
> Linke Medien heute!
> Die Rolle der Partei im Sozialismus
> Hellas: Krise ohne Ausweg?
> OWL: Eine Militärregion macht Krank
> Lateinamerika: Rechtsruck stoppen!
> ClassWar - Just Do It!
> Transpi-Werkstatt
> Hamburger Fünfkampf & Spiele
>> u.v.m.
Kosten:
20 € normal od. 25 € Solikarte
darin enthalten:
-zeltplatz
-3 Frühstück & 3 Mittagessen
-alle Konzerte
Tageskarte: 7 € (Mittagessen + Konzerte)
Abendkasse: 3 € Do. | 5€ Fr | 5 € Sa nur für die Konzerte
der Abend mit Achim Bigus ist für Besucher kostenlos.
Referate sind für jeden Besucher kostenfrei.
Zur aktuellen Finanzkrise
Thomas, Freitag, 24. Oktober 2008
Finanzkrise
Neoliberalismus - Imperialismusam Samstag den 1. November ab 16 Uhr ins Gasthaus Muck, Letter Straße 26 in Herzebrock-Clarholz.
Unser Referent Andreas Hüllinghorst lebt in Berlin und ist Redakteur der Thema-Redaktion der marxistischen Tageszeitung "junge Welt". Ausgehend von der gegenwärtigen Krisensituation wird er auch den Ablauf der Finanzkrise bis zum Platzen der Blase (das begann schon im Juli 2007) darstellen sowie als Grundlage in die Grundstrukturen von Neoliberalismus und Imperialismus einführen.
Anschließend ab ca. 18 Uhr: Achim Bigus (Osnabrück) singt Arbeiterlieder
Fehlerteufel: Falsche Adresse im Flyer zum Filmeabend
Gruppe Bielefeld, Montag, 20. Oktober 2008
Wie wir erst jetzt bemerkt haben, hat sich in der Adresse zum Filmeabend ein Fehler eingeschlichen.
Wir treffen uns natürlich in der August-Bebel-Str. 105, und nicht wie es versehentlich gedruckt wurde in der August-Bebel-Str. 15!Da ist ja auch gar nicht das DKP-Zentrum, aber regelmäßige Besucher ist das sicher schon aufgefallen.
Wir hoffen euch trotzdem alle im Zentrum zu treffen, also bis Sonntag.
Zwischen Rebellion und Utopie
Thomas, Montag, 28. Januar 2008
mit Andres del Campo
am Donnerstag, dem 31. Januar 2008 um 18 Uhr im H5 Uni Bielefeld
Oaxaca ist einer der ärmsten Bundesstaaten im Süden von Mexiko. Im Sommer 2006 formierte sich dort aufgrund von wirtschaftlicher Not, sozialen Problemen und politischer Korruption die größte außerparlamentarische BürgerInnenbewegung Mexikos. Die BürgerInnen übernahmen die Hauptstadt Oaxacas und besetzten Parlament, Regierungssitz und den Obersten Gerichtshof. Sie gründeten die Asamblea Popular del Pueblo de Oaxaca (APPO), eine Volksversammlung für die Alltagsorganisation in der bürgerbesetzten Stadt. Sie setzt sich für eine Demokratisierung Mexikos, eine neue Verfassung, das Ende der neoliberalen Politik des Präsidenten Felipe Calderons sowie den Rücktritt von Gouverneur Ulisses Ruiz ein. Nachts entstanden mehr als 1.500 Barrikaden in der gesamten Stadt, um sich vor militärischen Angriffen zu schützen.
Ökostrom Wechselparty
Thomas, Donnerstag, 27. Dezember 2007
Die meisten Gütersloherinnen und Gütersloher beziehen aus ihrer Steckdose vor allem Atomstrom und nicht viel weniger problematischen Strom aus Kohlekraftwerken. Nicht allen gefällt das wirklich. Aber viele wissen auch nicht, wie problemlos, schnell und einfach es ist, zu einem Anbieter ökologisch nachhaltig erzeugten Stroms zu wechseln.Am Sonntagnachmittag kann man in angenehmer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen der Umwelt, seinem Gewissen und vielleicht auch dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes tun, denn am 20. Januar 2008 veranstaltet die
Sozialistische Kulturarbeit Gütersloh (SKA) von 15 bis 18 Uhr in den Räumen der Weberei die erste Gütersloher Ökostrom-Wechselparty. Ein erfahrener Referent informiert über die Anforderungen an nachhaltigen,
umweltfreundlichen Strom, über einige zertifizierten Anbieter ökologischen Stroms und über die Kosten und den Nutzen eines ganz persönlichen Ausstiegs aus der Atom- und Kohleenergie. Der Diplom-Ingenieur befasst sich beruflich bereits seit 15 Jahren mit dem Thema „Erneuerbare Energien“ (Schwerpunkte Biogas, nachwachsende Rohstoffe und nachhaltige Mobilität) und ist seit einem Jahr selbständig mit einem Ingenieurbüro in Leopoldshöhe/Lippe zu Energiefragen rund ums Haus. Außerdem zeigt er, wie leicht und unbürokratisch in nur wenigen Minuten der Stromanbieter gewechselt werden kann und steht natürlich für Fragen zum Thema zur Verfügung.
Als einer der größten Herausforderungen unserer Zeit sieht er die Endlichkeit der fossilen Rohstoffe (Erdöl) und den Klimawandel, den es unbedingt zu begrenzen gilt. Jeder/jede ist aufgefordert in diese Richtung aktiv zu werden und sich bewusst zu machen, dass wir alle bezüglich Energie über unsere Verhältnisse leben. Energiesparen und energieeffizient Nutzen sind die vordringlichsten Aufgaben, die auch im persönlichen Umfeld angegangen werden müssen. Der private Stromwechsel zu einem Ökostromanbieter könnte für viele ein erster Schritt sein. Bringen Sie doch einfach Ihre aktuelle Stromrechnung mit.
Den Flyer gibt es hier zum download.
LL-Demo 2008
Gruppe Bielefeld, Donnerstag, 13. Dezember 2007
Was ist die LL-Demo?Am 19. Januar 1919 wurden die beiden revolutionären Sozialisten und Anführer der Novemberrevolution, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, in Berlin ermordet und schließlich auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde beerdigt.
Seit dem findet jedes Jahr (unterbrochen vom Nationalsozialismus und in abgeänderter Form zu Zeiten der DDR) eine der größten sozialistischen Demonstrationen zum Gedenken an Karl und Rosa statt.
Verschiedene linke Organisationen und Gruppen, so auch die SDAJ, rufen auch dieses Jahr wieder zur Teilnahme auf und zeigen gemeinsam Flagge gegen Imperialismus, Faschischmus, Sozialabbau, Ausbeutung und staatliche Überwachung für eine bessere, gerechte, sozialistische Welt.
„Meine Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden.“ (Rosa Luxemburg)
90 Jahre Oktoberrevolution
Thomas, Samstag, 27. Oktober 2007
mit Christoph Lieber (Redakteur der Zeitschrift "Sozialismus")
Am Montag, den 12. November 2007 um 20.00 Uhr in der Bürgerwache Siegfriedplatz
Die Bedeutung der sozialistischen Oktoberrevolution 1917 bewegt noch heute die Gemüter. 90 Jahre nach der russischen Revolution und fast 20 Jahre nach dem Untergang der Sowjetunion sollte das Jubiläum Anlass zu kritischer Selbst-Reflexion bieten:
weiterlesen 90 Jahre Oktoberrevolution
Das war Stukenbrock
Thomas, Donnerstag, 6. September 2007
Am vergangenen Wochenende fand wieder das jährliche antifa_workcamp in Stukenbrock-Senne, zwischen Bielefeld und Paderborn, statt. Insgesamt mehr als 120 Menschen nahmen trotz schlechten Wetters am dreitägigen Camp und den Veranstaltungen teil. Wie jedes Jahr trafen sich Antifas aus der Region so wie Interessierte aus ganz NRW am Antikriegstag neben dem Sowjetischen Soldatenfriedhof des ehemaligen Kriegsgefangenenlager StaLag 326. Neben dem aktiven Gedenken an die ca. 65.000 Toten von Stukenbrock kamen auch aktuelle Themen nicht zu kurz.Den kompletten Bericht gibt es bei indymedia.org.
Neue Sicherheitsarchitektur für den Ausnahmezustand
Thomas, Mittwoch, 5. September 2007
mit Dr. Rolf Gössner aus Essen
Am Dienstag, den 18. September 2007 um 20.00 Uhr in der Bürgerwache Siegfriedplatz
Nach den Terroranschlägen in den USA vom 11.9.2001 übertrafen sich Parteien und Sicherheitspolitiker gegenseitig mit Gesetzesvorschlägen, die der Sicherheit der BürgerInnen dienen sollen, aber mit Sicherheit ihre Freiheitsrechte einschränken. 2002 sind die "Antiterror"-Pakete in Kraft getreten. Mit diesen Gesetzesverschärfungen wurden u.a. Polizei- und Geheimdienst-Befugnisse ausgeweitet, Sicherheitsüberprüfungen von Arbeitnehmern auf "lebens- und verteidigungswichtige Betriebe" ausgedehnt, "biometrische Daten" in Ausweispapieren erfasst und Migranten unter Generalverdacht gestellt und einer noch intensiveren Überwachung unterzogen. Dennoch scheint es nicht genug: Prompt entbrennt nach jedem Anschlag oder Anschlagsversuch eine neue Sicherheitsdebatte, in der es im Kern um einen Umbau der Sicherheitsarchitektur des Rechtsstaats geht: Etwa um die Militarisierung der "Inneren Sicherheit" und eine Zentralisierung und Vernetzung aller Sicherheitsbehörden. Aktuelle Stichworte: gemeinsame "Antiterrordatei" von Geheimdiensten und Polizei sowie Bundeswehreinsatz im Inland, wie er schon mal während der Fußball-WM 2006 und anlässlich der Proteste gegen den G-8-Gipfel in Heiligendamm geprobt worden ist. Und Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble verübt fast täglich neue Denkanschläge: So fordert er die Online-Durchsuchung von Computern, erwägt die Internierung von "Gefährdern" und die gezielte Tötung von Top-Terroristen.Rolf Gössner wird nach sechs Jahren "Antiterrorkampf" Bilanz darüber ziehen, was sich seit dem 11.9.2001 im Namen der Sicherheit verändert hat und wo die Reise künftig hingehen wird. Welche Risiken und Nebenwirkungen sind mit den neuen "Sicherheitsgesetzen" verbunden - für alle Bürgerinnen und Bürger, für Beschäftigte in Betrieben sowie für MigrantInnen? In der Veranstaltung soll die Frage erörtert werden, inwieweit diese und andere Maßnahmen die Substanz der Bürgerrechte unterhöhlen, den liberal-demokratischen Rechtsstaat, eine liberale, offene Gesellschaft verändern und den Weg in einen präventiven und autoritären Sicherheitsstaat ebnen.
Noch zweimal schlafen...
Thomas, Mittwoch, 29. August 2007
Immer am Wochenende zum Antikriegstag findet die Gedenkveranstaltung "Blumen für Stukenbrock" am Stalag 326 in der Senne statt. Wie ihr wahrscheinlich alle wisst, gibt es auch jedes Jahr rund um diese Gedenkveranstaltung das Antifa-Workcamp, ein großes Camp für Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dieses mal steht es unter dem Motto “Soziale Frage”. Als Zeitzeuge wird Martin Goldstein, bekannt als “Dr.Sommer” von der BRAVO ins Camp kommen. Wie immer gibt es neben spannenden Diskussionsrunden auch wieder Achims Gitarre am Lagerfeuer.
Steigerwald über Marxsche Geschichtstheorie
Thomas, Donnerstag, 16. August 2007
mit Dr. Robert Steigerwald
Am Donnerstag, den 30. August 2007 um 20.00 Uhr in der Bürgerwache Siegfriedplatz
Die Krönung, das Ende der Geschichte, sei der Kapitalismus - so versuchen die Ideologen der herrschenden Wirtschafts- und Politikeliten uns die Welt zu erklären. Zugegeben: Sozialistisch orientierte Großtheorien haben nicht gerade Konjunktur. Die Entwicklung von kapitalistischer Wirtschaft und Gesellschaft verlief anders als von marxistisch ausgerichteter Politik und von Zusammenbruchstheoretikern erwartet. Die vermeintliche Gesetzmäßigkeit der historischen Fortschreitens, der Zusammenbruch des Wirtschaftssystems, der weltweite Sturz der herrschenden Klassen trat nicht ein. Der Streit darüber, die Verarbeitung dieses Versagens und die angemessene Beschreibung von Kapitalentwicklung und Kapitalismus wird die Linke sicher noch lange beschäftigen - allein schon deshalb, weil weltweite Verteilungskriege und periodische Krisen mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur dies erfordern.Marx und Engels hatten jedoch mit dem dialektischen und historischen Materialismus zugleich eine ambitionierte philosophische Grundlage der entstehenden Arbeiterbewegung abgeliefert. Wichtiger Bestandteil dieser Anstrengungen war das Bestehen auf der Erkennbarkeit des historischen Prozesses. Der RLS möchte - nach der Veranstaltung mit Michael Heinrich im Frühjahr - zum zweiten Mal der Frage nachgehen, inwieweit die Arbeiten von Marx und Engels eine Geschichtstheorie oder heute noch gültige geschichtsphilosophische Grundlinien erkennen lassen. Das Interesse gilt weiterhin der Reinigung der Kritik der politischen Ökonomie von metaphysischen Altlasten. Gegen die zeitgeistgemäße
Verabschiedung von marxistischen Perspektiven im geschichtstheoretischen Denken argumentiert diesmal Robert Steigerwald für den Bezug auf Marxsche Grundlagen und den historischen Materialismus.
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